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Sitzung der KG Möhnen 1903 Obermendig war wieder ein voller Erfolg

Fetzige Musik und pfiffige Vorträge

Mit der Vorsitzenden Denise Rauch hatte Sitzungspräsidentin Kathrin Schmitt hervorragende Arbeit geleistet

21.02.2020 - 15:59

Mendig. Auch in diesem Jahr herrschte bei der traditionellen Sitzung der KG Möhnen 1903 Obermendig wieder eine wunderbare Stimmung. Gemeinsam mit allen höchst engagierten Möhnen sowie der Vorsitzenden Denise Rauch hatte Sitzungspräsidentin Kathrin Schmitt hervorragende Arbeit geleistet und ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen konnte. Derweil animierten die virtuosen Musiker Heinz und Timo, die inzwischen schon zum festen Bestandteil der KGO-Sitzungen zählen, mit bekannten Karnevalshits zum Mitsingen und Mitschunkeln.

Bevor es so richtig losging, wurden die Möhnen und ihre Gästeschar von den Elferratsmitgliedern der KGO mit frisch gebrühtem Kaffee bestens versorgt und stärkten sich mit eigens von zu Hause mitgebrachten süßen Leckereien. Zunächst begrüßte die Sitzungspräsidentin in der restlos ausverkauften und herrlich geschmückten Obermendiger Schützenhalle zahlreiche jecke Weiber, die aus nah und fern angereist waren, mit donnernden „Owemennesch Ahoi“-Rufen, die mit ohrenbetäubender Lautstärke erwidert wurden. Zu den zahlreichen Ehrengästen zählte unter anderem auch das Mendiger Prinzenpaar Prinz Simon I., tanzende Frohnatur von Rad und Reise, und Prinzessin Susi I., Kameete-Mädche von der Kamäju, das sich gemeinsam mit ihrem Hofstaat unter ihrem Motto „Mir säin ääns“ gleich zu Beginn der Sitzung die Ehre gab. Um der Weiberfastnacht Rechnung zu tragen, hatte Hofdame Jana an Stelle von Hofmarschall Paddy die Regenten angekündigt, auch Prinz Simon I. wurde von seiner Prinzessin Susi I. in die zweite Reihe geschickt, da sie an diesem Tag das Wort führte. Und nicht nur das: Zum einen überreichte die charmante Prinzessin der Obermöhn eine Einladung zu einem gemeinsamen Sektfrühstück mit den Fidelen Möhnen aus Niedermendig „irgendwann im Sommer“, zum anderen stimmte sie gemeinsam mit ihrem weiblichen Hofstaat das eigens getextete Weiberfastnachtlied „He uff en Möhnekaffee“ an.

Als dann der närrische Adel seine Prinzenlieder „Mir säin ääns“ und „Mennesch Ahoi“ anstimmte, sangen die jecken Weiber textsicher und lautstark mit und feierten „ihr“ Prinzenpaar mit nicht enden wollendem Applaus. Nachdem die Regenten in der Prinzenloge ihre Plätze eingenommen hatten, gab die bestens aufgelegte Sitzungspräsidentin den Startschuss für eine unvergessliche Sitzung. Gleich zu Beginn eroberte die Kindergarde als wilde Wickinger-Horde wieder einmal die Herzen des närrischen Publikums im Sturm. Die „Wickinger-Trainer“ Angi Müller, Andreas Müller und Barbara Gwozdek-Müller können stolz auf ihre perfekte Arbeit sein. Sodann überraschten die Möhnen die närrischen Regenten mit einem eigens auf die Melodie von „Dä Plan“ von Querbeat getexteten Prinzenlied.

Dass sich die KG Obermendig um den Nachwuchs keine Sorgen machen muss, bewiesen anschließend die von Chiara Centonze trainierte Jugendgarde und die von Sonja Hoffmann hervorragend trainierten jungen Damen der Kellbach-Funken. Eine Überraschung der ganz besonderen Art boten die beiden gestandenen Mannsbilder Mario van Elkan und Gerson Freudenberg, die als Gardetanzpaar der Oberlützinger Bergmöhnen für Furore sorgten. Die beiden top-fitten Kerle, die als Tanzmariechen (Mario van Elkan) und Gardeoffizier (Gerson Freudenberg) auftraten, wurden mit stürmischem Applaus und lauten Bravo-Rufen gefeiert.

Vor der Pause stieg Monika Müller in die Bütt und punktete wieder einmal mit den neuesten Geschichten über ihren „schönen Pfiffi“. Während die Band „Whats up“ (Horst Pütz Gitarre, Kai Schäfer Schlagzeug und Katharina Schmitt Gesang) die ohnehin schon hervorragende Stimmung im Saal mit bekannten „Ohrwürmern“ noch einmal ordentlich anheizten, wurden die kunterbunt gewandeten Möhnen für ihren Tanz nach Liedern aus der animierten Musik-Komödie „TROLLS“ mit brausendem Applaus gefeiert.

Einen geradezu imposanten Auftritt hatte das Husarencorps Jack von der Wasserschöpp mit seinem Vorsitzenden Frank Furch, Kommandant Frank Neideck, Musikcorpsleiter German Heuft und Tanzcorpsleiterin Steffi Krings samt Garde sowie seinem neuen Tanzmariechen Ina Tiede, das für sein temperamentvolles Debüt (einstudiert mit Judith Fuchs) mit lang anhaltendem Beifall belohnt wurde.

Während die „Stauseemücken“ mit dem Lied „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“ begeisterten, brillierten die Highstone Dancers ebenso wie die Owermagic und nicht zuletzt die Johannishöfer mit zum Teil schwindelerregenden akrobatischen Tänzen. Auch in der Bütt gaben sich höchst ambitionierte Weiber mit zum Teil zwerchfellerschütternden Vorträgen die Klinke in die Hand. Ob es sich um höchst skurrile Erlebnisse bei der Eheberatung handelte (Annette Stahl, Conny Oligschläger und Ute Jablonski) oder um den herrlichen Sketch der „drei von der Tankstelle“ (Monika Schmitz, Evi Rulf und Christiane Münzel) – die jecken Weiber im Saal waren hellauf begeistert und sparten nicht mit gebührendem Applaus. Dies galt auch für den hinreißenden Vortrag von Petra Hase und Ruth Franzen-Furch, dich sich mit dem Thema Yoga im Allgemeinen und mit der Schönheitspflege nur für den Ehemann im Besonderen auseinandersetzten sowie für Gretel Stoll und Susi Schlich, die als urkomisches Duo „Paula und Lisbeth“ über „ditsches und datsches“ philosophierten.

Mit einem Flashmob zum Lied „Stamp op“ von Miljö tanzten die Möhnen ins Finale, bei dem sich alle Möhnen und Akteure auf die Bühne begaben. Da anschließend kaum jemand nach Hause gehen wollte, feierten die Möhnen gemeinsam mit vielen Gästen bis in die späten Abendstunden eine ausgiebige After-Sitzungsparty, bei der selbstverständlich auch die Herren der Schöpfung zugelassen waren. FRE

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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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