Treiser Musikverein bot in der Stiftskirche ein Adventskonzert mit Solistin Julia Heinicke

Vorweihnachtliche Weisen in St. Castor

10.12.2014 - 13:53

Karden. Das musikalische Repertoire des Musikverein Treis unter der Leitung von Mathias Quint ist beachtlich: Das wurde auch wieder beim Adventskonzert deutlich, das erstmals als Abschluss des diesjährigen Weihnachtsmarktes in der Stiftskirche St. Castor stattfand. Mit „Adeste fidelis“ eröffnete das Ensemble den Reigen der vorweihnachtlichen Weisen, die das altehrwürdige Kirchenschiff in eine Klangwelt der Extraklasse tauchte. Auf der musikalischen Reise ging es zunächst nach Ammerland, ehe Julia Heinicke als Solistin den Song „Ich gehöre nur mir“ aus dem Musical Elisabeth mit glockenklarer Stimme zu Gehör brachte. Andreas Balmes, der gekonnt durch das Konzert führte, entführte anschließend nach Irland, wo das interessiert lauschende Publikum von der Kardener Stiftskirche mit „Irish Tune from County Derry“ auf die Grüne Insel entführt wurde. „Canterbury Chorale“ leitete dann über zu modernem Liedgut, denn mit Elton Johns Song „Can you feel the love tonight“ eroberten die Treiser Musiker endgültig die Herzen der Zuhörer. „The little drummer boy“ und das obligatorische „Feliz navidad“ von José Feliciano leiteten das Finale des musikalisch glänzend gelungenen Konzerts ein, denn mit der „Petersburger Schlittenfahrt“ und dem, gemeinsam mit den Zuhörern, dargebotenen „Macht hoch die Tür“ endete das Adventskonzert mit einem Riesenbeifall der Zuhörer.

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Kommentare
Helmut Gelhardt:
Siegfried Kowallek hat als Kommentator den Sachverhalt klug und zutreffend analysiert.
Siegfried Kowallek:
Dass Edith Ulferts mit ihrer Kandidatur für das Neuwieder Bürgermeisteramt knapp verlor, regt zu einigen für manche Zeitgenossen unangenehmen Überlegungen an. Mit Peter Jung wurde einem grundsoliden Kandidaten der Vorzug gegeben. Man sagt dazu auch „guter Schlabbes“. Die Gegenkandidatin imponierte indes durch Engagement, Innovationsfreudigkeit und Stärke. Insofern ist es schon erstaunlich, dass die grünen Frauen im Stadtrat sich nicht dazu durchringen konnten, dem Anspruch ihrer Partei zu genügen, im Sinne von Feminismus beeindruckende Frauen zu fördern. In der Konsequenz muss man somit grüne Positionierungen zu Feminismus mit nachsichtigem Humor zur Kenntnis nehmen und als letztlich belanglose Folklore ignorieren. Mir ist aber auch zu Ohren gekommen, dass sich für progressiv haltende Männer froh darüber waren, dass Peter Jung gewonnen hatte. Das kann ich sogar nachvollziehen. Von ihrer Performance in der Stadtratssitzung beeindruckt, ist Edith Ulferts als Powerfrau sicherlich für auch sich politisch links verortende Under-Cover-Machos bedrohlich und kränkend. Was bleibt? Immerhin muss man es als Verdienst ansehen, dass SPD, Linke und Neuwieder Bürgerliste den Versuch gewagt haben, Neuwied aus seiner Mittelmäßigkeit herauszuführen. Andererseits. Mit den bisherigen Wirkungsorten von Edith Ulferts kann unsere Stadt möglicherweise nicht mithalten. Dann wären die drei Fraktionen lediglich mit ihrem Versuch gescheitert, nach den Sternen zu greifen. So können viele zufrieden sein. Die Vormodernen sowieso und die mit dem mehr als oberflächlichem Lack zu wertenden progressiven Touch klammheimlich auch. Siegfried Kowallek, Neuwied
Gabriele Friedrich:
Wenn auch nicht richtig und strafbar- dennoch eine geniale Idee. Da muss man ja auch erst mal drauf kommen. ;-)
piluso:
tolle Aktion super für die Kinder in Quirnbach für die Helfer ein schönes Weihnachtsfest.
Service
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