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Faire Woche 2018 in Linz

Faires Frühstück und Quinoa-Vorträge rahmen Faire Woche ein

Faires Frühstück und
Quinoa-Vorträge rahmen Faire Woche ein

Nelson Perez, Präsident von Anapqui, ein Zusammenschluss von Quinoa-Bauern des bolivianischen Hochlandes, berichtete über die Schwierigkeiten beim Quinoa-Anbau auf rund 3.700 m Höhe und über die Folgen des Klimawandels.Foto: Hans-Joachim Schmitz

01.10.2018 - 16:17

Linz. Mit einem reichhaltigen „Fairen Frühstück“, zu dem der Weltladen Linz die Bevölkerung auf den Platz vor der Sparkasse eingeladen hatte, wurde wie im Vorjahr die Faire Woche eröffnet.

Im Angebot, das kostenfrei genutzt werden konnte, waren Kaffee, Tee, Säfte, Brot, verschiedene Brotaufstriche, Frischkäse sowie weitere leckere fair gehandelte Produkte aus dem Sortiment des Weltladens. Gerne wurde im Laufe des Vormittags das von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Weltladens aufgebaute Frühstücks-Angebot von Bürgerinnen und Bürgern angenommen.

Während des Fairen Frühstücks wurde vom Vorsitzenden des Vereins Eine-Welt Linz e.V., Hans-Joachim Schmitz, die Faire Woche 2018 offiziell eröffnet. Unter den Gästen konnte er, das CDU-Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags, Ellen Demuth, begrüßen. „Nach wie vor ist es für uns eine Herausforderung, großen Teilen der Bevölkerung die Vorteile des Einkaufs im Fairen Handel zu verdeutlichen“, sagte Hans-Joachim Schmitz, Vorsitzender des Vereins Eine-Welt Linz.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Weltladens werden nicht müde, immer wieder herauszustellen, dass die Menschen, die im Weltladen fair gehandelte Produkte einkaufen, zur spürbaren Verbesserung der Lebensbedingungen vieler Menschen in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika beitragen.

„Da der Faire Handel keine Hungerlöhne kennt, hilft der Einkauf im Weltladen den Menschen in strukturarmen Gebieten, dass sie von ihrer Arbeit leben können“.


Vortrag des Bolivianers Nelson Perez stieß auf großes Interesse


In Linz endete die Faire Woche mit dem Besuch des Bolivianers Nelson Perez in der Robert-Koch-Schule Linz.

Auf Einladung des Vereins Eine-Welt Linz berichtete Nelson Perez, der Präsident von Anapqui, ein Zusammenschluss von Quinoa-Bauern aus dem bolivianischen Hochlande ist, vor rund 40 Schülerinnen und Schülern über die Schwierigkeiten beim Anbau von Quinoa auf einer Höhe von rund 3.700 m sowie die Folgen des Klimawandels.

Die vielen Fragen der Schülerinnen udn Schüler, die Nele Nopper für Nelson Perez übersetzte, waren der beste Beweis dafür, dass der Vortrag mit viel Interesse aufgenommen wurde.

Am Tag vorher war Nelson Perez zu einem Vortrag im Katharinenhof der evangelischen Kirche Linz, wo seine Ausführungen vor rund 30 Besuchern ebenfalls ein großes Interesse fanden.

Das glutenfreie Wunderkorn Quinoa, das als eines der gesündesten Lebensmittel der Welt gilt, wird in einer Höhe von rund 3.700 m unter extremen klimatischen Bedingungen angebaut: Viel Sonne, starker Wind und kaum Feuchtigkeit lassen wenig andere Pflanzen gedeihen. Außer dem Anbau von Quinoa bietet die karge Landschaft kaum andere Einkommensmöglichkeiten.

Über 60 Besucher konnte sich der Verein Eine-Welt Linz auch bei der Multivisionsshow „Im Reich der Maya“ freuen, zu der während der Fairen Woche in die Stadthalle eingeladen wurde.

Vorsitzender Hans-Joachim Schmitz hätte sich gerne mehr Besucher gewünscht, da die beeindruckenden Fotos aus den Ländern Südmexiko, Belize, Guatemala und El Salvador, die von den Frankfurter Fotojournalisten Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner gemacht wurden, zum letzten Mal gezeigt wurden.

Ihr nächstes Projekt ist eine Weltreise, von der sie bestimmt viele neue atemberaubende Fotos für ihre neue Multivisionsshow mitbringen werden.

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Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.

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juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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