Andernacher Prinzenpaar Albert I. und Katja I.

Schon als Kinder im Karneval aktiv

Beste Voraussetzungen für das närrische Amt

Schon als Kinder im Karneval aktiv

Das Prinzenpaar bringt die nötigen persönlichen und närrischen Qualitäten mit.Foto: -MKA

20.01.2020 - 18:30

Andernach. Andernachs Prinzenpaare müssen gewisse persönliche und närrische Qualitäten aufweisen. Auf jeden Fall sollten sie in der Lage sein, unzählige lautstarke „Andernach Alaaf!“ ausrufen zu können. Bei den Funken Albert Schmidt und Katja Sauer kommt hinzu, dass sie auch noch mit Stolz ihren vereinsinternen Ruf „Ratsch Bumm!“ in die Säle tragen werden. Wie aus der Stadtschell, dem offiziellen Organ des Festausschusses, zu erfahren war, haben sich beide die Voraussetzung für ihr Amt in ihrem karnevalistischen Leben erarbeitet. In den Adern von Prinz Albert I., „Der Küchenbulle mit Tatütata“ (Jahrgang 1968), fließt ebenso närrisches Blut, wie bereits bei seinem Urgroßvater Anton Hamann, der als erster Präsident der heutigen Blauen Funken Karnevalsgeschichte schrieb. Albert war bereits als Kind beim Rosenmontagszug dabei, durfte gar mit seinem Papa, dem „Schmidte Herbert“, auf dem Festausschuss-Wagen mitfahren. Seit 31 Jahren marschiert die heutige närrische Hoheit in Spielmanns-Uniform und mit einer Pauke im närrischen Lindwurm mit.



2012 erstmals Adjutant


Die positive Resonanz der Funken-Ferienfreizeit ist vorrangig wohl dem Engagement ihres Lagerleiters und Mitbegründers Albert Schmidt zuzurechnen, der als ehemaliger Feldkoch der Bundeswehr und heutiger Küchenleiter der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland Pfalz selbstverständlich immer eine angemessene Versorgung sicherstellen konnte. Diese handwerkliche Qualifikation prädestinierte ihn dann auch, im Jahr 2013 das Amt des Verpflegungsoffiziers der Blauen Funken zu übernehmen.

Als Adjutant durfte er erstmals 2012 Hofstaatluft schnuppern. Inzwischen kann er sich auch zu den jüngsten Mitgliedern des Altherrencorps der Funken zählen. Die St. Johannes Nachbarschaft gewann ihn im Jahr 2017 für die Aufgabe als Amtmann.

Katja konnte zwar nicht von familiären karnevalistischen Genen profitieren, fand aber dennoch in Kindertagen den Weg in die Jugendfunkengarde. Das „Annenacher Mädsche“ übte mit großem Eifer und viel Freude in einer Kindertanzgruppe für die Auftritte auf der Jugendfunkenbühne.

Prinzessin Katja I., „Der Blue Star mit klingender Lyra“, ergänzt seit 1992 den Klangkörper des Spielmannszuges. Zunächst war es die Querflöte, der sie wohltuende Klänge entlockte, heute ist es ein Glockenspiel (Lyra). Aber auch für die Uniform- und Kostümverwaltung brachte sie sich in der Musikabteilung der Funken ein, unterstützt außerdem das Bühnenbauteam.


Auf der Bühne aktiv


Nach der Kindertanzgruppe und Gardetanzgruppe ist es mittlerweile die Tanzgruppe „Blue Stars“, mit der sie über die Bühne der Nauzefrauen wirbelt. Sicherlich hat sie dabei mehr Bewegung als im Medizincontrolling eines Krankenhauses, dem sie beruflich verpflichtet ist.

Übrigens: Die Ehepartner des sympathischen Prinzenpaares sind bekanntermaßen keinesfalls „Karnevalsmuffel“: Die ebenfalls engagierten Funkenmitglieder wirken als Hofdame Angela und Musikminister Axel selbstverständlich im Hofstaat mit.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Künstler aus Kaisersesch haben eine besondere Aktion

Ein neuer Spielplatz für das Ahrtal

Kaiseresch. In einem Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Mehrgenerationenhaus in Kaisersesch. , den Künstlern Heide Heubel, Beate Hübner, Frank Binder wurde die Idee einer Benefiz-Kunstausstellung für die Kinder der Ortsgemeinde Liers geboren. Die Ausstellung findet am 27. und 28. November im Alten Kino in Kaiseresch statt. Schirmherr ist Ralf Peter Minwegen, derBeigeordneter der Ortsgemeinde Liers. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
solidAHRität Shop
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Kommentare
Hilde Meyer:
Und was ist mit der Anschlussstelle Meckenheimer Kreuz?...
H. Aumann:
Sehr authentisch und dabei doch fast poetisch, eine wunderbare Momentaufnahme....
Angela Höhne:
Ich fühle mit jedem Betroffenen mit. Auch meinem Sohn, seiner Frau und meinen beiden kleinen Enkeln aus Ahrweiler hat diese Nacht im Juli so viel abverlangt. Sie können von Glück reden, denn sie haben eine neue Wohnung, einen Kitaplatz und eine neue Schule zur Einschulung meines Enkelsohns gefunden. Sie...
Jutta Friedrich :
Jetzt werden Timy Häuser gebaut. Dazu muss das Grundstück noch voll erschlossen werden. 40 Häuschen für 4 Millionen aus Spendengeldern. Diese gehören dann einem gemeinnützigen Verein. Für 4 Millionen könnte man auch Wohnungen renovieren, die den Betroffenen auch gehören. So werden Spendengelder veruntreut....
Gabriele Friedrich:
Es gibt Glocken, die läuten nachts leiser. Ich habe immer eine Kirche in der Nähe gehabt und es war ein schönes Gefühl, wenn die Glocken läuteten. Schlimmer sind doch Güterverkehr und Autobahn. Ich glaube, die Menschen haben keine Mitte mehr in sich selber. Eine Glocke ist dazu da, das sie läutet. Wem...
Antje Schlaud:
Wer in die Nähe einer Kirche zieht, weiß dass Glocken nunmal läuten. Ich wohne seit über 20 Jahren genau gegenüber der Erpeler Kirche in Remagen am Rhein und immer freue ich mich, wenn mich die Glocken von gegenüber grüßen - auch nachts! Denjenigen, die sich gestört fühlen, empfehle ich sich eine...
 
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen