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Ehrenamtsbörse Wachtberg vernetzt sich mit Nachbargemeinden

Ein „Beinahe-Ganztagsjob für die Hilfeersuchen in Wachtberg

Extra entwickelte, zertifizierte Online-Gründungsversammlung ist ein Novum in der Geschichte der Vereinsgründungen

Ein „Beinahe-Ganztagsjob
für die Hilfeersuchen in Wachtberg

Viel zu tun haben die Ehrenamtlichen bei der Koordination von Helfern und Hilfesuchenden. Quelle: pixabay

06.04.2020 - 13:39

Wachtberg. Reichlich zu tun gibt es bei der Ehrenamtsbörse in Wachtberg. Neben ersten Hilfevermittlungen ist nun die Vereinsgründung eines der Hauptziele, damit über die Anerkennung der Gemeinnützigkeit zugedachte Spenden steuerlich absetzbar sind.

„Die Anerkennung als Ehrenamtsinitiative durch die Staatskanzlei in Düsseldorf und damit auch die Zusage des Versicherungsschutzes für die Helfer ging innerhalb einer Stunde“ freuten sich die Initiatoren der Wachtberger Ehrenamtsbörse, „doch bei der Vereinsgründung muss echtes Neuland betreten werden.“

Das liegt an dem derzeitigen Versammlungsverbot und damit auch dem Verbot, eine offizielle Gründungsversammlung einzuberufen.

Nach Rücksprache mit der Notariatskammer des Landes Nordrhein-Westfalen und dem für die Eintragungen in das Vereinsregister zuständigem Amtsgericht wurde der alternative Weg einer zertifizierten Online-Gründungsversammlung entwickelt. „Eine solche Lösung ist ein Novum in der Geschichte der Vereinsgründungen“ vermuten die Ehrenamtsbörsianer, die in ihrer Pressemitteilung mit großer Zuversicht der Eintragung des Amtsgerichts und der steuerlichen Anerkennung des Finanzamtes entgegensehen. „Zur Verifizierung der Rechtmäßigkeit wird es auch ein reihum unterschriebenes Protokoll der Gründungsversammlung geben, das den Unterlagen beigefügt wird“ heißt es weiter.

Zwischenzeitlich häufen sich die Hilfsanrufe in der Zentrale, die von den ehrenamtlichen Helfern entgegengenommen und an die örtlichen Unterstützer weitergeleitet werden.

„Ein großer Vorteil liegt in der Nähe vor Ort, die zwischen den Helfern und den Hilfesuchenden eine direkte Kontaktaufnahme ermöglicht. Gerade in einer Flächengemeinde wie Wachtberg ist es wichtig, wenn direkt vor Ort geholfen werden kann, ohne dass weite Strecken über Land gefahren werden müssen“ freuen sich die Initiatoren über die vielen Ehrenamtlichen, die nahezu in jeder Ortschaft bereit sind, ihren Nachbarn zu unterstützen.

Großen Wert legen dabei alle Helfer auf die Beachtung und Umsetzung einschlägiger Hygiene- und Abstandsforderungen, wie sie allen Hilfsorganisationen bundesweit zugrunde liegen. Als nächster Schritt wird die Vernetzung mit Initiativen der umliegenden Gemeinde des Rhein-Sieg Kreises erfolgen, um auch grenzüberschreitend Hilfe leisten zu können, wozu die Initiatoren der Ehrenamtsbörse ein „authentisches Beispiel“ anführen.

„Die Eltern eines Anrufers aus St. Augustin leben in Berkum und sind auf Hilfe angewiesen. Schnell konnte hier in Wachtberg Hilfe angeboten werden. So gibt es viele ähnliche Beispiele, in denen eine Vernetzung der privaten Ehrenamtsinitiativen zwischen den Kommunen ausgesprochen hilfreich ist.“

Für Hilfesuchende, die sich vielleicht scheuen, eine Mobilfunknummer anzurufen, wurde jetzt zum Ortstarif eine weitere Festnetzrufnummer geschaltet. Unter Tel. (02 28) 9 32 97 53 meldet sich wie gewohnt die Wachtberger Ehrenamtsbörse, die im Übrigen auch nach Feierabend und am Wochenende erreichbar.

In dieser Ausgabe ist eine Anzeige der Ehrenamtsbörse Wachtberg veröffentlicht, die zum Aufheben gerne ausgeschnitten und sicher verwahrt werden sollte – für alle Fälle.

Pressemitteilung

Ehrenamtsbörse Wachtberg

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Jean Seligmann:
Frau Dreyer kann gut zur Deeskalation aufrufen, hinter ihrem "Schutzwall" aus Personenschützer. Wer schützt die Bevölkerung? Vielleicht die Polizei? Das ist die gleiche Chuzpe wie die Aussage der Kölner Oberbürgermeisterin Fr. Reker "eine Armlänge Abstand"! Beide übrigens in der nicht mehr realitätsnahen SPD!
Gabriele Friedrich:
Es soll mir mal einer erklären, warum die Kinder nicht *sofort* weggelaufen sind oder das Handy gezückt haben. In dem Alter wissen die Kinder, was zu tun ist, zumal sie zu dritt waren. Also liebe Eltern - und was hatten die Kids auf einem Wirtschaftsweg zu suchen ? Ich wußte schon als kleines Kind, das ich wegzulaufen habe, wenn Fremde was von mir wollen. Das Entblößen des Mannes ist also sexueller Mißbrauch. Ich dachte, es sei Exibitionismus. Aber gut, man lernt ja immer was dazu. Lasst eure Kinder nicht alleine los ziehen, der Sonntag ist Familientag ! Also ran an die Sitten und Bräuche.

Bengalfeuer im Festsaal entzündet

Gabriele Friedrich:
Immer wieder erstaunlich, wie dämlich doch die Leute sind.
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