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Sammeln von Weihnachtsbäumen für einen guten Zweck

Traktorfreunde unterstützen die schwerkranke Sophia

Verein freut sich über tolles Spendenergebnis zugunsten der kleinen Sophia, die an Leukämie erkrankt ist

15.01.2018 - 17:09

Hillscheid. Seit vielen Jahren sammeln die Traktorfreunde im Januar die Weihnachtsbäume der Hillscheider ein. Dies machen sie freiwillig und unentgeltlich. Jeder, der möchte, kann den Männern eine Spende mitgeben. Die gespendeten Gelder leitet der Verein für wohltätige Zwecke weiter. Am vergangenen Samstag war es dann wieder soweit. Eine 19 Mann starke Truppe traf sich am Vormittag um 10 Uhr mit drei Fahrzeugen und begann unter Einsatz von Mensch und Maschinen ihre Sammelaktion durch die Straßen Hillscheids, die in diesem Jahr unter einem ganz besonderen Stern stand, denn der Erlös soll der schwerkranken zehnjährigen Sophia aus Kleinmaischeid im Westerwald zu Gute kommen.


Trauriger Schicksalsschlag, der berührt


Bei dem kleinen Mädchen wurde vor zwei Jahre Leukämie diagnostiziert. Ein schwerer Schicksalsschlag, der die Zehnjährige mitten aus ihrem Kinderleben riss. Auch für die Familie. Aber es kam noch schlimmer. Während der Chemotherapie erlitt Sophia einen Schlaganfall und verlor ihr Augenlicht, ihre Sprachfähigkeit und Motorik. Mit unerschütterlichem Willen und der Unterstützung und Liebe ihrer Mutter kämpfte sie um ihr Leben und hat es fast geschafft.

Seit Herbst 2017 ist sie soweit über den Berg und hat mit einer langen Reihe von Rehabilitationsmaßnahmen begonnen. Nur mit starker Willenskraft und kontinuierlichen Übungen kann sie ihre Sprache und Bewegungsfähigkeit sowie das Sehen langsam wieder erlernen. Dazu braucht sie Kraft, die Unterstützung ihrer Familie und Freunde, Geduld und natürlich auch finanzielle Mittel. Doch daran mangelt es der alleinerziehenden Mutter von vier Kindern. Seit der Diagnose war sie fast pausenlos mit ihrer Tochter im Krankenhaus. Mit etwas Glück kann Sophia mit ihrer Mutter ab April wieder zuhause sein. Damit sie dort weiterleben kann, muss das Haus allerdings pflegegerecht und barrierefrei umgebaut werden, um der kleinen Sophia ihr Leben zu erleichtern.


Spendengelder für behindertengerechte Umbaumaßnahmen


Und für diese Umbaumaßnahmen sammelten die Traktorfreunde am vergangenen Samstag. Mit dem Erlös aus den Spendengeldern wollen sie Sophia und ihre Familie unterstützen. Und die Hillscheider Bürger zeigten großes Herz für Sophia und ihr Schicksal. Über 1.200 Euro kamen bei der Weihnachtsbaumsammelaktion zusammen. Wer nicht zuhause war, steckte Geld in eine kleine Tüte und hängte diese an den Baum. Vorbeifahrende hielten auf der Straße einfach an und steckten den Männern und Frauen des Vereins Geld in ihre zur Spardose umfunktionierten Heizlampen und viele Bürger warteten schon auf das Traktorengeknatter und öffneten die Haustür, bevor geklingelt wurde.

Doch damit ist nur der Grundstock für die notwendigen Umbaumaßnahmen gelegt, die neben einem barrierefreien Bad und dem rollstuhlgerechten Umbau des Hauses weitere Maßnahmen umfassen. Die Familie ist auf Spenden angewiesen, um Sophias Leben erträglicher zu machen und zu erleichtern.


Stolz über Engagement für eine gute Sache


Der erste Vorsitzende des Vereins, Eckhard Kilian, freut sich daher umso mehr, dass der Verein hier helfen kann. „Ich bin stolz auf die Mannschaft der Traktorfreunde Kannenbäckerland. Die Aktion zeigt wieder einmal, dass wir nicht nur mit schwerem Gerät umgehen können, sondern uns auch schon seit vielen, vielen Jahren für eine gute Sache einsetzen. Darüber freue ich mich sehr“, sagte er am Tag der Baumsammlung.

Wen das Schicksal des Mädchens genauso berührt wie die Traktorfreunde, kann die Familie bei der Umsetzung der Umbauarbeiten mit einer Spende auf das Konto des Vereins Traktorfreunde Kannenbäckerland e. V. unterstützen. Die Traktorfreunde garantieren eine hundertprozentige Weiterleitung an Sophias Familie.


