Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf

Ohne Weihnachtsmarkt ertönten weihnachtliche Lieder

20.12.2021 - 14:41

Leutesdorf. Der Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf musste schweren Herzens sein zweitgrößtes Event, den am 11. Dezember geplanten Weihnachtsmarkt absagen.


Es wäre mit Sicherheit ein gelungener Tag für die Blau-Weißen geworden, denn 12 Standbetreiber wären zusammen mit dem Glühweinstand vom Musikverein mit am Start gewesen und hätten ein üppiges Angebot von A wie alkoholfreien Kinderpunsch bis Z wie Zimtwaffeln für die Marktbesucher im petto gehabt. Selbst Selbstgenähtes und Dekoratives konnte man für den Gabentisch noch kaufen und den passenden Weihnachtsbaum gleich mit dazu.

Besonders hart hätte die Absage das Jugendorchester von den Blau-Weißen getroffen, denn sie hatten lange und intensiv die Weihnachtslieder im Vorfeld geübt und wollten mit den befreundeten Jungmusikern vom Musikverein aus Stromberg/Nauort ein neues Repertoire spielen. Der Vorstand vom Musikverein tat sich mit der Entscheidung schwer und somit kam die Absage des Weihnachtsmarktes sehr kurzfristig. Aber dennoch hat man sich für einen musikalischen Auftritt für Groß & Klein entschieden. Die eigene Jugend enttäuscht zu sehen, konnte man nicht zulassen und begeistert waren alle Besucher und Musiker über dieses Alternativ-Angebot. Der Applaus für die junge Musikgeneration machte diese zu Recht stolz und ist sicher Ansporn für weitere Probestunden.

Es war so schön, leuchtende Kinderaugen anzusehen und frohe Eltern, Großeltern, Bekannte und Verwandte mitsingen zu hören. Das ist Weihnacht!

Der Vereinsvorsitzende Pascal Berger bedankte sich bei den Gästen, die trotz des unschönen Wetters gekommen waren.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit wurde der Dorfplatz wieder freigegeben und alle freuen sich schon auf das traditionelle Kirchenblasen.

Dieses findet am 1. Weihnachtstag auf dem Gelände der Edmundhütte statt und der Musikverein wird die Weihnachtslieder kurz vor oder nach der Morgenmesse ins winterliche Rheintal ertönen lassen.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Weitere Berichte

Große Schäden an Andernacher Klinik

Rhein-Mosel-Fachklinik: Große Schäden durch Unwetter

Andernach. Ein heftiges Unwetter hat am frühen Freitagabend (21. Mai), gegen 17.30 Uhr, über Andernach gewütet und schwere Schäden an der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach verursacht. Es gingen bis zu fünf Zentimeter dicke Hagelkörner nieder, die auf dem Gelände eine Spur der Verwüstung hinterlassen haben. Zu ernsthaften Personenschäden ist es zum Glück nicht gekommen. Der Sachschaden ist jedoch erheblich. mehr...

Wirfus: Tornado hinterlässt Spur der Verwüstung

Wirfus. Im Rahmen der Unwetterlage über weiten Teilen Deutschlands, fegte auch über die Ortschaft Wirfus ein Tornado hinweg und hinterließ eine breite Schneise der Verwüstung. Laut Wehrführer Alexander Schmitz waren dabei in der Nacht zum Samstag mehr als 40 Feuerwehrleute im Einsatz, um an sechs verschiedenen Stellen im Ort wichtige Sicherungsdienste und Aufräumarbeiten zu leisten. Zahlreiche Bäume... mehr...

Betrunkener wählt 14 Mal den Notruf

Euskirchen. Ein Mann (61) aus Euskirchen rief am späten Donnerstagabend, 19. Mai, (23 Uhr) insgesamt 14-mal die Polizei Euskirchen an. Er wählte dabei dreimal den Notruf und elfmal tätigte er Amtsanrufe ohne, dass ein Notfall vorlag. Eine Streifenwagenbesatzung suchte den Mann in seiner Wohnung auf. Ein Zusammenhang mit einer Straftat konnte, auch durch weitere Nachfragen der Beamten und aktives Zuhören, nicht herausgestellt werden. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
Service