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Runde Geburtstage im Kreis Ahrweiler

Zahlreiche Persönlichkeiten haben etwas zu feiern

07.01.2016 - 09:12

Kreis Ahrweiler. Eine ganze Reihe von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport, die sich im Kreis Ahrweiler einen Namen gemacht haben, kann, im neuen Jahr 65. Geburtstag feiern. Dazu zählen etwa Hermann-Josef Romes, geboren am 24. März, ehemaliger Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Karl-Heinz Sundheimer, geboren am 31. März, langjähriger Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und Hubert Pauly, der 2015 von den Ahrwinzern zum zweiten Mal zum Weinbaupräsidenten gewählt wurde. Das ergab eine Recherche im AW-Wiki, dem Regionalwiki für den Kreis Ahrweiler.

Ihren 70. Geburtstag können im neuen Jahr feiern: Werner Rössel, geboren am 14. August, aus Ahrweiler, Dompropst in Trier, Erdmute Wittmann, die von 1984 bis 2006 als evangelische Pfarrerin in Remagen und Sinzig arbeitete, und der in Nierendorf lebende Metallbildhauer Friedhelm Pankowski.

75 Jahre alt wird die Unternehmerin Hannelore Spitzlei, geboren am 14. Juli. Das Seniorenzentrum „Maranatha“ in Bad Bodendorf, das sie im Jahr 1974 eröffnete, ist heute zweitgrößter Arbeitgeber in der Stadt Sinzig. Dem 1941er-Jahrgang entstammen außerdem der im August 2011 ausgeschiedene langjährige Sinziger Pfarrer Gerhard Hensel, geboren am 3. Oktober und Hans-Georg Klein aus Ahrweiler. Der ehemalige Leiter der Aloisius-Grundschule Ahrweiler ist einer der produktivsten Heimatforscher im Kreis Ahrweiler; im November 2015 veröffentlichte er den achten Band seiner „Quellen zur Geschichte der Stadt Ahrweiler“.

Ihrem 80. Geburtstag sehen zwei Künstler entgegen, die sich weit über die Kreisgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf erworben haben: der Krimi-Autor Michael Preute alias Jacques Berndorf, geboren am 22. Oktober und der Meisterchor-Macher Werner Lohner. Ein weiteres „Kind“ des Geburtsjahrgangs 1936 war der 1997 verstorbene Johannes Wasmuth, ohne den es heute wahrscheinlich das historische Bahnhofsgebäude in Rolandseck und wohl auch das Arp-Museum nicht gäbe.

85 Jahre alt werden der „Erfinder des ganzjährigen Karnevals“, Walter Fabritius, geboren am 10. März aus Bad Breisig, Herbert Rütten, geboren am 3. April, ehemaliger Kurdirektor von Bad Neuenahr und der Stiftungsgründer Kurt Pauli, geboren am 11. September aus Rolandseck. Erinnert werden soll auch an zwei weitere, allerdings nicht mehr lebende Mitglieder des Geburtsjahrgangs 1931: den 2006 verstorbenen Herzchirurgen Prof. Dr. Bernhard Kreutzberg, geboren am 9. Juni aus Ahrweiler, der zahlreiche Ehrenämter im Bereich Brauchtumspflege, Heimatgeschichte und Kunst innehatte, und an den 2004 verstorbenen Adenauer Künstler Bernhard Müller-Feyen, der mit seinen Zeichnungen und Skulpturen internationale Bekanntheit erlangte.

Zum 90. Mal jähren sich im neuen Jahr die Geburtstage des Musikers, Schmetterlingssammlers, Diplomaten und Bundesverdienstkreuzträgers Karl-Heinz Nikodemus, geboren am 10. Februar aus Oedingen, der gegen Kriegsende Insasse des Gefangenenlagers „Goldene Meile“ war, des am Karnevalssonntag 1926 geborenen und im Februar 2003 verstorbenen Remagener Originals Max Schmickler und von Werner Lücke, geboren am 30. Oktober, der sich bis ins hohe Alter als guter Geist um das Sinziger Schloss kümmerte und der in jungen Jahren zu den besten Fußballern gehörte, die im AW-Kreis je auf Punktejagd gingen.

Zum 95. Mal jähren sich die Geburtstage des Unternehmensgründers Robert Wolff, geboren am 28. Januar aus Weibern, des vor zehn Jahren verstorbenen Karl Schmitz aus Oberwinter, der die SPD nach dem Krieg in seinem Heimatort und im Kreis Ahrweiler maßgeblich mit aufbaute und über Jahrzehnte wesentlich prägte, Heinz Korbach, geboren am 8. Dezember, ehemaliger Landrat des Kreises Ahrweiler, später Regierungspräsident des Regierungsbezirks Koblenz, der Eifelmaler Kurt Gratzel und der hochdekorierte Kommunalpolitiker und Heimatforscher Anton Schick aus Königsfeld.

Am 24. Oktober 2016 jährt sich der Geburtstag des aus Ahrweiler stammenden Landschafts- und Tiermalers Carl Weisgerber zum 125. Mal. Der aus Antweiler stammende Journalist und Polarforscher Theodor Lerner, geboren am 10. April, wurde vor 150 Jahren geboren - ebenso wie die Gründerin und erste Äbtissin des Klarissenklosters Bad Neuenahr, Maria Veronika Adams.

Der Geburtstag des Arztes, Politikers und Dichters Wolfgang Müller, geboren am 15. März, nach dem in Bad Neuenahr eine Straße benannt wurde, jährt sich ebenso zum 200. Mal wie der Geburtstag des Architekten Hermann Nebel, geboren am 31. Juli, dem die katholischen Gläubigen in Niederlützingen, Waldorf, Wassenach und Westum ihre Gotteshäuser verdanken.

Zu negativer Bekanntheit brachte es der aus Ahrweiler stammende Priester Peter Joseph Schäffer, dessen Geburtstag sich am 25. Juli 2016 zum 250. Mal jährt und der im Jahr 1803 wegen eines Doppelmordes hingerichtet wurde.

Anton Simons

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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