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Bundestagsabgeordnete in Rhein-Mosel-Werkstatt

Hoher Besuch aus Berlin

Sandra Weeser machte sich ein Bild von Integrationsunternehmen

Hoher Besuch aus Berlin

Betriebsleiterin Susanne Keller führte Sandra Weeser durch die Werkstätten. Foto: privat

30.09.2019 - 08:46

Weißenthurm. Sandra Weeser, Mitglied des Deutschen Bundestages für die FDP für den Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen, besuchte vor wenigen Tagen die Rhein-Mosel-Werkstatt (RMW) in Weißenthurm.


Im Westerwald aufgewachsen


Weeser ist ein „Kind des Westerwaldes“ . Nach ihrem Studium in den USA und Frankreich war sie viele Jahre Geschäftsführerin eines mittelständischen Familienunternehmens und in Führungspositionen in der Industrie. Ab 2016 war sie Vizepräsidentin der SGD Nord und seit 2017 ist sie für die FDP Mitglied des Deutschen Bundestages. Dort ist sie unter anderem Obfrau für den Ausschuss Wirtschaft und Energie sowie Berichterstatterin für die Themen Energie, Außenhandel und Rüstungspolitik.


Politikerin machte sich ein Bild


Nunmehr wollte sie sich einen Überblick verschaffen, wie Zugänge für beeinträchtigte Personenkreise auf den allgemeinen Arbeitsmarkt aussehen könnten. Gleichzeitig besichtigte sie einen Inklusionsbetrieb, in dem in Wechselwirkung mit Menschen mit Behinderung gearbeitet wird.

Hierzu war sie mit einem Team nach Weißenthurm in die Rhein-Mosel-Werkstatt beziehungsweise in die Polytec Integrative gGmbH gereist. Hier wurde sie herzlich von Betriebsleiterin Susanne Keller und der Geschäftsleitung begrüßt. Mit dabei, neben ihrer Mitarbeiterin Hanna Bauseler, war auch das Kreistagsmitglied der FDP, Herbert Speyerer (Bendorf).


Aufträge von regionalen Unternehmen


Derzeit sind rund 50 Mitarbeiter in dem Inklusionsbetrieb Polytec Integrative tätig, von denen ca. die Hälfte der Kollegen mit Beeinträchtigungen sind. Die Kerntätigkeit der Polytec Integrative Weißenthurm sind Dienstleistungen auf dem Sektor Systemverpackungen - hier insbesondere die Arbeit mit Verpackungsmaschinen für die Herstellung von Packmaterialien und viele Tätigkeiten rund um den Bereich Kartonage. Hauptauftraggeber sind große Unternehmen der Region.

Susanne Keller erläutert die Abläufe der Systemverpackung


Vollwertige Unternehmen


Betriebsleiterin Susanne Keller erklärte, dass die Umstände, unter denen Inklusionsbetriebe arbeiten, zu wenig bekannt seien. Inklusionsbetriebe sind komplett am ersten Arbeitsmarkt wirtschaftlich tätig. Entgegen der Klischees gäbe es nur einen überschaubaren „Minderleistungsausgleich“, jeder Betrieb beantragen kann, der schwerbehinderte Menschen sozialversicherungspflichtig anstellt. Keller stellte dar, wie sehr man im Wettbewerb zu „kämpfen“ habe, aber gleichzeitig auch die soziale Verantwortung nie aus den Augen verlieren dürfe. Anschließend wurde die Werkstatt besucht. Hier finden aktuell knapp 150 Menschen mit einer vorrangig psychischen Erkrankung einen ihrer Behinderung angepassten Arbeitsplatz.


Vielfältige Tätigkeiten


Elektromontage, E-Schrott-Recycling, Bürodienstleistung, EDV-Scan-Service, Kartonage/Montage, Küche und Hauswirtschaft, Holzverarbeitung sowie einen großen Berufsbildungsbereich und ein Integrationsmanagement: die Vielfalt wie Teilhabe am Arbeitsleben beeindruckte Weeser.

Nach der Rundführung gab es einen intensiven Austausch mit Vertretern des Werkstattrates, der Frauenbeauftragten Martina Offergeld, der Betriebs- und der Geschäftsleitung.


Weeser kündigte weiteren Besuch an


Die Bundestagsabgeordnete interessierte sich sehr für die Themen Bildungsplanung in der Werkstatt, Mitwirkung der Mitarbeiter sowie für die Arbeit der Frauenbeauftragten. Nach über zwei Stunden verabschiedeten sich Sandra Weeser und ihr Team mit dem Versprechen wieder in die RMW/Polytec Integrative zu kommen. Sie nahm die Erkenntnis mit, die Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigung in den Ersten Arbeitsmarkt sowohl im Inklusionsbetrieb als auch in der benachbarten Werkstatt sehr gut funktioniert, aber nur so lange, wie die Politik auch die entsprechenden Rahmenbedingungen schafft und erhält.

Rhein-Mosel-Werkstatt

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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