Benefiztanzshow mit Alea und Alamara zugunsten der Tafel Herschbach

Ein Festival der Sinne

31.10.2016 - 08:49

Herschbach. Nach monatelanger Vorbereitung war es am Samstagabend endlich soweit, die Hergispachhalle in Herschbach zeigte sich von ihrer besten Seite. Das Bühnenbild, gestaltet von Daniela Rutica, war dem Anlass entsprechend stilvoll dekoriert. Ein kleiner orientalischer Basar empfing die Besucher am Eingang und so wurden die Besucher auf das Kommende eingestimmt.. Die Hergispachalle war fast ausverkauft, als die unglaubliche Show begann. Zunächst erfolgte die Anmoderation und Begrüßung zur Vorbereitung des Events durch Petra Bieger. Anschließend führten die beiden Moderatoren Jens Bieger und Heinz Friedrich Räcke meisterhaft durch den Abend.


Vor jedem der insgesamt 22 Programmpunkte erläuterten die Moderatoren die Bedeutung des jeweiligen Tanzes. So konnte sich jeder Besucher noch besser in die Darstellung hineinversetzen.

Es fällt schwer, jedes einzelne Tanzelement zu beschreiben, denn mehrere verschiedene Tanzstile wurden vorgeführt. Vordergründig handelte es sich um orientalisch geprägte Tänze, indische Momente kamen auch nicht zu kurz. Sogar ein Westerntribal mit Square Dance Elementen konnte das begeisterte Publikum genießen. Riesenbeifall gab es für die gelungene Interpretation von „Fluch der Karibik“ durch die Jugendtanzgruppe Maleika.

Die Künstler hatten von der ersten Minute an ihr Publikum voll in ihren Bann gezogen. Häufig wurde Szenenapplaus gespendet, es blieb einem ja auch nichts anderes übrig, denn auf der Bühne wurde ein Feuerwerk der Superlative abgebrannt. Ästhetik in Verbindung mit Akrobatik, Schönheit im Einklang mit Ausstrahlung und Harmonie zwischen Musik und Bewegung fesselten jeden Besucher. Durch die farbenfrohen Kleider der Tänzerinnen, gepaart mit wunderschönen Musikstücken und einer genau abgestimmten Bühnenbeleuchtung, konnte sich der Gast diesem Kunstgenuss überhaupt nicht entziehen. Immer wieder begleitete lauter Beifall die Darstellerinnen bei ihren Darbietungen, die Faszination des Geschehens auf der Bühne ging voll in das Publikum über. Die einzelnen Programmpunkte waren dicht gedrängt, man kam kaum zum Luftholen, schon folgte der nächste Höhepunkt.

Der Ehre halber werden die einzelnen Künstlerinnen und Gruppen genannt, denn sie haben es wirklich verdient: Alea und Alamara, Elsumeyla, Maleika, Erika, Duo Sonsa Abia, Alhazar, Mirimah, Farhana, Jazira Malu, Izida, Alamara & friends, Karanfilia, Irina, Rania, Duo El Charme und Malu. Die Veranstalter Alea und Alamara haben die ganze Bühnenshow natürlich nicht alleine stemmen können. Die übrigen Genannten sind befreundete Tänzerinnen aus Rheinland-Pfalz, aus Nordrhein-Westfalen und Hessen, die sehr gerne diese Veranstaltung unterstützten. Die ganze Show endete mit einem grandiosen Finale, bei dem alle Tänzerinnen sich dem begeisterten Publikum nochmals auf der Bühne präsentierten. Nicht enden wollender Beifall dankte den Akteuren für ihre traumhaften, aber auch anstrengenden Auftritte. Petra Bieger dankte allen Beteiligten nochmals für ihren Einsatz und erläuterte den eigentlichen Sinn dieser Veranstaltung. Die für Musik und Licht Verantwortlichen Johannes Peter und Arnold Paduch erhielten ebenfalls lauten Beifall, da sie die richtige Stimmung in den Saal zauberten. Für den reibungslosen Ablauf der Show zeigte sich kompetent Alexander Zimmer verantwortlich.

Die Choreographie der Gruppe Alamara wurde von Alea entworfen und einstudiert. Alea und Farida erhielten zudem aus den Händen von Monika Mauer, stellvertretend für alle vor und hinter der Bühne, einen großen Blumenstrauß überreicht. Sogar ein leibhaftiges Kamel war auf der Bühne zu bestaunen.

Wer sich diese einmalige Show nicht angesehen hat, hat echt etwas versäumt. So etwas bekommt man im Westerwald nicht alle Tage geboten.

Der Reinerlös dieser Show geht komplett an die Westerwaldkreis Tafel, Ausgabestelle Herschbach. Das soziale Engagement von Alea und Alamara ist nicht hoch genug einzuschätzen, da für die wichtigen Aufgaben der Tafel jeder Cent benötigt wird.

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Kommentare
juergen mueller:
Ja, nicht nur in bekannten Problemvierteln sondern auch in Rübenach lodert es. Wer, was sich von einer solchen Aktion was verspricht (oder nicht), wird es wohl selbst nicht wissen. Man kann nur spekulieren, wen und was denjenigen zu einem solchen Vorgehen antreibt. Registriert man, was sich an Jugend...
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