Treiser Musiker überzeugten beim Frühlingskonzert

Musik lag wirklich in der Luft

Musik lag wirklich in der Luft

Der Musikverein Treis bot ein tolles Musikerlebnis mit vielen Gags. Foto: TT

24.04.2013 - 10:03

Treis-Karden. Dicht gedrängt warteten am vergangenen Samstag viele Musikinteressierte auf den Auftritt des Musikvereins Treis, der mit seinem neuen Dirigenten zum Frühlingskonzert in die Mosellandwerkstätten eingeladen hatte. Mathias Quint und seine Truppe hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das aus Frühlingsweisen, Klassik und Moderne bestand.

Mit dem Florentiner Marsch zur Eröffnung lagen die Akteure richtig, denn schon hier zeigte sich die Klasse der Musiker. „The second Waltz“ und der Moselmarsch komplettierten diesen Eindruck, ehe der erste Gag gestartet wurde. Dirigent Mathias Quint und Thomas Bleser nahmen das Mikrofon in die Hand und intonierten im Duo „Wir sind Kinder von der Mosel“, frei nach der Melodie von Ernst Mosch. In die Welt der Operette entführte „My fair Lady“, und mit „Pride of the Fleet“ hatten die Verantwortlichen einen amerikanischen Konzertmarsch ausgesucht. Der Fliegermarsch führte über den Ozean zurück aufs Festland und leitete in die Pause.

Danach begann der nächste Gag im Programm, denn zum nächsten Titel marschierten die Akteure auf der einen Seite in Dixie-Formation (Trompete, Klarinette, Saxofon, Posaune, Bass und Schlagzeug) auf die Bühne, von der gegenüberliegenden Seite kam das restliche Orchester, wobei abwechselnd Dixie-Musik und Big-Band-Sound gespielt wurden.

Als Solisten glänzten in den Mosellandwerkstätten Daniel Prehn auf der Posaune mit „Matrimony“, und Carolin Pellio brachte mit toller Stimme „Killing me softly“ und „How deep is your love“ zu Gehör. Erstaunte Gesichter als Dirigent Mathias Quint plötzlich im weißen Frottee-Bademantel erschien. Die Bedeutung wurde klar, als das Orchester unter dem Punkt „Udo Jürgens live“ einige Hits des Österreichers spielte.

Der Radetzkymarsch sorgte schließlich für den Höhepunkt des Abends, denn als die bekannte Melodie angespielt war, verselbständigte sich das Orchester gegenüber dem Dirigenten und intonierte rund zwei Dutzend Märsche in Folge, von „Fredericus Rex“ bis zum Narrhalla-Marsch. Sogar drei Gartenschläuche mit entsprechenden Trichtern kamen beim Aida-Triumphmarsch zum Einsatz, und schließlich wurde ein Amboss auf die Bühne als Requisite geschleppt.

Mehrere Zugaben beendeten ein Konzert der Spitzenklasse, das wohl allen lange in guter Erinnerung bleibt.

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