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Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger des Ehrenamtspreises 2017 der LAPIDEA-Stiftung für Kunst und Kultur e.V.

Die Ehrenamtler füllen die heimische Kultur mit Leben

06.11.2017 - 10:00

Mayen. „Großer Bahnhof“ für große Leistungen. Ehrerbietung und Anerkennung ausdrücken, für Menschen die es wirklich verdienten. Die vielen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger. Es ist ein Dankeschön für den unbezahlten Einsatz im wichtigen Ehrenamt. Zu Beginn ihrer exzellenten Moderation konnte die Dernauer Weinmajestät und Deutsche Weinkönigin 2012/13, sowie Markenbotschafterin der VOBA, Julia Bertram, am vergangenen Freitagabend viele zum Anlass erschienene Gäste, darunter der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Mayens Ehrenbürger und Landrat a. D. Albert Nell, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel e. G. und gleichzeitig Sponsor der Veranstaltung, Direktor Elmar Schmitz, Martina Luig-Kaspari, Beigeordnete Stadt Mayen in Vertretung für Oberbürgermeister Wolfgang Treis, Bürgermeister Rolf Schumacher, Landrat Dr. Alexander Saftig, Mitglieder des Stiftungsvorstandes, und des Stiftungsrates, Mitglieder des Stadtrates und der Jury, viele mit angereiste Verbands- und Ortsbürgermeister und vor allen Dingen die Gäste und Akteure des Ehrenamts-Abends, auf das herzlichste begrüßen. In unserer Region gibt es eine Vielzahl an kulturellen Aktivitäten, die ohne ehrenamtlich-bürgerschaftliches Engagement nicht denkbar wären.


Mehr als ein nettes "Plus"


Es gibt viele Menschen, die sich für Kunst und Kultur in unserer Region stark machen. So nahm die Stiftung LAPIDEA für Kunst und Kultur dies gerne zum Anlass, in diesem Jahre mit Unterstützung der Volksbank RheinAhrEifel, einen Ehrenamtspreis zu vergeben, der durch deren Bürgerstiftung mit insgesamt 6.000 Euro dotiert ist. Berücksichtigung fanden die Kategorien „Persönlichkeiten“, „Musik/Jugend“ und „Sonstige“. Als Laudator fungierte in hervorragender Weise, Mayens Bürgermeister, Rolf Schumacher, der dass Ehrungsprozedere in drei Blöcken vornahm.

Für ihn stand fest: „Sie alle, liebe Ehrenamtler und Künstler sind ein wichtiger Teil unserer heimatlichen Bürgerkultur und damit ein Stück eigener Identität, auf die wir alle stolz sein dürfen. Was Sie einbringen ist mehr als ein nettes „Plus“, nein, es ist beispielhafte Mitverantwortung durch gezeigtes Können in einer lebendigen Demokratie. Ehrung und Anerkennung stärken das Miteinander und verbinden uns alle zu einem guten Ganzen. Das gute Ganze wiederum kann viel zur Gestaltung in unserer Gesellschaft mit beitragen. Wir wollen, dass eine Anerkennung des freiwilligen Arbeitens in Kultur und Kunst nicht allein in Reden beschworen wird.

Nein, LAPIDEA bietet mit seinen jährlichen Preisen und Auszeichnungen ein handfestes und spürbares Dankeschön für den unbezahlten Einsatz im Ehrenamt. Es ist ein wichtiges Signal, dass den Worten der Wertschätzung auch regelmäßig Taten und finanzielle Mittel folgen“, so Schumacher. „Die Vielfalt des kulturellen Reichtums in Deutschland basiert zu einem beachtlichen Teil auf dem ehrenamtlich-bürgerschaftlichen Engagement vieler Menschen. Ohne das Ehrenamt wären viele kulturelle Angebote nicht oder so nicht denkbar“, erklärte Albert Nell, Vorsitzender der Stiftung LAPIDEA für Kunst und Kultur. Deshalb habe man sich dazu entschlossen, nach 2015 den Ehrenamtspreis erneut zu vergeben. Elmar Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel und Stiftungsvorstand der Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel, ergänzte: „Über unsere Bürgerstiftung unterstützen wir seit vielen Jahren das Engagement der Bürger für unsere Heimat und für die Menschen, die hier leben. Deshalb ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns auch in diesem Jahr an der Verleihung des Ehrenamtspreises beteiligen.“ Für Landrat Dr. Alexander Saftig stand fest: Kulturelles Engagement ist Arbeit. Arbeit die andere Menschen erfreut. Arbeit die den Kunstschaffenden selbst beglückt. Arbeit die heute im Namen der Lapidea Stiftung und der VOBA RheinAhrEifel gewürdigt wird. Ohne diese Menschen, egal ob als Mitglied eines Vereins, einer Institution, oder auch als „Einzelkämpfer“, wäre unsere Gesellschaft deutlich ärmer, und unsere Region wäre sicherlich grauer und stiller“. Wir sind froh, dass wir mit LAPIDEA einen starken Partner an unserer Seite haben. Der „Stiftung LAPIDEA für Kunst und Kultur“ kommt seit ihrer Gründung eine bedeutende Rolle zu, wenn es darum geht, die Kulturlandschaft in Mayen-Koblenz zu bewahrten. Dafür Danke ich Ihnen von ganzem Herzen“, lobte der Landrat. Und Mayens Beigeordnete Martina Luig-Kaspari fügte hinzu: „Dieses von Ihnen ausgeübte Ehrenamt ist äußerst wichtig und wird auch von uns nach Kräften unterstützt. Sie, die sie heute hier sind, verkörpern unser kulturelles Leben“.


