Investor stellte Bauvorhaben im Stadtrat vor

Konrad-Adenauer-Platz wird neu bebaut

Konrad-Adenauer-Platz
wird neu bebaut

Ein erster Eindruck: So könnte das neue Gebäude am Konrad-Adenauer-Platz aussehen. Das Bild zeigt die Ansicht aufseiten der Wilhelm-Mangels-Straße mit Blickrichtung Steinweg. Hinten kann man schon den Giebel des künftigen Verbandsgemeindehauses erkennen. Foto: Architekten Graf + Graf

28.01.2019 - 15:14

Montabaur. Der Konrad-Adenauer-Platz in Montabaur wird in den nächsten Jahren sein Aussehen verändern, denn der westliche Rand entlang der Wilhelm-Mangels-Straße wird neu und komplett bebaut: Das Gebäude der Sparkasse Westerwald-Sieg (SKWWS) sowie das ehemalige Hisgen-Center werden weitgehend abgerissen und durch einen L-förmigen Neubau mit bis zu vier Vollgeschossen ersetzt. Dieser wird auch die bisherige Lücke am Platzrand schließen, aber ebenerdig zwei breite Durchgänge zwischen Platz und Straße haben.


Es entstehen Flächen für Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleister und Büros sowie Wohnungen in den oberen Geschossen. Entsprechende Planungen hat das Architekturbüro Graf + Graf aus Montabaur im Auftrag des Investors Dirk Scheerer ausgearbeitet und im Stadtrat präsentiert. Mit im Boot ist auch die SKWWS, die ihre Immobilie in das Bauvorhaben einbringt und selbst mit ihrer Filiale einzieht.

Auch die Stadt muss kleine Teilflächen veräußern, Baurecht schaffen und das Umfeld des Neubaus gestalten, damit das Projekt realisiert werden kann. Der Stadtrat hat mit großer Mehrheit das Vorhaben begrüßt und sich bereit erklärt, die ihm zufallenden Aufgaben rund um das Projekt zu erledigen.

„Das Vorhaben lebt vom Vertrauen in einen Investor aus der Region, vom Unternehmen Sparkasse, das sich zur Innenstadt bekennt und an die positive Entwicklung der Stadt glaubt, und schließlich vom Vertrauen in einen Planer mit besten Ortskenntnissen - für mich ist das eine große Chance für die Stadt“, so Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland. Nach dem derzeitigen Stand der Planungen soll der Neubau rund 24 Millionen Euro kosten und im Frühjahr 2022 fertiggestellt sein.

Pressemitteilung der

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

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Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
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juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
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