„Weingefühle“ kamen super an

Rheinbrohler einmal mehr im Feiern ganz groß

Erlös wird an die Ahr gespendet

04.10.2021 - 13:58

Rheinbrohl. Wenn´s ums Feiern in der Gemeinschaft, mit Freunden und den Vereinen geht, ist der Ort am Römerwall seit jeher ganz vorne mit dabei. Nach den Corona-Einschränkungen der letzten anderthalb Jahre wusste man Anfang September das größte Heimatfest, die traditionelle und in diesem Jahr 224. Suitbertus-Kirmes, nach den Lockerungen wieder ordentlich zu feiern. Nun legte man coronakonform ein großartiges Weinfest nach. Unter dem Motto „Rheinbrohler Weingefühle“ traf man sich am Freitag- und Samstagabend auf dem „Römerplatz“, genoss Wein vom benachbarten Hammerstein und von der Ahr und schunkelte und tanzte (nach Umsetzung des erforderlichen Hygienekonzeptes mit Ortsbürgermeister Oliver Labonde an beiden Tagen als „Chef-Kontrolleur“) zur munteren Musik der Rheinbrohler Formation „Busker five“ beziehungsweise der Rheinbrohlerin Rosi Navarro Gonzales mit ihrem musikalischen Partner Georg Dills. Dazu konnte man die Speisen der angrenzenden Gastronomie verzehren und auch der überaus beliebte Wahl´s-Imbissstand fand wieder den Weg nach Rheinbrohl.

Insgesamt waren an beiden Tagen circa 800 Gäste gekommen. Darunter am Freitag auch zahlreiche auswärtige Weinmajestäten und am Samstag Landrat Achim Hallerbach, Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud und der neu gewählte Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen. Bestes Herbstwetter tat sein Übriges. Zahlreiche Vereine packten mit an, verkauften Getränke oder sorgten für den reibungslosen Ablauf. Besonderer Dank natürlich dem Heimat- und Verschönerungsverein Rheinbrohl mit seiner Vorsitzenden Kristina Fuchs, der das Fest federführend umsetzte. Aber auch an Weinkönigin Eva mit ihren Weinprinzessinnen Andrea und Luisa, die coronabedingt ihre Amtszeit gerne verlängerten und so den Rheinbrohler und Hammersteiner Wein repräsentierten.

Ihnen zur Seite standen die Begleiterinnen Esther Vennemann und Christine Goldmayer und natürlich konnte man auch auf die jahrelange Erfahrung der ehemaligen Vorsitzenden Carla Wilkes, Kassierer Franz-Josef Heßler und den gesamten Vorstand bauen.

„Wetter und Stimmung waren einfach nur toll“, so Ortsbürgermeister Oliver Labonde. „Besonders freue ich mich, dass auch die Musik gut ankam, denn diese musste vor einigen Wochen kurzfristig engagiert werden, als wir überlegten was wir wie auf die Beine beziehungsweise Bühne stellen können. Dass wir dann gleich zwei ortsansässige Formationen gewinnen konnten, zeigt natürlich, dass wenn es drauf ankommt, in Rheinbrohl immer was geht.“ „Es war eine wunderbare ausgelassene Stimmung. Man konnte spüren, dass die Besucher es sichtlich genossen zu Feiern. Wir hatten sehr viel Spaß den Besuchern einzuheizen“, so Rosi Navarro Gonzales.

Daher stimmte auch der Zuspruch, dass die Veranstaltung am Freitag annähernd und am Samstag komplett ausgebucht war. „Im nächsten Jahr wäre es natürlich schön, unser Fest wieder ganz ohne Corona feiern zu können“, so der Ortsbürgermeister bei seinen Ansprachen. „Wir würden uns freuen, wenn in diesem Jahr ein schöner vierstelliger Betrag übrig bliebe, den wir an die Ahr spenden können.

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05.10.2021 18:01 Uhr
Dieter Rick

Finde es toll aus Rheinbrohl zu lesen,wurde dort geboren und zur Schule gegangen,bin dann mit 14 Jahren weg von Rheinbrohl mit 2 kleinen Untrrbrechungen dann begann meine Deutschlandtour nun bin ich 72 und lebe im Emsland seit 35 Jahren LG von hier,bitte mehr davon.



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Kommentare
Franz-Josef Dehenn:
Dieser Vandalismus im Neuwieder-ZOO geht mal gar nicht. Warum hat die Person das nur gemacht ? Ich kann nur hoffen, das man die Person bekommt und diese eine saftige Strafe bekommt. ...
juergen mueller:
Eine Möglichkeit, unserer Gesellschaft Kultur wieder etwas näher zu bringen. Ich glaube, dass wir einen Kulturverlust in unserer Gesellschaft haben. Die Dinge, die uns umgeben, nehmen wir als selbstverständlich wahr und haben uns abgewöhnt, Fragen daran zu stellen. Alleine auf die Frage: "Interessierst...

Brauchtum in Gefahr

aus Oberwinter:
Die von "näher dran" wissen, was da so seit Jahren und Jahrzehnten so (schief) gelaufen ist. Mit Corona hat das nicht viel zu tun. Die Berichterstattung wird oberflächlich gehalten um gewissen Personen nicht zu nahe zu treten. Diese Katastrophe war vorauszusehen - aber nicht abwendbar....
K. Schmidt:
Warum wird in dem Bericht so oft auf Corona hingewiesen? Oberwinter hat über 3.700 Einwohner, plus Potential aus den Nachbarorten. Wenn dann ein Verein dort nur 15 Mitglieder hat, hat das mit Corona doch nix zu tun. Es gibt Traditionsvereine, die zeitgemäß fortbestehen können. Schützenvereine gehören...
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