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Abenteuer in Mayen-Koblenz

Die Heimat im Urlaub neu entdecken

01.07.2020 - 13:57

Kreis MYK. Die Gischt eines Geysirs spüren, römisches Bauwesen bestaunen, den Eifelturm besteigen – was nach Urlaub in Island, Italien oder Frankreich klingt, sind Sehenswürdigkeiten direkt vor der Haustür. Denn wer seinen Urlaub dieses Jahr in der Heimat verbringt, braucht nicht auf spannende Erlebnisse, ausgezeichnete Kulturdenkmäler und reizvolle Landschaften zu verzichten. Der Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz bietet Museen, Bergwerke und Landschaftsdenkmäler, die Ferienspaß garantieren. Ein Großteil der Vulkanpark-Stationen befindet sich „Outdoor“. So können insgesamt 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler bei einem Spaziergang oder einer Wanderung erkundet werden. Auch bei den Museen gibt es zum Teil Ausstellungsbereiche unter freiem Himmel oder es locken Naturerlebnisse in unmittelbarer Nähe – wie der Überblick zeigt:


Römerbergwerk mit Antiker Technikwelt, Kretz


Ein antikes Bergwerk besichtigen, das weltweit einzigartig ist, können Besucher im Römerbergwerk Meurin. Denn hier geht es nicht nur hinab – als wohl einziges Bergwerk der Welt kann es auch aus der Vogelperspektive bei Tageslicht betrachtet werden. In der Antiken Technikwelt erleben Besucher die technischen Errungenschaften aus der Antike, ganz nach dem Motto „Vom Steinbruch zum Palast“. Outdoor: Auch wenn das Römerbergwerk Meurin überdacht ist, hat es doch „Outdoor-Charakter“, denn die offenen Seiten führen zu einer permanenten Durchlüftung. Die Antike Technikwelt befindet sich im Freien, auf dem Außengelände des Bergwerks. www.roemerbergwerk.de


Geysir Andernach


Die Gäste starten direkt mit einer Schifffahrt durch das Rheintal bis hin zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth, wo sie den Ausbruch des welthöchsten Kaltwassergeysirs erleben. Der Besuch des Museums im Geysir-Zentrum entfällt in dieser Saison, die Tickets für die Schifffahrt und das Geysir-Erlebnis sind nur vorab online erhältlich. Outdoor: Auf dem Schiff gibt es Plätze im Innen- und Außenbereich. Der Geysir-Ausbruch selbst findet inmitten der Natur statt. www.geysir-andernach.de


Vulkanpark Infozentrum, Plaidt/Saffig


Im Informationszentrum des Vulkanparks können sich Besucher über den (Eifel-) Vulkanismus und den historischen Steinabbau informieren. Outdoor: Im Steinerlebnisgarten des Außenbereichs können vulkanische Steine gehört, gefühlt und bewegt werden. Der angrenzende Rauscherpark samt Nette bietet sich auch als idealer Startpunkt für Wanderungen an. www.vulkanpark.com


Lava-Dome und Lavakeller, Mendig


Auch wenn die Lava hier bis zu den Füßen fließt und Steine anfangen zu sprechen - im interaktiven Vulkanmuseum können Besucher dem Vulkanismus gefahrlos begegnen und der Frage „Was wäre, wenn der Laacher See Vulkan wieder ausbrechen würde“ auf den Grund gehen. In den Lavakellern geht es dann 150 Meter unter die Erde, in ein System aus Stollen und Schächten, entstanden durch den Basaltabbau unter Tage. Die Keller sind nur im Rahmen einer geführten Besichtigung zugänglich. Outdoor: Die Freiluftausstellung Museumslay befindet sich in unmittelbarer Nähe. Steinmetzhütte, Grubenkran, Göpelwerk, Loren und Gleise versetzen den Besucher zurück in die Zeit des Basaltlavaabbaus. www.lava-dome.de


