29 Gäste aus der Partnerstadt reisten zur Einweihung der Telefonzelle aus Maisons-Laffitte am Martinsplatz an

„Offener Bücherschrank“ offiziell eingeweiht

Gäste feierten das Remagener Weinfest - Team der Evangelischen Bücherei wird den „Offenen Bücherschrank“ betreuen

19.09.2016 - 15:50

Remagen. Da schaute schon so mancher Bürger, was denn da wohl auf dem Bahnhofsvorplatz mit dem Namen Maisons-Laffitte-Platz und auf dem Martinsplatz vor sich geht. Hochbetrieb herrschte dort am Freitagmittag. Rund 60 Menschen tummelten sich auf dem Maisons-Laffitte-Platz und genossen bei strahlendem Sonnenschein Schampus, Orangensaft und einen kleinen Imbiss. Zu den Menschen gehörten der Partnerschaftsausschuss der Stadt Remagen um Hans-Joachim Bergmann und Volker Thehos sowie einige Vertreter aus dem Ortsbeirat Remagen. Die Vertreter aus Remagen konnten 29 Gäste aus der französischen Partnerstadt von Remagen, Maisons-Laffitte, willkommen heißen, die zu einem ihrer regelmäßigen Besuche in Remagen weilten. Und gleich zwei Gründe gab es in diesem Jahr für die Freunde von Remagen aus Maisons-Laffitte in Remagen anzureisen. Zum einen wurde am Wochenende das Remagener Weinfest gefeiert und zum anderen wurde am Freitagmittag die französische Telefonzelle auf dem Martinsplatz offiziell als „Offener Bücherschrank“ eingeweiht. Bereits im Februar war eine deutsche gelbe Telefonzelle nach Maisons-Laffitte transportiert worden und im Gegenzug nahmen die Gäste aus Remagen eine „französische“ Telefonzelle im Austausch mit.


Die Begrüßung und die erläuternden Worte zur Telefonzelle sprachen am Freitag der Vorsitzende des Remagener Partnerschaftsausschusses, Hans-Joachim Bergmann, in französischer Sprache. Auf dem Fuße folgten die Übersetzungen in deutsche Sprache von Volker Thehos. Bergmann und Thehos überbrachten die Grüße von Ortsvorsteher Walter Köbbing, der an diesem Termin verhindert war. Herzliche Grußworte galten den Freunden von Remagen mit ihrem Präsidenten Pascal Lullier und Francis Millani. Der Gruß galt ebenso der französischen Stadtratskollegin Marie Alice Bells, der ehemaligen Präsidentin Eva Tisserand, den Mitgliedern des Remagener Ortsbeirates und des Partnerschaftsausschusses sowie Marc Bors und Kurt Kleemann von der Stadtverwaltung Remagen und Andrea Dörr und Helene Schäuble von der Evangelischen Bücherei, die den „Offenen Bücherschrank“ in Zukunft betreuen wird. Nachdem vor einiger Zeit der Ortsbeirat beschlossen habe, dass in Remagen ein „Offener Bücherschrank“ benötigt werde, sei ein Beschluss dazu gefasst worden. Dann sei die Idee geboren worden, mit den Freunden aus Maisons-Laffitte eine Telefonzelle zu tauschen.

In Februar sei dann die 300 Kilo schwere, auf Wunsch der Franzosen gelbe Telefonzelle mit nach Maisons-Laffitte genommen worden. Und nach dem Besuch von den Freunden der Partnerstadt kehrten die Remagener mit einer 70 Kilo schweren französischen Telefonzelle zurück. „Nun hat Remagen also einen ganz besonderen öffentlichen Bücherschrank“, so Bergmann und Thehos. Dank galt allen Beteiligten wie Marc Bors von der Wirtschaftsförderung für die Beschaffung und die Regie, dem Bauhof für den Umbau und das Aufstellen und der Evangelische Bücherei für die Betreuung des „Offenen Bücherschranks“ in Zukunft. Ein ganz besonderes Lob galt Pascal Lullier und Francis Millani, der laut Pascal die meiste Arbeit bei der Beschaffung der Telefonzelle geleistet habe. Francis Millani konnte sich dann über ein Präsent für seinen Einsatz freuen. Mitgebracht hatten die französischen Freunde natürlich auch ein paar Bücher, die in den bereits bestückten Bücherschrank eingeräumt wurden. Die beiden Präsidenten Hans-Joachim Bergmann und Pascal Lullier enthüllten zum Schluss eine mit Papier verdeckte Seite der französischen Telefonzelle, die in Zukunft sicher vielen Menschen als „Offener Bücherschrank“ auf dem Martinsplatz Freude bereiten wird. Das Büchereiteam wird sich um den Bücherschrank kümmern und regelmäßig veraltete Bücher gegen neuere Exemplare eintauschen. AB

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Gabriele Friedrich:
Was regen sich die Leute auf ? Alles was gehackt werden kann, ist nicht sicher. Strengt euch halt mehr an. Vielleicht sagt euch der 14jährige, wo es dran gelegen hat. Kinder haben heute keine Interessen mehr, keine Luft, keine Freundschaften und vor allem keine Eltern daheim- also keine Ansprechpartner. Mir...
juergen mueller:
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Gabriele Friedrich:
Wir kommen aus dem "Unterstützen" gar nicht mehr raus. Jede Stadt sollte sei Tierheim unterstützen- vor Ort. Die Tierärzte finde ich auch viel zu teuer. Das kann sich ein alter Mensch gar nicht mehr leisten. ...
juergen mueller:
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Gabriele Friedrich:
Es geht doch hinten und vorne nicht weiter. Termin Shopping-mit mir nicht. Dann kaufe ich lieber weiter online ein. Macht endlich die Läden auf !...
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