Die Ehrung


Dann rief der Jury-Vorsitzende, Rolf Schumacher, rhetorisch exzellent gewürzt mit Biografie und Anekdoten jedes Einzelnen, nacheinander die Preisträger die allesamt Großartiges geleistet haben, zur Bühne. In der Kategorie „Persönlichkeiten“ Helmut Lung, der Ausnahmekünstler aus Kottenheim, sowie der meisterhafte Chorleiter Lorenz Harig aus Ettringen. Des weiteren der Mann der unzählige junge Menschen inspiriert und für die Musik begeistert hat: Toni Becker aus Kottenheim. Oder Gisbert Stenz aus Bad Neuenahr Ahrweiler, der intensiv Brauchtumspflege betreibt. In der Kategorie „Musik/Jugend“ der Chor der evangelischen Kirchengemeinde mit Kantor Wolfram Strehle.

Dann die „Musical-Macher“ der integrierten Gesamtschule Pellenz/Plaidt Martin Becker und Hans Bretz. Sowie die Heimatpflege Experten Egon Honerbach und Robert Nikolayzcik aus Antweiler. Oder Gerd Schlaf der Chorleiter und Konzertorganist, der den vierstimmigen Chor „Musica Nova“ formierte. In der Kategorie „Sonstige“ Christoph und Herbert Kranz für das „Talentforum Mendig“ und den künstlerischen Nachwuchs. Brudermeister Heinz Schäfer der engagierte Spitzenmann sowie Kopf und Herz der Mathias Bruderschaft. Aber auch große Ehre für Dietlind Greifenhagen und Michael Henneberger vom Kunstförderverein „Eifelart e. V.“ Adenau, Sowie für Richard Keuler, der Initiator des Kultur- und Heimatvereins Niederzissen e. V. Für einen ansprechenden musikalischen Rahmen bei der Preisverleihung sorgte das Vokalensemble „Musica Nova“ unter Leitung von Gerd Schlaf.

Den weiteren musikalischen Rahmen gestalteten Anne Lenz, Sopran, Leander Mombaur und Tabea Strehle, beide Klavier. Zum Abschluss drückte der Laudator nochmals seinen persönlichen Respekt und seine Anerkennung an alle Preisträger aus „Sie füllen unsere Kultur mit Leben. Ohne Ihre leidenschaftliche Arbeit wäre die Region ein gewaltiges Stück ärmer“. BS

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Kommentare
Wallykarl:
Warun wird hier der "Undercut" erklärt, damit die Bevölkerung ihrer mittlerweile zwanghaften Rolle als Hilfspolizist gerecht wird?
Werner Hoffmann:
Eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung alleine ist zu wenig. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Generalvollmacht. Bei einer Generalvollmacht sollten jedoch auch spezifische Bereiche berücksichtigt werden, die auch von der (früheren) Tätigkeit abhängig sind. Zu unterscheiden ist beispielsweise zwischen Rentnern, Arbeitnehmern, Beamten, Selbstständigen, Unternehmern (Kapitalgesellschaft, z.B. GmbH), Apothekern, Ärzten. Aus diesem Grund ist beispielsweise ein Notfallordner jeweils anders notwendig. Über www.notfallordner-Vorsorgeordner.de gibt es über 90 unterschiedliche Versionen.
Baltes:
Wie ich sehe ist die Linde dessen Hohe Alter nicht mehr bestandfähig.Sondern sie teutet eine Gefahr dar.Bei Sturm kann sie in den kommenden Jahren auseinanderbrechen .Ist aber auch ein Schandfleck geworden.Man sollte sie dringend entfernen.Und ein anderes Objekt darbieten.Hört sich nicht gut an für verschiedene Personen.Aber die Zeit ist eben abgelaufen.Dr hier Dr.da .Schneiden.Behandeln .Unnötige kosten.Früher oder später.Irgendwann wird sie sowieso weichen.
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