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Modelle und ihre Piloten aus aller Welt zu Gast auf der Bengener Heide.

JetPower2017 –Messe und Flugshow der Superlative

19.09.2017 - 08:58

Bad Neuenahr. Vom 15. bis 17. September fand zum 15 Mal die Messe für Jetmodelle, die JetPower-Messe, auf dem Flugplatz Bengener Heide in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Wie bereits in der Pressekonferenz hoffnungsvoll angekündigt, hatte der Landesbetrieb Mobilität die aufgrund der Baumaßnahmen im Bereich der B-266 (Heerstraße) derzeitigen Einschränkungen an der Anschlussstelle „Im Schwertstal“ für die Zeit der Messe aufgehoben, was für die Anfahrt der Besucher eine deutliche Erleichterung darstellte. Was ist das Besondere an dieser Veranstaltung? Was vor 15 Jahren eine Idee von Winfried Ohlgart und Horst Westerholt war, hat sich mit den Jahren zur weltweit größten Messe für Jetmodelle und Modellhubschrauber mit Turbinenantrieb gemausert. Das achtköpfige Kern-Team um die beiden Organisatoren, unterstützt durch viele Helfer des THW, aber auch durch das umsichtig waltende Security Team und die Teams der Catering-Community, hatten wieder eine grandiose Veranstaltung auf die Beine gestellt und zum Laufen gebracht. Für Besucher aus der ganzen Welt ist die JetPower inzwischen ein fester Termin im Jahreskalender, in diesem Jahr zeigten 127 Aussteller aus 19 Ländern auf 4.000 m² Ausstellungsfläche in zwei Zelten und zusätzlichen Flächen im Außenbereich ihr Equipment, das vom flugfähigen Modell bis hin zu wichtigen Kleinstteilen reicht. Die offizielle Eröffnung der Veranstaltung wurde am Samstag um 11 Uhr durch Bürgermeister Guido Orthen in Anwesenheit von MdL Horst Gies, weiterer Lokalpolitiker und der Weinmajestäten des Ahrtals bei strahlendem Sonnenschein vorgenommen. Anschließend konnte man unter dem Motto „Geschichte der Verkehrsfliegerei“ Airliner-Modelle aus allen Epochen der Fliegerei, wie beispielsweise eine Lockheed Super Constellation (Super Connie) in den Farben der TWA, eine Iljushin IL-62 in den Farben der Kasachstan Air, eine Tupelov der Aeroflot, einen Lufthansa Airbus A-340 oder eine McDonnell Douglas MD-11 (auch Boeing MD-11) in den SWISS-Farben im Vorbei- und im Formationsflug bewundern, was in dieser Einmaligkeit nur auf der JetPower möglich ist.


Eine besondere Attraktion


Nicht nur für Fachbesucher, sondern für alle Interessierten waren Flugvorführungen DIE Attraktion, 184 Piloten flogen mit ihren Modellen am Freitag, Samstag und Sonntag von 10 bis 18:30 Uhr. Josef Voss und der ehemalige Tornadopilot Harald Simon moderierten die Flugshow sehr unterhaltsam und fachkundig in Deutsch und Englisch.

Ein weiterer Höhepunkt startete am Samstag auf die Sekunde genau um 21 Uhr. In einer rund 90-minütigen Nachtflugshow, einem gigantischen Spektakel, geflogen von der „Creme de la Creme“ der Modellflieger, darunter der zehnjährige Martin Münster, der schon in der TV-Show „Klein gegen Groß“ im Modellflug gegen einen Erwachsenen gewonnen hatte, mit faszinierenden Flugmustern von Starrflüglern aber insbesondere auch von zahlreichen Hubschraubern, die mit Lasershows und Feuerwerkseinlagen wahre Kunstwerke in den nächtlichen Himmel „zauberten“. Der Applaus der begeisterten Zuschauer war allen Beteiligten sicher. Unmittelbar nach dem Ende der letzten beeindruckenden Flugeinlage begann das abschließende Feuerwerk. Aber danach war die Nacht noch nicht rum, wie an jedem Abend traf man sich noch zahlreich in der Kerosinbar der Brennkammer, die Kneipe der Piloten.

11.000 Zuschauer besuchten die Messe. Winfried Ohlgart ist damit sehr zufrieden, der Freitag war sehr gut besucht, der Samstag überwältigend und der Sonntag ist ja schon immer eine Art Familientag mit signifikant weniger Zuschauern als an den Vortagen. Eine endgültige Entscheidung hinsichtlich „JetPower2018“ wird im Oktober getroffen werden. -KG-

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Kommentare
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An sich ist das Bücherschrank-Projekt ja eine tolle Sache. Das innogy hier jedoch mit einem Lieferanten zusammenarbeitet, der seine Zulieferer nicht bezahlt hat und der wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde geht gar nicht. Man kann nur hoffen, daß mit dem absehbaren Ende von innogy nun auch dieses Treiben ein Ende hat.

Behauptungen ohne Beispiele

Ulrich Kossak :
Hat jemand überprüft ob nur Sinziger Bürgerinnen und Bürger unterschrieben haben? Und wo konnte man für das NVZ unterschreiben
Roland Janik:
Entschuldigung, ich vergaß, das Abstimmungsverhalten der CDU-Fraktion beim Thema Nahversorgungszentrum als Beispiel zu nennen, als gegen mehr als 3.500 Unterschriften Sinziger Bürgerinnen und Bürger entschieden wurde.
armesDeutschland:
ist ja super, dann haben wir demnächst noch mehr Mitmenschen die Ihr Haus und Hof verspielen, der einzige der hier profitiert der Staat und die Casinos.
Spieler:
Gut das dieses rechtliche Hick-Hack endlich beseitigt wird und die Nutzer nun legal diese Dienste verwenden könen. Ein Stück mehr Rechtssicherheit.
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