Besucherbergwerk Grube Bendisberg, Langenfeld


Das Drei-Stollen-Besucherbergwerk bietet bei geführten Besichtigungen atemberaubende Einblicke tief in das Innere der Erde und lässt alte Bergmanns-Traditionen lebendig werden. Wo früher Blei- und Zinkerze abgebaut wurden, können Besucher heute auf verschiedenen Ebenen die engen Stollen, Sprengstoff- und Haspelkammern, Schächte und Erzgänge aus der Zeit der Entstehung des Rheinischen Schiefergebirges besichtigen. Outdoor: Die Grube liegt direkt im Wald sowie in der Nähe der Wallfahrtskirche St. Jost. Von hier aus sind vielseitige Wanderungen möglich. www.grube-bendisberg.de


Erlebniswelten Grubenfeld, Mayen


In den Erlebniswelten Grubenfeld werden 7000 Jahre Basaltabbau-Geschichte lebendig. Beim Sprengen, Göpeln, Kranen, Heben und Tragen können an interaktiven Kraftmaschinen die eigenen Kräfte gemessen werden. Wer zudem noch die Quiz-Schule besteht, erhält ein Zeugnis als Pflastersteinschläger, Steinhauer oder Layer. Outdoor: Gleich neben der Ausstellunghalle können die Original-Schauplätze des Basaltabbaus entdeckt werden. www.erlebniswelten-grubenfeld.de


Deutsches Bimsmuseum, Kaltenengers


Im Bimsmuseum erleben Besucher die Geschichte der Bimsindustrie in der originalen Kulisse einer ehemaligen Schwemmsteinfabrik und lernen die aufwendigen Arbeitsschritte von der Gewinnung bis zum Endprodukt kennen. Outdoor: Ein Großteil der Ausstellung befindet sich im Außenbereich. Auf dem weitläufigen Gelände stehen originale Maschinen des Abbaus und der Verarbeitung. www.bimsmuseum.de

Vor einem Besuch sollten sich Gäste auf den jeweiligen Internetseiten über aktuelle Öffnungs- sowie Führungszeiten informieren.


Veranstaltungen im Vulkanpark


„Apropos Antike“: Führungen im Römerbergwerk und der Antiken Technikwelt in Kretz. Sonntag, 12. und 19. Juli jeweils ab 11 bis 16 Uhr. Dauer ca. 1,5 Stunden. Kosten: regulärer Eintrittspreis.

„Weltuntergang im Brohltal“: Exkursion mit Sven von Loga; Samstag, 18. Juli, 11 Uhr. Dauer ca. 3 Stunden, Teilnahmegebühr 20 Euro. Anmeldung erforderlich.

„Autoren im Vulkanpark“: Kreatives Schreiben Teil 1 für Erwachsene mit Gabriele Keiser; Mittwoch, 22. Juli, 18 Uhr. Dauer ca. 3 Stunden, Veranstaltungsort: Römerbergwerk Meurin in Kretz. Teilnahmegebühr 8,90 Euro. Teil 2 findet am 21. Oktober statt. Anmeldung erforderlich. Mehr Infos: www.vulkanpark.com, Tel. (0 26 32) 9 87 50


Wertgutschein für Museumsshop geschenkt


Für noch mehr Ferienspaß zu Hause bietet die Vulkanpark GmbH das „Wieder auf Tour Ticket“ noch bis 17. Juli online unter www.roemerbergwerk.de zum Kauf an. Das Ticket beinhaltet einen vergünstigten Eintritt für das Vulkanpark Infozentrum Plaidt/Saffig und das Römerbergwerk Meurin in Kretz. Zusätzlich gibt es einen Wertgutschein für den Museumsshop im Infozentrum in Höhe von mind. 5 Euro geschenkt. Je nach „Tageskurs“ kann sich der Gutscheinbetrag sogar verdoppeln.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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02.07.2020 01:30 Uhr
juergen mueller

Für Deutschland ist CORONA ein Glücksfall in Sachen Urlaub - zumindest was die Vernunft derjenigen betrifft, die Deutschland und seine schönen Seiten wiederentdecken wollen.



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Kommentare
Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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