Brückrachdorf feiert Dorffest
Raiffeisens Motto wurde beim Dorffest lebendig
Förderverein Brückrachdorf richtete wieder eine gesellige Veranstaltung aus
Brückrachdorf. „Was einer nicht schafft, das schaffen viele.“ – Der Satz wird dem legendären Erfinder der Genossenschaftsidee, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, zugeschrieben. Der Förderverein Brückrachdorf hat die schöne Idee zum Motto seines diesjährigen Dorffests gemacht. Bei den Spielen und Wettbewerben auf dem Festplatz am Holzbach ging es um Teamgeist und Zusammenarbeit, erklärt die Vorsitzende des Vereins, Raffaela Schröder: „Wir sind ja im Jahr des 200-jährigen Raiffeisen-Jubiläums, seines Geburtsjahrs, deshalb haben wir gedacht, das Motto bietet sich an. In Flammersfeld gibt es einen Verein, der die dazu passenden Spiele anbietet und auch betreut. Das macht heute bei uns eine Spieleleiterin, die von drei unserer Vereinsmitglieder unterstützt wird. Gewinnen kann bei diesen Spielen nur ein Team, nicht ein Einzelner.“
Judith Schumacher vom Verein „Mach mit“ betreute die Raiffeisen-Spiele. In Flammersfeld gibt es auch eine offene Fahrradwerkstatt, Walderlebnistage und Flüchtlingsbetreuung. Die Aktion auf dem Brückrachdorfer Dorffest beschreibt sie so: „Das sind in erster Linie Kooperationsspiele, die man auch pädagogisch auswerten kann. Das machen wir aber heute nicht, da geht es nur um den Spaß. Hier beim Wasserspiel zum Beispiel geht es darum, mit einem Schwamm aus einem Eimer Wasser zu entnehmen, ein Kreis zu laufen und anschließend den Schwamm in einem anderen Eimer wieder auszudrücken. Das macht eine Mannschaft, gemessen wird, wieviel Wasser von dem Team in der vorgegebenen Zeit transportiert wurde. Bei einem anderen Spiel geht es darum, dass ein Team einen ,Säurefluss‘ überwinden muss, indem kleine Brettchen gelegt werden, auf denen die Teammitglieder stehen müssen.“ Von dieser Sorte gab es noch zwei ähnliche Spiele, bei denen es um die Zusammenarbeit eines Teams innerhalb der Mannschaft ging. Insgesamt 23 Teilnehmer in mehreren Teams hatten sich für diesen Wettbewerb angemeldet, darunter ebenso viele Erwachsene wie Kinder und Jugendliche.
Buntes Spielprogramm für Groß und Klein
Nebenbei gab es natürlich noch die von früheren Veranstaltungen bekannten und beliebten Spiele wie Dosenwerfen und Drachenboot-Rennen. Dieses Spiel ist ein Eigenbau von Sandra und Christian Henn, bei dem auf einer kleinen Wasserstraße Boote mithilfe einer Wasserspritzpistole in Bewegung gesetzt werden müssen. Manuela Beyer half den kleinen Kindern, ihre Gesichter phantasievoll zu schminken. Für ein wenig Nervenkitzel bei allen Besuchern sorgte das Erbsenzählen. Die beiden Teilnehmer, die der Zahl der in ein Glas abgefüllten Kügelchen am nächsten kamen, konnten jeder jeweils einen Meter Brennholz gewinnen.
Derweil wurden Kaffee und Kuchen sowie herzhafte Westerwälder Spezialitäten angeboten. Besonders freuten sich die Hungrigen auf den Spießbraten, der vor der Glut eines von Eckehard Kreten gebauten Drehspießes brutzelte.
Beste musikalische Unterhaltung
Einen starken Auftritt hatte wieder die Band „Five Sides of Music“ aus Nistertal, eine Gruppe junger Leute, die bekannte aktuelle Pop-Hits anspruchsvoll und gekonnt zu Gehör brachten. Danach ließ der ortsansässige DJ „Frankie“ (Dietershagen) vom zur Bühne umgebauten Lkw-Anhänger die Disco-Kracher der letzten drei Jahrzehnte erklingen.
Die nächsten vom Förderverein organisierten Veranstaltungen in Brückrachdorf stehen schon in der Pipeline: Als nächstes das Backesfest in der Straße „Auf der Au“, die Sankt-Martins-Feier am Feuer, die Weihnachts-Busfahrt und die „Weihnachtsbude“ auf dem Alexanderplatz.
Wo ist das nächste Brettchen? Nur mit einer harmonischen Mannschaftsleistung konnten die Kinder den Säurefluss überwinden.
Aus vielen Teilen eine Rinne bilden, durch die ein Ball rollt – das schafft nicht einer, sondern nur viele gemeinsam im Team. Dieses Spiel versinnbildlichte gut das Raiffeisen-Motto des Brückrachdorfer Dorffests.
Lange brutzelte der Spießbraten auf dem von Eckehard Kreten gebauten Drehspieß. Dorffest-Gourmetkoch Dirk Hachenberg (l.) und Ortsvorsteher Thomas Kreten sorgten dafür, dass es eine runde Sache wurde.
Bei sommerlichen Temperaturen war der Wettlauf mit einem nassen Schwamm ein sehr beliebtes Spiel. Fotos: KER
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