Allgemeine Berichte | 05.07.2022

Zweitagestour der Wehrer Watzmänner

Wandern in der Luxemburgischen Schweiz

Die Zweitagestour der Wehrer Watzmänner führte in die Luxemburgische Schweiz.  Foto: privat

Wehr. Nach zweijähriger coronabedingter Abstinenz schnürten die Wehrer Watzmänner im Wanderjahr 2022 für eine Zweitagestour wieder einmal die Wanderstiefel. Gleich am Anreisetag hat man unter der Führung des Greffelcheswatzmannes Konrad Friedgen den 22 Kilometer langen grenzüberschreitenden Felsenweg 1 - Kulturelle Schätze - im NaturWanderParkdelux in der Luxemburgischen Schweiz begangen. Mit dem Felsenweg 6 - Bizarre Felslandschaften - ging es am 2. Wandertag bei einer Distanz von 18 Kilometern über das Ferschweiler Plateau und durch die Teufelsschlucht in der Südeifel. Idyllische Bachläufe, schluchtartige Felsdurchbrüche, das imposante Schloss Weilerbach, ein geheimnisvoller Felsenweiher und eine ganze Reihe traumhafter Panoramablicke von ausgesetzten Felsennestern ins Sauertal und ins Tal der Prüm waren die Garanten für ein herausragendes Wandererlebnis. Dieses grandiose Ensemble wurde vervollständigt durch eine Routenführung, die ihresgleichen sucht, wurde doch die überaus abwechslungsreiche Region nahezu ausschließlich auf naturbelassenen schmalen Waldpfaden und felsigen Steigen erkundet. Am 1. Wandertag startete die zwölfköpfige Gruppe auf deutscher Seite in Echternacherbrück. Sogleich wurde die Sauer überschritten, der Grenzfluss zwischen Deutschland und Luxemburg. Aus der Stadtmitte des luxemburgischen Echternach stieg die Route in den bewaldeten Hang und führte die Watzmänner durch die fünfzig Meter hohen, lotrecht aufragenden Felswände der Wolfsschlucht. Nächstes Highlight im Reigen ungezählter Buntsandsteinfelsen, die rechts und links am Wegrand anstehen, war die Felsformation „Labyrinthe“. Nachdem man eine enge Spalte durchstiegen hatte, war die Routenführung im Gewirr der Felsen kaum noch zu erkennen. Entlang des Aesbaches wanderten die Bergkameraden dann zur Hohllay-Höhle bei Berdorf. Sie ist im Mittelalter von Menschenhand durch das Herausmeißeln von Mühlsteinen entstanden. Der Aussichtspunkt Gayerlay wurde passiert, um danach die Sauer mittels einer überdachten Holzbrücke erneut zu überschreiten. Wieder auf deutscher Seite wurde im Museumscafe des imposanten Schlosses Weilerbach verdiente Einkehr gehalten. Im letzten Teil der Strecke wanderten die Watzmänner hoch über der Sauer an der meist steil abfallenden Hangkante des Ferschweiler Plateaus entlang. Besondere Höhepunkte waren dabei die traumhaften Panoramablicke von der Kuckuckslay und von der Liboriuskapelle auf die Stadt Echternach und ins Sauertal. Am 2. Wandertag startete die Wandergruppe vom Parkplatz am Erzener Felsenweiher in den Felsenweg 6 - Bizarre Felsenlandschaften. Die abwechslungsreiche Tour über das Ferschweiler Plateau begann mit einem kurzen Abstecher zum Erzener Felsenweiher. Inmitten von Felswänden, gespeist durch das Wasser einer Quelle und umgeben von Terrassen, Treppen und Brücken zeigte sich diese beeindruckende Anlage, die auf Veranlassung des Ernzener Pfarrers im 19. Jahrhundert entstanden ist. Nach einer Passage über die brettebende Offenlandschaft des Ferschweiler Plateaus und der Durchwanderung der Felsformation „Schweineställe“, stiegen die Wehrer Watzmänner über steinerne Treppenstufen in die nachtschwarze Dunkelheit der Teufelsschlucht hinein. Nach diesem absoluten Highlight des 2. Wandertages wurden noch unzählige Buntsandsteinformationen passiert, bevor auch diese herrliche Tour am Ernzener Felsenweiher beendet und die Heimreise ins Brohltal angetreten wurde.

Ausblick

Im Wanderjahr 2022 leben die Aktivitäten der Watzmänner endlich wieder auf. Der Greffelcheswatzmann führt eine fünftägige Fernwanderung über die Murgleiter im Schwarzwald an, während der Säckelcheswatzmann Helmut Seiwert für die diesjährige Bergwanderung über den Berliner Höhenweg in den Zillertaler Alpen verantwortlich zeichnet.

Die Zweitagestour der Wehrer Watzmänner führte in die Luxemburgische Schweiz. Foto: privat

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