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Bergleute kämpfen mit Petition um Erhalt des Bergwerks am Mayener Katzenberg

Schacht „Katzenberg“ darf nicht sterben

Schacht „Katzenberg“ darf nicht sterben

Mit einer Petition wollen die Mitarbeiter des Moselschiefer-Berkwerks in Mayen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen. Quelle: Facebook

30.07.2018 - 11:46

Mayen. Für die insgesamt 51 Mitarbeiter des Moselschiefer-Bergwerks im Mayener Katzenberg der Firma Rathscheck Schiefer soll Ende 2019 Schluss sein. Das Unternehmen hat Ende Juli mitgeteilt, dass man die Produktion von Moselschiefer einstellen werde, da ein rentabler Abbau des Moselschiefers nicht mehr möglich sei. Die angekündigte Schließung, wollen die betroffenen Mitarbeiter und Bergleute jedoch nicht so einfach hinnehmen. Im Internet wurde daher eine Petition gestartet, um für den Erhalt eines der ältesten Bergwerke in Europa zu kämpfen.

„Wir Mitarbeiter und Bergleute geben unser Bergwerk nicht ohne Weiteres auf. Denn für die Region in der Eifel, Rheinland-Pfalz und Mayen ist das Bergwerk mit der Moselschiefer Produktion die DNA der heimischen Industriegeschichte“, heißt es unter anderem in der Begründung der Petition.

Die Geschäftsleitung von Rathscheck Schiefer hatte in Verbindung mit der angekündigten Schließung des Mosel-Schieferbergwerks bereits darauf hingewisen, dass „gemeinsam mit dem Betriebsrat eine sozialverträgliche Lösung für die Mitarbeiter angestrebt wird“.

Den Initiatoren der Petition sei klar, dass der Entschluss zur Schließung zwar klar definiert sei, es aber aus ihrer Sicht mehrere Wege gäbe, den Schacht Katzenberg weiter zu betreiben. Daher hoffe man auf die Hilfe und Solidarität von anderen Menschen.

„Denn alleine sind unsere Grubenlichter nicht hell genug. Deswegen sind wir auf Sie angewiesen mit uns gemeinsam ein solidarisches Zeichen zu setzen. Ein Zeichen was an die Werte und Tradition appellieren soll. Und gemeinsam schaffen wir das“, heißt es auf der Seite für die Petition.

Mehr als 160 Unterstützer hat die Petition bisher für sich gewinnen können. Die meisten der Unterzeichner haben sich der Petition angeschlossen, um die Arbeitsplätze in der Region zu erhalten. Die Petition finden Sie im Internet unter: https://www.openpetition.de/petition/online/bergwerk-mayen-schacht-katzenberg-darf-nicht-sterben.

Auch wir von BLICK aktuell haben einige Fragen an die Geschäftsführung von Rathscheck Schiefer gerichtet. Die Beantwortung wurde uns in Kürze in Aussicht gestellt. -CF-/UWM

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Kommentare
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
juergen mueller:
Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.
Anne:
Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!
Lara :
Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist. Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)
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