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Wirtschaftschaftsempfang der Stadt Koblenz im Kurfürstlichen Schloss

Etwa 400 Gäste folgten der Einladung

Oberbürgermeister David Langner sprach über die derzeitige Situation und blickte in die Zukunft

19.11.2019 - 13:13

Koblenz. „The same procedure as every year“ heißt es in dem Sketch „Dinner for one“ – und das galt auch für den Wirtschaftsempfang der Stadt Koblenz im Kurfürstlichen Schloss. Etwa 400 von 850 geladenen Gäste aus Wirtschaft, Handel, Verwaltung und Politik wurden am Eingang von Oberbürgermeister David Langner und von Wirtschaftsförderer Thomas Hammann mit Handschlag begrüßt. Fast eine Stunde lang hatten die Gäste im Foyer und im Gartensaal Zeit zu einem Smalltalk oder zu Gesprächsrunden bei einem oder zwei Gläsern Sekt. Schließlich ließ der Stadtchef in die obere Etage in den Kaisersaal bitten.

Einziger Programmpunkt war die Rede von Oberbürgermeister Langner, der erst mal erzählte, was in Koblenz gemacht wurde. „Weitergekommen sind wir mit dem ÖPNV. Wir haben Anteile der EVM gekauft, die Busse gehören nun der Stadt. Für nächstes Jahr sind mehr Busse, eine bessere Taktung und geringere Fahrpreise vorgesehen“, erklärte der Oberbürgermeister. Als negatives Thema bezeichnete er die Sanierung der Pfaffendorfer Brücke: „Eingeschränktes Befahren ist mit Stress verbunden. Die zu erwartenden Staus konnten wir reduzieren. Stadt und Unternehmer hatten dafür gesorgt, dass Mitarbeiter flexiblere Arbeitszeiten haben.“

Im neuen Kommunikationskanal wurde beschrieben, was an der Brücke, die seit einigen Wochen wieder vierspurig befahrbar ist, gemacht wurde. „Bis es in etwa vier oder fünf 5 Jahren eine neue Brücke gibt, kontrollieren wir permanent – und es sieht sehr gut aus“, betonte Langner.

Innerhalb von zehn Jahren ist in Koblenz die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze um 10.000 auf 75.000 gestiegen. „Unternehmer geraten auch mal in schwieriges Fahrwasser. Wir können sie durch Wirtschaftsförderung unterstützen“, führte Langner aus. „700.000 Übernachtungen 2018 sind mehr als im Buga-Jahr“, stellte der OB fest. „An der Buga 2011 wurde sich ausgerichtet, wir haben daran immer wieder angeknüpft. Wir bekommen zusätzliche Hotelkapazitäten, denn Koblenz ist für große Ketten attraktiv.“

Als Herausforderung bezeichnet Langner die Digitalisierung, so ist Stolzenfels noch immer nicht ans Breitbandnetz angebunden. Ferner gehe es um Fachkräftesicherung: „Die Trennung der Koblenzer Uni von Landau ist elementar und entscheidend, wie Koblenz und Fachkräfte sich entwickeln. Von der Landesregierung erwarten wir, dass das Niveau der Uni nicht sinkt. Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz haben sich auf den Weg gemacht. Ich bin guten Mutes, dass uns da was gelingt“, meinte Langner. Eine dienstleistungsorientierte Verwaltung, die schnell reagiert, muss es geben: „Eine Verwaltung, die nicht als Verhinderer, sondern als Partner für Ideen da ist, soll gelingen.“ Langner lobte die Unternehmer, die mit Engagement und Schaffenskraft dafür sorgen, dass „wir eine Stadt haben, die lebenswert ist. Dafür danken wir mit diesem Wirtschaftsempfang.“ HEP

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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