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Stück mit schwierigem Thema gut inszeniert

Gelungene Premiere im Kellertheater Château Pech

Schauspieler überzeugten in ihren Rollen

20.02.2017 - 10:52

Wachtberg-Pech. Eine Premiere gab es im Kellertheater im Château Pech zu sehen. Das Stück „Einer flog über das Kuckucksnest“, in dessen Filmversion Jack Nicholson einst brillierte, wurde in einem der kleinsten Theater der Gegend gekonnt auf die Bühne gebracht. Bereits 1962 hatte Ken Kesey in seinem Roman die Problematik des Umgangs mit psychisch Kranken thematisiert, Dale Wassermann hatte nur ein Jahr darauf das auf dem Roman basierende Stück für die Bühne umgesetzt.

Auf 45 Plätzen verfolgten die Zuschauer die Geschichte des Kleinkriminellen Mc Murphy, der sein Glück in der Psychiatrie gesucht hatte, um dem Gefängnis zu entgehen. Ebenso humorvoll wie nachdenklich stimmend demonstrierte das Ensemble die Methoden in der Psychiatrie und das oft merkwürdige Bild von psychisch Kranken, welches den teilweise absurden Methoden zugrunde lag. „Disziplin macht frei“, zitierte Traugott Scholz eingangs das Motto, unter dem in vielen geschlossenen Abteilungen anstatt Behandlung Zwang und Gewalt die Tagesordnung beherrschten.

Clint Christian Staak alias Randle P. Mc Murphy überzeugte mit seiner schauspielerischen Leistung in der Hauptrolle und weckte angesichts des nicht ganz leicht verdaulichen Stoffes manch gemischtes Gefühl im Publikum. Die Rolle von Chief Bromden, des ängstlichen Hünen mit indianischer Abstammung, war mit Johnny H. Younes ebenfalls bestens besetzt und transportierte die Angst vieler psychisch Kranker beinahe hautnah erlebbar.

Im nunmehr 19. Jahr bringt das Ensemble in gering wechselnder Besetzung Stücke aus dem klassischen Bereich ebenso wie aus der Moderne auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Insgesamt handelt es sich bei dem aktuellen Stück um die 30. Inszenierung in dem winzigen Theater. Boulevardstücke seien bei den Inszenierungen ebenfalls dabei gewesen, stellten aber keinen Schwerpunkt des Theaters dar, berichtete Gundula Schroeder in einem Interview. Einige junge Schauspieler seien nicht mehr dabei, weil sie sich ihrem Studium widmen mussten. Trotzdem habe sich im Laufe der Jahre ein mehr oder weniger festes Ensemble mit Schauspielern im Alter zwischen 30 und 75 Jahren zusammengefunden und bewährt. Mehrere Mitglieder haben sich in dieser Zeit von Amateurschauspielern zu echten Profis entwickelt.

Die künstlerische Leiterin und Schauspielerin Gundula Schroeder selbst hat bereits in Flensburg, Heidelberg, Köln, Bonn und in Amerika auf großen und kleinen Bühnen gestanden und bringt ihre Erfahrung mit Leib und Seele in das Kellertheater ein, das sie 1998 mit ihrem Mann zusammen gründete. Ihr Mann Traugott Scholz, der viele Jahre lang aktiv als Schauspieler dabei war, stärkt nun den Theaterbetrieb, indem er sich um die Administration und Organisation kümmert und so den Rücken für den künstlerischen Betrieb freihält. Dass die Rechnung aufgeht, zeigten bei der Premiere die Organisation und die Leistung der Schauspieler, die das bekannte Stück ausnehmend sehenswert und lebendig präsentierten.

Eine weitere Aufführung folgt am Sonntag, 26. Februar. Karten sollten unter Tel. (02 28) 32 59 51 reserviert werden.

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Patrick Baum:
Ein vorbildlicher Landrat, der Dr. Saftig. Der krasse Gegensatz dazu ist Uwe Junge, der Landesvorsitzende der AfD Rheinland-Pfalz, dem eine Privatfeier wichtiger war, als die konstituierende Sitzung des Kreistags Mayen-Koblenz. Dr. Saftig hat Verantwortungsbewußtsein, Uwe Junge hat dieses Verantwortungsbewußtsein nicht.
juergen mueller:
Zuerst hieß es, Hofmann-Göttig verzeichnet bei seinem Amtsantritt als OB gegenüber seinem Gehalt als Staatssekretär ein Minus.Das war schon die erste Lüge und kostete die Stadt bzw. den Steuerzahler ca. 700 000 Euro,auf denen sie dann auch sitzen geblieben ist.Nun wiederum 130 000 Euro,die Hofmann-Göttig durch eine falsch erteilte Genehmigung der ADD nunmehr ebenfalls mit Unterstützung seines Nachfolgers,der offensichtlich das Prüfen weiterer juristischer Schritte für nicht notwendig erachtet,behalten darf.Eine Krähe hackt bekanntlich der Anderen kein Auge aus u.KOBLENZ hat`s ja.Wie ein Hohn liest sich da ein Artikel der RZ:"Wer sich in der Lokalpolitik engagiert,tut dies wohl kaum wegen des Geldes".Nur zur Info.Es soll doch tatsächlich Koblenzer Ratsmitglieder geben,die inklusiv ihrer vielfältigen Nebenfunktionen wie z.B. Vorstand/Aufsichtsrat/Verwaltungsrat mit "Nebeneinkünften im 5stelligen Bereich" - u.damit meine ich über 20 000 Euro - auskommen müssen u.das seit Jahrzehnten !!!
Uwe Klasen:
"Eine neue Attraktion: Mit 100 km/h über den Rhein fliegen" --- Gute Idee, warum nicht, macht bestimmt viel Spaß und Koblenz könnte man sich komplett neu erschließen.
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