Erfolgreicher Abschluss des ersten Klimathons in Montabaur

Über 1,8 Tonnen CO2 eingespart

Über 1,8 Tonnen CO2 eingespart

Die 2zero-App. Foto: VG Montabaur/Christina Weiß

01.12.2023 - 12:56

Montabaur. Der erste Klimathon in der Verbandsgemeinde Montabaur ist vorbei. Im Aktionszeitraum von Anfang Oktober bis Mitte November haben 211 Personen teilgenommen. Sie haben mit der App „2zero“ ihren persönlichen CO2-Fußabdruck analysiert und mit gezielten Maßnahmen reduziert. Gemeinsames Ziel war es, möglichst viele Herausforderungen, so genannte Challenges, für den Klimaschutz im Alltag zu meistern und dabei möglichst viel CO2 einzusparen. Mehr als 1,8 Tonnen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Verbandsgemeinde Montabaur zusammen durch ihren persönlichen Einsatz eingespart.

In Anlehnung an die Marathonstrecke von 42,195 Kilometern dauerte der Klimathon 42 Tage, also genau sechs Wochen. Alle Bürgerinnen und Bürger konnten sich der „Community VG Montabaur“ anschließen und mitmachen, auch Unternehmen, Schulen, Vereine und Verbände konnten Teams bilden und so gemeinsam teilnehmen. Die Freiherr-vom-Stein-Realschule plus in Nentershausen ging mit einer eigenen Community an den Start.

Mit Hilfe der App „2zero“ probierten alle Teilnehmer sechs Wochen lang aus, wie sich Klimaschutz in den Alltag integrieren lässt. Jede Woche gab es einen anderen Schwerpunkt, zum Beispiel Ernährung, Konsum, Mobilität oder digitales Leben. In diesen Bereichen konnten die Teilnehmenden aus verschiedenen Aufgaben - so genannten Challenges - ihre Favoriten auswählen und Punkte sammeln. Jede bestandene Challenge wurde in der App registriert. Je mehr Punkte gesammelt wurden, desto höher war die CO2-Einsparung. Über die „2zero“-App konnten die Teilnehmenden ablesen, welchen CO2-Fußabdruck sie hinterlassen und wie viel sie einsparen können. Insgesamt hat die „Community VG Montabaur“ über 800 Challenges erfolgreich absolviert und dabei 11.800 Klimapunkte gesammelt. Diese Summe entspricht einer CO2-Einsparung von über 1.800 kg Tonnen! Zum Vergleich: Als Faustregel gilt, dass jeder Baum 10 kg CO2 pro Jahr speichern kann.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem ersten Klimathon in unserer Verbandsgemeinde. Die Aktion hat den Teilnehmern gezeigt, wie man mit kleinen Veränderungen im Alltag CO2 einsparen kann. Jeder kann etwas für den Klimaschutz tun. Viele kleine Einsparungen ergeben zusammen eine stattliche Summe“, resümiert Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich. „Aber das ist natürlich erst der Anfang. Ich wünsche mir, dass alle Beteiligten die Veränderungen in ihrem Alltag beibehalten und noch viele andere mitmachen. Wir werden ab jetzt öfter solche Aktionen anbieten. Klimaschutz geht alle an. BA

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