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Helfer- und Blutspenderehrung im DRK-Ortsverein Remagen

Ingeborg Groß zum Ehrenmitglied des Ortsvereinsvorstandes ernannt

Ingeborg Groß zum Ehrenmitglied des Ortsvereinsvorstandes ernannt

DRK-Ortsvereinsvorsitzender Daniel Pöppelmann (r.) ehrte (v.l.): Bereitschaftsleiter Heinz-Georg Kremer, Blutspender Uwe Moock, Nico Zipp, Ingeborg Groß, Sandra Görres und Michael Tempel. Foto: DRK Thorsten Truetgen

31.10.2016 - 09:20

Remagen. Zur Ehrung langjähriger Helfer und engagierter Blutspender hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am vergangenen Freitag in Remagen eingeladen. Innerhalb eines Helfer- und Blutspendertreffens wurden die Ehrungen vollzogen. Unterstützt wurden die DRK-ler von den Remagener Stadtsoldaten.

Überschattet wurde der Abend von der wenige Tage zuvor erhaltenen Mitteilung des plötzlichen Todes des Rotkreuzkameraden Renato Francesconi. Berufskraftfahrer Renato Francesconi stand den Rotkreuzlern zur Bewältigung ihrer Arbeit als LKW-Fahrer und bei Arbeitseinsätzen seit vielen Jahren hilfreich zur Seite. Nach einer Gedenkminute vollzog DRK-Ortsvereinsvorsitzender Daniel Pöppelmann zusammen mit Bereitschaftsleiter Heinz-Georg Kremer die Ehrungen. In seinen Dankesworten hob Daniel Pöppelmann hervor, wie wichtig soziales Engagement, ob als Blutspender oder ehrenamtlicher Rotkreuzhelfer, sei.

Pöppelmann dankte zunächst den Blutspendern für ihre selbstlose Hilfe mit dem unentgeltlichen Aderlass. Blutspender seien Lebensretter für chronisch Kranke und Unfallopfer. Da man Blut nicht künstlich herstellen kann, ist man nach wie vor, etwa in der Krebstherapie, bei größeren Operationen und nach Unfällen, auf Blutpräparate angewiesen. Von 18 zu ehrenden Blutspendern konnte leider nur Uwe Moock der Einladung des DRK folgen. Für zehnmalige unentgeltliche Blutspenden erhielt Moock eine Auszeichnungsnadel mit Urkunde und ein kleines Präsent. Die Nadeln, Urkunden und Präsente der nicht anwesenden Blutspender, darunter auch Ehrungen für 100 und 75 unentgeltliche Blutspenden, werden spätestens am nächsten Blutspendetermin an die zu ehrenden Lebensretter weitergegeben.


Langjährig aktive Rotkreuzler geehrt


Nach der Blutspenderehrung wurde das ehrenamtliche Engagement langjährig aktiver Rotkreuzler gewürdigt. Eine besondere Ehre war es dem Vorsitzenden, Ingeborg „Inge“ Groß zu ehren. Inge Groß ist seit 42 Jahren im DRK-Ortsverein Remagen aktiv. Bereits in jungen Jahren übernahm sie als Jugendgruppenleiterin und später Leiterin des Jugendrotkreuzes (JRK) in Remagen Führungsaufgaben und prägte die heute immer noch erfolgreiche Jugendarbeit in den Anfangsjahren maßgeblich. Zunächst als Jugendleiterin, später als Schatzmeisterin, zweite Vorsitzende und Beisitzerin, war sie viele Jahrzehnte im Vorstand des DRK-Ortsverein Remagen e.V. tätig. Mit entsprechender Vorankündigung stand Inge Groß nach über drei Jahrzehnten für ein Vorstandsamt nicht mehr zur Verfügung. Im DRK-Kreisverband Ahrweiler bekleidet sie aktuell noch das Amt der Schatzmeisterin. DRK-Ortsvorsitzender Daniel Pöppelmann freute es, Inge Groß mit einstimmigen Beschluss des aktuellen Vorstandes mit einer Urkunde die Ehrenmitgliedschaft im Vorstand des DRK-Ortsverein Remagen e.V. zu verleihen. „Wir möchten nach 42 engagierten Jahren nicht auf deine Erfahrung und weisen Rat verzichten. Vorteil eines Ehrenvorstandsmitglieds ist, dass man jederzeit zu Vorstandssitzungen kommen darf, man aber nicht mehr erscheinen muss“, sagte Pöppelmann in seinen Dankesworten. Inge Groß ist das erste Ehrenvorstandsmitglied der Remagener Rotkreuzler.