Traktorfreunde wollen kräftig mitanpacken


Aber dem nicht genug. Spendengelder sammeln ist eine Sache. Der zweite Vorsitzende des Vereins, Bernd Casper, kennt die Familie gut, denn seine Tochter ist gleichalt wie Sophia und bis zu ihrer Erkrankung besuchten sie die gleiche Klasse. Daher steht er der Familie und deren Schicksal sehr nahe und berichtete seinen Vereinskameraden immer wieder von der Notlage der Familie. Den Männern ist Sophias Schicksal so nahe gegangen, dass sie sich spontan bereit erklärten, der Familie nicht nur das Geld aus dem Einsammeln der Weihnachtsbäume zur Verfügung zu stellen, sondern auch beschlossen, sich an den Umbauarbeiten von Sophias Elternhaus unentgeltlich zu beteiligen. Durch ihre beruflichen Fähigkeiten werden sie so im Frühjahr 2018 die Umbaumaßnahmen tatkräftig unterstützen. Diese Handwerkskosten kann die Familie damit zum Glück schon einmal einsparen. Allerdings können sie lange nicht alle notwendigen Umbaumaßnahmen mit ihrer Arbeitskraft leisten und die Familie ist auf Spenden und engagierte Menschen angewiesen.

Die Sammelaktion und das Engagement der Traktorfreunde Kannenbäckerland waren also sehr zufriedenstellend und erfolgreich. Umso größer war die Freude, als Eckhard Kilian als erster Vorsitzende des Vereins am Samstagnachmittag noch die Spenden einer Privatperson und eines mittelständischen Unternehmens aus Höhr-Grenzhausen in Höhe von 350 Euro entgegennehmen konnte.


Traktorfreunde danken den Spendern


„Wir sind froh, dass uns die Hillscheider in jedem Jahr sehr spendenfreudig unterstützen und freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr mit dem höchsten Spendenergebnis seit 25 Jahren der schwerkranken Sophia helfen können. Unser Dank gilt allen Spendern und wir hoffen, dass wir durch unseren Einsatz und das Engagement die Familie und das Mädchen stützen können. Insbesondere hoffe ich, dass wir über das Sammeln der Weihnachtsbäume hinaus weitere Spenden erhalten. Wir freuen uns über jeden weiteren Beitrag, der auf unserem Spendenkonto eingeht und versprechen, dass jeder Cent weitergegeben wird“, erklärte Eckhard Kilian. Wer also der Familie helfen und damit Sophias Rehabilitations- und Genesungsprozess unterstützen und fördern möchte, kann dies gern durch eine Spende auf das Spendenkonto der Traktorfreunde tun.

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Kommentare
HUGO HAASE:
Herr Klasen, vielleicht waren es auch die Initiatoren des 'Celler Lochs', die Colonia Dignidad, Die Weisen von Zion, EIKE e.V., der CIA oder Mehmet Ali Agca oder Monica Lewinsky oder Charles Manson oder Mayer Lansky. Wer weiß, wer weiß?
Uwe Klasen:
Das entgegen treten gegenüber undemokratischen Kräften ist grundsätzlich Richtig! Aber, vielleicht, war dies eine sogenannte "False Flag" Aktion der Antifa oder ähnlicher Gruppierungen, welche in vielen Fällen sich für solche Schmierereien Verantwortlich zeigen. Der Antifa und dem damit einhergehenden Sozialismus muss mit aller Entschiedenheit entgegengetreten werden! Wohin der Sozialismus führt - haben die 1920ziger bis heute - in Europa, China, Kambodscha, Kuba und Venezuela gezeigt: In die Rechtlosigkeit, ins Chaos, in den Untergang. Mord, Tod, Folter, Menschenrechtsverletzungen jeglicher Art waren und sind an der Tagesordnung. Dieser Ungeist muss für alle Zeit geächtet werden.Widerstand gegen diesen Ungeist ist unbedingte Demokratenpflicht!
K. Schmitz, Neuwied:
In der Kernaussage gut, in der Machart aber doch leider etwas fragwürdig: Wollten sich die anderen Fraktionen bzw. Stadtratsmitglieder nicht daran beteiligen, oder hat man sie womöglich erst gar nicht danach gefragt? Wenn man sich als ">demokratische< Fraktionen im Stadtrat" bezeichnet, suggertiert man damit ja letztenendes, dass das die anderen Fraktionen eben nicht sind - das wäre gegenüber der einen Fraktion, die man eh gerne politisch so brandmarkt, schon eine Frechheit, im Neuwieder Stadtrat gibt es aber ja noch mehrere Mitglieder, die von dieser "gemeinsamen Erklärung" nicht eingeschlossen sind. Also: Wollten die nicht, oder durften sie nicht?

