Polizeidirektion Mayen setzte mehrere hundert Einsatzkräfte in und um Remagen ein

Versammlungen und Kundgebungen von Aktivisten aus verschiedenen politischen Lagern in Remagen

Versammlungen und Kundgebungen von Aktivisten aus verschiedenen politischen Lagern in Remagen

Foto: CF

12.11.2016 - 17:50

Remagen. Aktivisten aus verschiedenen politischen Lagern hatten heute zu Versammlungen und Kundgebungen in Remagen aufgerufen und bei der Kreisverwaltung Ahrweiler angemeldet. Aufgabe der Polizei ist es, die von der Verfassung garantierten Grundrechte auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten und Konfrontationen zwischen den rivalisierenden Aktivisten zu verhindern. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, setzte die Polizeidirektion Mayen mehrere hundert Einsatzkräfte in und um Remagen ein.


Um 11:00 Uhr fand an der „Schwarzen Madonna“, einer kleinen Friedenskapelle in der Nähe der Rheinwiesen, ein Gottesdienst und eine Versammlung des „Bündnis Remagen für Frieden und Demokratie“ statt. In der Innenstadt von Remagen wurde ein Bürgerfest zum „Tag der Demokratie“ durchgeführt. Hier hielt der rheinland-pfälzische Innenminister, Herr Roger Lewentz, auf dem Marktplatz eine Rede.

Eine weitere Versammlung fand unter dem Motto „NS Verherrlichung stoppen! Rechtsterrorismus bekämpfen Genug ist Genug“ statt. Unter dem Motto: „Lauf der Demokratie statt Verdrehung der  Geschichte an historischen Orten durch Neonazis!. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ wurde  ein Staffellauf im Stadtgebiet Remagen organisiert.

Die Anhänger „Rechts“, ca. 250 Personen, trafen sich ab 12.00 Uhr im Bereich des Güter-bahnhofs an der B 9. Der Demonstrationszug zog gegen 13:15 Uhr durch verschiedene Straßenzüge der Innenstadt an die „Schwarzen Madonna“. Nach einer Kundgebung an der Friedenskapelle ging der Aufzug wieder zurück zum Güter bahnhof und endete dort.

Zirka 500 Personen des linken Spektrums suchten heute den Weg nach Remagen. Auseinandersetzungen der rechten und linken Gruppen konnte durch die eingesetzten Polizeikräfte verhindert werden. Durch die Versuche den Aufzugsweg zu erreichen und die Kundgebung der „Rechten“ zu stören kam es zwischen der Polizei und Personen des linken Spektrums in einigen Fällen zu Konfrontationen welche ein polizeiliches Einschreiten erforderlich machten. Eine kurzfristige Sitzblockade löste sich nach Ansprache durch die Polizei auf.

Pressemitteilung Polizeidirektion Mayen

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Polizei stellt Fahrzeugdieb bei Koblenz

VW Bus gestohlen: Dieb bei Flucht Unfall gebaut

Koblenz. Am Samstagnachmittag, 15. Mai, gegen 17:30 Uhr, teilte die Besitzerin eines grünen VW Bus California der Polizei mit, dass sie gerade den Diebstahl ihres Fahrzeugs beobachtet habe. Die sofort eingeleitete Fahndung führte zur Aufnahme des VW durch eine Streife auf der B9 in Richtung BAB. Bei erkennen der Polizei gab der Dieb zwar Gas und floh weiter auf die Autobahn, touchierte in der Auffahrt... mehr...

Unfall mit Jet-Ski auf dem Rhein bei Unkel

Unkel. Am Samstag, 15. Mai, gegen 11:45 Uhr kenterte ein Jet-Ski auf dem Rhein bei Kilometer 637 (Ortslage Unkel). Das 3m lange Fahrzeug war besetzt mit 2 Männern im Alter von 30 bzw. 34 Jahren und einem 6-jährigen Kind; Vater ist der 30-jährige Mitinsasse. Es gelang einer männl. Person wieder auf das Fahrzeug zu gelangen und das Kind aus dem Wasser zu ziehen; die andere Person wurde durch Kräfte der Ffw Remagen geborgen. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Der Frühling kommt: Wo befinden sich Eure Lieblingsausflugsziele im BLICK aktuell-Land?

Eifel
Ahr
Mittelrhein
Mosel
Westerwald
Andere
589 abgegebene Stimmen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 
Kommentare
juergen mueller:
Mit Millionen, Herr Rüddel, haben Sie ausnahmsweise einmal recht. Genau sind es über 30 Millionen Bürger*innen, die sich freiwillig und OHNE Bezahlung für das Gemeinwohl engagieren. Dazu gehört die Politik jedoch nicht, auch wenn dies, wie unlängst in Koblenz geschehen, hier auf die vermeintlich ehrenamtliche...
Gabriele Friedrich:
Wenn es Zeugen gegeben hat, warum haben die nicht geholfen? Es geschah am hellichten Tag...und keiner hat was gesehen? DAS ist unsere Gesellschaft, die verachtenswerter nicht sein kann....
Gabriele Friedrich:
Längst im Ausland...und Tschüß. Hier findet man den Wagen nicht mehr, dafür sind die Banden zu gut organisiert....
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlenKommentiert