Allgemeine Berichte | 11.12.2017

Momente der Ruhe und Besinnung am 2. Advent in Maria Laach

Trotz Schnee und Kälte ein schöner Tag!

Mitten in der Schneelandschaft bot die Abteikirche ein wunderbares Bild.Fotos: FRE

Maria Laach. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abtei Maria Laach hatten gemeinsam mit den Ordensbrüdern anlässlich ihrer traditionellen Adventsfeier am Sonntag, dem 10. Dezember ein wunderbares Programm vorbereitet, das angefangen von besinnlicher Musik im Advent, erlesenem Kunsthandwerk, einem Kinderprogramm bis hin zu kulinarischen Köstlichkeiten keine Wünsche offen ließ. Leider sorgte jedoch ein heftiger Wintereinbruch mit starken Schneeschauern und glatten Straßen dafür, dass viele Besucher zu Hause blieben, um dort mit ihren Lieben in wohliger Wärme den 2. Advent zu feiern.

Auch die Laacher Münsterbläser, die ursprünglich vom Mittelturm der Abteikirche weihnachtliche Klänge ertönen lassen wollten, zogen den windgeschützten Eingang der Klosterpforte vor. Die relativ wenigen Besucher, die sich dann doch noch auf den Weg nach Maria Laach gemacht hatten, wurden allerdings gleich mehrfach belohnt. So konnten sie das in eine weiße Schneelandschaft verwandelte Klostergelände in aller Ruhe auf sich wirken lassen und dabei besinnliche und mitunter ausgesprochen romantische Impressionen genießen. Entsprechend emotional waren dann auch die Reaktionen. So schwärmte ein Ehepaar aus Andernach: „Wir kommen oft nach Maria Laach, aber so intensiv wie heute haben wir unseren Aufenthalt noch nie erlebt.“ Außerdem schwärmten die Eheleute von dem Orgelkonzert mit dem Abteiorganisten Gereon Krahforst in der Abteikirche und von der Ausstellung mit Bruder Stephan und seinen Mitarbeitern in der Aula der Abtei, wo unter dem Titel: „Habitare secum – bei sich wohnen“ der sorgsame Gebrauch von Rohstoffen und den Elementen der Schöpfung jedes einzelne Werkstück zu einem authentischen Unikat wurde.

Leider blieben in der Klostergärtnerei ebenfalls die Besucher aus, so dass u.a. auch die wunderbare „Bratapfel-Lesung“ mit Heike Gaudenti vor fast leeren Stühlen stattfand. Das Gleiche galt auch für den Stand der Laacher Kunstschmiede, die stimmungsvoll beleuchteten Ausstellungsräume der Villa Reuther und nicht zuletzt für das Klosterforum, wo Bruder Jakobus am Stand der Kloster-Buchbinderei einen Einblick in sein seltenes Kunsthandwerk gab und die Kunstausstellung der Initiative Breisiger Künstler „Engel und andere Phänomene“ sowie eine Fotoausstellung von H.-P. Peters stattfanden. Für ein wunderbares Ambiente sorgte in der Kunstbuchhandlung das Streichertrio: Susanne Bleidt (Violine), Thora Pindus (Violine) sowie Susanne Bartzen (Basso continuo) und Lea Degen aus Plaidt bastelte mit den Kindern Weihnachstüten, während Elisabeth Stappert ihre Engelsbilder präsentierte.

Recht munter ging es auch am, bzw. vor dem Hofladen zu, wo die Besucher sich an der Feuertheke bei Glühwein und heißem Kakao wärmten. Da auch die liebevoll ausgesuchten Advents- und Weihnachtsideen in zum Teil geschlossen Zelten präsentiert wurden, stieß die dort offerierte Ware auf ebenso großes Interesse wie die angebotenen Beratungsgespräche für die Gestaltung des Weihnachtsmenüs, da der Hofladen in diesem Jahr u.a. ein besonders attraktives Angebot von Wildspezialitäten bereit hält. Besonders romantisch war auch eine Führung mit Fackeln durch die idyllische Schneelandschaft zum Kuhstall der Landwirtschaft von Maria Laach.

Um das leibliche Wohl der Besucher sorgte sich auch das Seehotel Maria Laach mit erlesenen Speisen, Glühwein & Punsch.

Den Abschluss des in jeder Beziehung ereignisreichen Tages bildete die Adventsvesper um 17.30 Uhr mit Psalmen und geistlichem Wort. FRE

In der Kunstbuchhandlung bastelte Lea Degen aus Plaidt mit den Kindern originelle Weihnachtstüten.

In der Kunstbuchhandlung bastelte Lea Degen aus Plaidt mit den Kindern originelle Weihnachtstüten.

Marli Thierfelder aus Bell warim Seehotel mit ihrer Puppenklinik vertreten.

Marli Thierfelder aus Bell war im Seehotel mit ihrer Puppenklinik vertreten.

Bruder Jakobus gab am Stand derKloster-Buchbinderei einen Einblick in sein seltenes Kunsthandwerk.

Bruder Jakobus gab am Stand der Kloster-Buchbinderei einen Einblick in sein seltenes Kunsthandwerk.

In einem mit Strohballen ausgestatteten Zelt begrüßte das Maskottchen des Hofladens der Familie Ullenbruch in weihnachtlichem Schnee-Outfit die kleinen und großen Gäste

In einem mit Strohballen ausgestatteten Zelt begrüßte das Maskottchen des Hofladens der Familie Ullenbruch in weihnachtlichem Schnee-Outfit die kleinen und großen Gäste

Mitten in der Schneelandschaft bot die Abteikirche ein wunderbares Bild. Fotos: FRE

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