Maikundgebung mit viel Herz

RAMON:
Die Kunstgalerie Raber, mittlerweile der würdige 'Salon' des DGB Bendorf, war proppenvoll. Manfred Pohlmann trug wunderbare Folk-Songs und Arbeiterlieder vor. Bürgermeister Kessler sprach im Grußwort anerkennend zum Klassen-kompromiss und Festredner/Referent Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales RLP, hielt ein sehr bemerkenswertes sozialpolitisches Referat. Entfernt davon ein Revolutionär zu sein, zeigte er gleichwohl sachlich, ruhig - aber unmissverständlich auf, dass die geltende "Hartz IV"-Gesetzgebung eine tatsächlich menschenwürdige Existenz nicht erlaube! Dies gelte auch und insbesondere für die Bildungs-teilhabe von Kindern und Jugendlichen. "Hartz IV" muss also menschenwürdig ausgestaltet werden. U.a. lobte Placzek zurecht das Rheinland-Pfälzische, grundsätzlich beitragsfreie, Kindertagesstätten-System seit 2010, welches eine Vorreiter-rolle für frühkindliche Bildung inne hat. Referent: sehr gut! Am Schluss: 'Brüder zur Sonne zur Freiheit' - Sehr Schön!
juergen mueller:
Unser Tierschutzgesetz,u.das weiß Frau Klöckner ganz genau,ist nur sehr allgemein gehalten u.bietet kaum Freiraum,Nutztierhalter bei schlechter,nicht artgerechter Haltung zu belangen.Es ist zudem eingeengt durch Bürokratismus in Form von "für wieviele Tierarten,Haltungsformen,Leitlinien,Vorgaben,Verordnungen,Gesetze,Gutachten etc.Veterinärämter als Beschützergaranten - auch diese sind an Bürokratismus gebunden u.reagieren oft zu schwerfällig,von unserer Politik abgesehen,die oft bereits an der Frage der Haltungsform im Sinne einer artgemäßen Tierhaltung scheitert u.ob diese tierschutzkonform ist.Es wird vieles zer- bzw.totgeredet,Gesetze erlassen,die rechtliche MINDESTanforderungen legitimieren,d.h.,um sich selbst abzusichern.Das Problem z.B. der Massentierhaltung (bei uns) aufgrund der steigenden Nachfrage nach Fleisch beantwortet unsere Politik mit TIERSCHUTZLABEL,feiert sich auch noch selbst,anstatt auch hier ihre wirtschaftliche Abhängigkeit u.Angst davor einzugestehen.
juergen mueller:
Auch ein Problem,das Frau Julia KLÖCKNER nicht erkennt,es aber zur alleinigen Aufgabe (auch IHRER) des Staates macht,nämlich die Einhaltung einer Kontrolle des (eines unzulänglichen,im GG nicht festgelegten) TIERSCHUTZES,wozu dieser allerdings überhaupt nicht in der Lage ist.Frau Klöckner irrt gewaltig,wenn sie PETA als STALLPOLIZEI abstempelt,eine Tierrechtsorganisation,die mehr für den Tierschutz bewirkt,als das,wozu unser Staat jemals in der Lage sein wird.Die Aufdeckung von Verstößen gegen das TierSchG im Hinblick auf die Nutztierhaltung macht es bei Bedarf erforderlich,sich Zugang ohne Einwilligung der Nutztierhalter zu den Haltungen zu machen,da dieser zumeist,aus verständlichen Gründen,von diesen verweigert wird.WER NICHTS zu VERBERGEN hat,muss einen Zutritt erlauben.Die Kritik von Frau Klöckner ist an die falsche u. sollte an die eigene Adresse gerichtet sein,die in Sachen TIERSCHUTZ nur durch wenig Entscheidungsfreudigkeit auffällt,da die Drecksarbeit ja andere für sie machen.
juergen mueller:
Steuern sprudeln - 2017 = ca. 734 Milliarden - bis 2022 werden 889 Milliarden "erwartet".Und da wird in z.b.Niedersachsen gejammert,wenn Wolfsrisse entschädigt,Herdenschutzmaßnahmen gefördert werden als Peanuts gegenüber der Verschwendungssucht unserer Politik,die sich meist schon im voraus damit beschäftigt,wo u.wofür man das ihnen anvertraute Steuergeld ausgeben kann wie z.b.für aus dem Ruder laufende Baumaßnahmen (BER,Stuttgart 21,Elphi,Unsummen in`s Ausland verschenkt,die wie Wasser im Sand versickern u.nicht vergessend ihre eigene, pünktlich fällig werdende Diätenerhöhung).Dagegen darf eine Problemlösung wie (noch) der Wolf am Besten nichts kosten,der sowieso unerwünscht ist u.dem man am Liebsten seine Daseinsberechtigung ganz nehmen würde,was noch niemand offen ausgeplaudert hat.Deutschland jammert mal wieder auf höchstem Niveau u.das Schlimme daran ist,dass das bereits schon zur Normalität gehört - nur will es keiner wissen.Der Wolf stört da nur - die Politik aber auch!
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