Zweitagestour der Wehrer Watzmänner

Wandern in der Luxemburgischen Schweiz

Wandern in der
Luxemburgischen Schweiz

Die Zweitagestour der Wehrer Watzmänner führte in die Luxemburgische Schweiz. Foto: privat

05.07.2022 - 08:48

Wehr. Nach zweijähriger coronabedingter Abstinenz schnürten die Wehrer Watzmänner im Wanderjahr 2022 für eine Zweitagestour wieder einmal die Wanderstiefel. Gleich am Anreisetag hat man unter der Führung des Greffelcheswatzmannes Konrad Friedgen den 22 Kilometer langen grenzüberschreitenden Felsenweg 1 - Kulturelle Schätze - im NaturWanderParkdelux in der Luxemburgischen Schweiz begangen. Mit dem Felsenweg 6 - Bizarre Felslandschaften - ging es am 2. Wandertag bei einer Distanz von 18 Kilometern über das Ferschweiler Plateau und durch die Teufelsschlucht in der Südeifel. Idyllische Bachläufe, schluchtartige Felsdurchbrüche, das imposante Schloss Weilerbach, ein geheimnisvoller Felsenweiher und eine ganze Reihe traumhafter Panoramablicke von ausgesetzten Felsennestern ins Sauertal und ins Tal der Prüm waren die Garanten für ein herausragendes Wandererlebnis. Dieses grandiose Ensemble wurde vervollständigt durch eine Routenführung, die ihresgleichen sucht, wurde doch die überaus abwechslungsreiche Region nahezu ausschließlich auf naturbelassenen schmalen Waldpfaden und felsigen Steigen erkundet. Am 1. Wandertag startete die zwölfköpfige Gruppe auf deutscher Seite in Echternacherbrück. Sogleich wurde die Sauer überschritten, der Grenzfluss zwischen Deutschland und Luxemburg. Aus der Stadtmitte des luxemburgischen Echternach stieg die Route in den bewaldeten Hang und führte die Watzmänner durch die fünfzig Meter hohen, lotrecht aufragenden Felswände der Wolfsschlucht. Nächstes Highlight im Reigen ungezählter Buntsandsteinfelsen, die rechts und links am Wegrand anstehen, war die Felsformation „Labyrinthe“. Nachdem man eine enge Spalte durchstiegen hatte, war die Routenführung im Gewirr der Felsen kaum noch zu erkennen. Entlang des Aesbaches wanderten die Bergkameraden dann zur Hohllay-Höhle bei Berdorf. Sie ist im Mittelalter von Menschenhand durch das Herausmeißeln von Mühlsteinen entstanden. Der Aussichtspunkt Gayerlay wurde passiert, um danach die Sauer mittels einer überdachten Holzbrücke erneut zu überschreiten. Wieder auf deutscher Seite wurde im Museumscafe des imposanten Schlosses Weilerbach verdiente Einkehr gehalten. Im letzten Teil der Strecke wanderten die Watzmänner hoch über der Sauer an der meist steil abfallenden Hangkante des Ferschweiler Plateaus entlang. Besondere Höhepunkte waren dabei die traumhaften Panoramablicke von der Kuckuckslay und von der Liboriuskapelle auf die Stadt Echternach und ins Sauertal. Am 2. Wandertag startete die Wandergruppe vom Parkplatz am Erzener Felsenweiher in den Felsenweg 6 - Bizarre Felsenlandschaften. Die abwechslungsreiche Tour über das Ferschweiler Plateau begann mit einem kurzen Abstecher zum Erzener Felsenweiher. Inmitten von Felswänden, gespeist durch das Wasser einer Quelle und umgeben von Terrassen, Treppen und Brücken zeigte sich diese beeindruckende Anlage, die auf Veranlassung des Ernzener Pfarrers im 19. Jahrhundert entstanden ist. Nach einer Passage über die brettebende Offenlandschaft des Ferschweiler Plateaus und der Durchwanderung der Felsformation „Schweineställe“, stiegen die Wehrer Watzmänner über steinerne Treppenstufen in die nachtschwarze Dunkelheit der Teufelsschlucht hinein. Nach diesem absoluten Highlight des 2. Wandertages wurden noch unzählige Buntsandsteinformationen passiert, bevor auch diese herrliche Tour am Ernzener Felsenweiher beendet und die Heimreise ins Brohltal angetreten wurde.


Ausblick


Im Wanderjahr 2022 leben die Aktivitäten der Watzmänner endlich wieder auf. Der Greffelcheswatzmann führt eine fünftägige Fernwanderung über die Murgleiter im Schwarzwald an, während der Säckelcheswatzmann Helmut Seiwert für die diesjährige Bergwanderung über den Berliner Höhenweg in den Zillertaler Alpen verantwortlich zeichnet.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Stellenmarkt
Weitere Berichte

Der Mann soll ein Mädchen an verschiedenen Körperteilen sowie im Intimbereich berührt haben.

Foto-Fahndung: Wer kennt diesen Mann?

Bonn. Die Bonner Polizei hat auf richterlichen Beschluss Fotos eines bislang Unbekannten veröffentlicht. Er soll am 30.05.2022 in der Stadtbahnlinie 18, die von Bornheim in Richtung Bonn fuhr, ein Mädchen mehrfach an verschiedenen Körperteilen sowie im Intimbereich berührt haben. Da die bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen nicht zur Identifizierung des Tatverdächtigen geführt haben, bittet die Polizei nun um Hinweise. mehr...

Die betreffende Achterbahn bleibt zunächst geschlossen und soll durch den TÜV geprüft werden

Nach tödlichem Unfall: Klotti-Park hat wieder geöffnet

Klotten. Seit heute, 9. August, hat der Klotti-Park in Klotten im Kreis Cochem-Zell wieder für Besucher geöffnet. Am Samstag kam es im Park zu einem tragischen Unglück: Eine 57-Jährige Parkbesucherin starb nach einem Sturz aus einer Achterbahn. Die Ermittlungen des Unfallhergangs durch die Behörden dauern noch an. Die Untersuchungen vor Ort seien allerdings mittlerweile beendet und die vom Unfall... mehr...

Das Fahrzeug der überholenden Autofahrerin überschlug sich mehrfach -

Überholvorgang misslingt: Schwerer Unfall auf A 48 bei Koblenz

Koblenz. Am Dienstag, 9. August, gegen 13.45 Uhr kam es auf der A 48 Fahrtrichtung Trier zwischen der Ausfahrt Koblenz-Nord und dem Autobahnkreuz Koblenz zu einem Alleinunfall. Die 45-jähriger Pkw-Fahrerin kam nach einem Überholvorgang vom linken Fahrstreifen in Richtung des Grünstreifens von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte sie mit der Schutzplanke und überschlug sich mehrfach. Der Pkw kam auf dem Fahrzeugdach im Grünstreifen zum Stillstand. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare
Friedrich:
Und warum waren die Türen nicht verschlossen von innen ? ...
Franz-Josef Dehenn:
Dieser Vandalismus im Neuwieder-ZOO geht mal gar nicht. Warum hat die Person das nur gemacht ? Ich kann nur hoffen, das man die Person bekommt und diese eine saftige Strafe bekommt. ...
juergen mueller:
Eine Möglichkeit, unserer Gesellschaft Kultur wieder etwas näher zu bringen. Ich glaube, dass wir einen Kulturverlust in unserer Gesellschaft haben. Die Dinge, die uns umgeben, nehmen wir als selbstverständlich wahr und haben uns abgewöhnt, Fragen daran zu stellen. Alleine auf die Frage: "Interessierst...
Service