Seit rund 20 Jahren ist Sandra Görres im Roten Kreuz in der Römerstadt aktiv. Auch sie begann als Jugendliche im JRK und übernahm sehr früh Führungsverantwortung als Jugendgruppenleiterin. Als JRK-Leiterin wurde sie einige Jahre später Kraft Amtes Vorstandsmitglied. Als im Erwachsenenbereich in der Bereitschaftsleitung eine weibliche Führungskraft benötigt wurde, übernahm sie das Amt der Bereitschaftsleiterin. Sandra Görres erhielt als Dankeschön für ihr langjähriges verantwortungsvolles Engagement im Vorstand einen „Remagen-mag-ich Geschenkgutschein“.

Bereitschaftsleiter Heinz-Georg Kremer erhielt für sein jahrelanges Engagement im DRK-Ortsverein Remagen die Ehrennadel mit Urkunde des DRK-Bezirksverbandes Koblenz für mehr als 25-jährige aktive Mitgliedschaft. Michael Tempel wurde für 15 aktive Dienstjahre im DRK geehrt und erhielt eine Auszeichnungsspange mit Urkunde. Tempel war von 2001 bis 2013 Schatzmeister beim DRK in Remagen. Aktuell unterstützt er die Rotkreuzler weiter als freier Mitarbeiter. Nico Zipp erhielt für fünfjährige aktive Mitgliedschaft eine Auszeichnungsspange mit Urkunde.

AB

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Kommentare
S. Schmidt:
Was macht ihr denn wenn sich die AfD eurem Antrag anschließt?
Andrea Müller:
Die Probleme der "Party Szene" in Frankfurt, Stuttgart und anderen Städten wie Koblenz sind Hausgemacht. Die Polizeiberichte sprechen eine deutliche Sprache. Auch nach Corona werden unsere Städte leider nicht friedlicher werden. Ganz im Gegenteil. Diese wirklichen Hintergründe will Altmaier und Co. nicht benennen.
Herbert Kaufmann:
Diese Haltung der Stadtspitze in dieser Frage ist ignorant und in der Sache fehlerhaft. Nachdem der OB Langner ja bereits bei der Frage des Tragens von AntiFa Symbolen im Stadtrat Führungsschwäche gezeigt hat und seine Haltung durch den Brief von Bundestgasvizepräsident Kubicki ad absurdum geführt wurde kann man dieses neueerliche Versagen auch als Opportunismus gegenüber der "Partyszene" bezeichnen. Es geht ja nicht nur um Corona sondern auch seit Jahren schon um das Einhalten von Immissionsvorgaben. Der möglichen Handlungsweisen gibt es viele, von der Veränderung der seit der BuGa verkürzten Sperrzeiten ( diese wurden nicht mehr zurückgenommen! ) aufgrund des Immissionsgesetzes bis hin zum Verbot von Mitbringen von Alkohol, denn das ist ganz bestimmt kein Grundrecht.
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.

Lkw vollkommen ausgebrannt

Gabriele Friedrich:
Woher kam das Fahrzeug? Es sieht jedenfalls aus wie eine alte Schüssel aus Rumänien oder sonst etwas. Ein paar mehr Informationen hätte man als Leser schon gerne.
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