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Dekanatschor und Mädchenkantorei begeistern beim Neujahrskonzert

Stilvolles Programm wurde vom Streicherensemble der Rheinischen Philharmonie Koblenz mitgestaltet – Dankschreiben an Landrat und Sparkassenvorstand überreicht

Dekanatschor und Mädchenkantorei begeistern beim Neujahrskonzert

28.01.2013 - 14:43

Mayen/Mendig. Wenn die 15-jährige Jana Katharina Schmitz nach dem Grund ihrer Mitgliedschaft in der Mädchenkantorei Mayen gefragt wird, gibt sie eine rasche Antwort: „Das Singen bereitet mir viel Freude! Es ist zudem eine andere Art und Weise, sich zum Glauben zu bekennen, ihn zu leben und zu betrachten.“ So wie ihr geht es wohl vielen anderen Mädchen, sowie den Sängerinnen und Sängern des Dekanatschores Mayen-Mendig, wenn man den Worten von Dennis Falterbaum glauben darf. Er unterstrich in seinen Worten zu Beginn des Neujahrskonzerts, welches vergangenen Sonntag in der Clemenskirche stattfand, die Bedeutung des Gesangs für die Lobpreisung Gottes, aber auch für die persönliche Entfaltung durch klangvolle Freizeitgestaltung.

Genauso klangvoll startete auch das musikalische Programm: „Cantate Domino“, ein modernes Werk von Nancy Hill Cobb, wurde lebhaft und beschwingt vorgetragen und war das erste Beispiel für das musikalische Können der Mädchenkantorei, die auch im darauffolgendem Stück „Sing together“ von Richard Lloyd die Besucher des Konzertes mit ihrem klaren und lieblichen Gesang erfreuen konnte. In 2012 erst gegründet und schon auf hohem Niveau agierend scheint diese Chorgemeinschaft, dessen jüngstes Mitglied erst 6 Jahre alt ist, ein Erfolgsgeheimnis zu haben – die beherzte Probearbeit unter der Leitung des Dekanatskantors Volker Kaufung.


Erfolgreiche Vorschläge


„Herr Kaufung macht uns Vorschläge, aber wir entscheiden letztendlich selbst, was gesungen wird“, verrät Jana Katharina Schmitz und fügt an, dass „manchmal auch von unserer Seite aus erfolgreich Vorschläge gemacht werden.“ Trotz jungen Jahren viel Mitbestimmung; vielleicht ist das der Grund, warum die Mädchen mit so großer Motivation musizieren, was im anschließendem Werk „The Lord bless you and keep you“ von John Rutter auch zum Ausdruck kam – dort sangen die jungen Musikerinnen sogar polyphon und mit sehr viel Einfühlungsvermögen. Ebenso viel Einfühlungsvermögen bewies zuvor Stefanie Zimmer an der Harfe und der Cellist der Rheinischen Philharmonie Koblenz mit ihrem Beitrag „Der Schwan“ aus dem von Camille Saint-Saens komponierten „Karneval der Tiere“, der es vermochte sowohl melodisch als auch klanglich die Kirche komplett auszufüllen. Stefanie Zimmer brachte an der Harfe noch zwei weitere Soli zu Gehör, darunter die „Erste Arabeske“ von Claude Débussy, womit das durch sakrale Musik angereicherte Programm in profanen Werken des ausgehenden 19. Jahrhunderts stillvolle Ergänzungen erfuhr.


Schwerpunkt des Neujahrskonzertes


Doch der Schwerpunkt des Neujahrskonzertes bildete selbstverständlich die Kirchenmusik, vor allem die von César Franck geschriebene A-Dur Messe, die in Kyrie, Gloria, dem überlangem Credo und dem Sanctus, Benedictus und Agnus Dei vollständig von dem Dekanatschor vorgetragen wurde. Kraft- und klangvoll schaffte es nicht nur die Chorgemeinschaft die Musik der Romantik gekonnt zu interpretieren – es waren vor allem Friederike Assion-Bolwin (Sopran) sowie Stefan Kliemt (Tenor) und Regionalkantor Bernd Kämpf (Bass), welche mit ihrem solistischem Gesang ihr Können mit viel Eleganz unter Beweis stellen konnten. Eingeflochten in die Messe ist auch das weithin bekanntere Werk von César Franck, welches fast auf jeder Hochzeit erklingt, aber nirgends so ausgewogen und dem Namen gerecht werdend wie vergangenen Sonntag in St. Clemens: „Panis angelicus“, zu Deutsch „himmlisches Manna“, trug die Mädchenkantorei im Kanon mit dem Cellisten vor, geradezu engelsgleich und von Harfe und sanften Orgelklängen untermalt – kaum eine Besucherin und einem Besucher, der in diesen Momenten nicht die Augen schloss und in vollen Zügen genießen konnte. „Dextera Domini“, auch ein Werk von César Franck, bot Genuss der anderen Sorte; nicht lieblich und zart, dafür aber im jubelnden Ton den Triumph des Lebens über den Tod besingend und damit nochmals am Ende des Neujahrskonzertes die christliche Botschaft vermittelnd – mehr Erfahrung als bloße Kulturunterhaltung. Und diese Erfahrung wurde auch zum Ende des Konzertes mit allen Zuhörerinnen und Zuhörern geteilt, als die vom Konzertorganisten Thomas Schnorr komponierte Liedkantate „Erde singe“ (GL 840) in Front der Gemeinde und zusammen mit ihr gesungen wurde. Thomas Schnorr erbrachte an der Orgel eine herausragende Leistung wie auch die anderen Musiker. Doch die Zugabe gehörte wieder den ganz Jungen – mit einem Abendlied verabschiedete die Mädchenkantorei die bereicherten Besucherinnen und Besucher nach Hause und setzten den musikalischen Schlusspunkt unter einem stillvollen Programm. Nach dem Konzert überreichten Mitglieder der Mädchenkantorei ein persönlich verfasstes Dankesschreiben an Landrat Dr. Alexander Saftig und an das Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Mayen Ottmar Nürnberg – Kreis und Bank haben die Stimmbildung durch Friederike Assion-Bolwin finanziert und wollen zusammen mit den anderen Partnern der Kulturförderung weiter die sakrale Chormusik unterstützen. Genau diesen Unterstützern dankte auch Dechant Matthias Veit: „Ich danke den hiesigen Banken und politischen Akteuren sowie vielen privaten Spendern, ohne die dies alles nicht möglich wäre. Aber allen voran danke ich den Musikern und unserem Dekanatskantor Volker Kaufung, der großartige Arbeit leistet. Manchmal ist es an der Zeit, einfach mal zu genießen – Danke, dass wir in den Genuss ihrer Musik kommen durften.“ Den Worten des Dechanten schloss sich ein lang anhaltender Applaus an, mit dem die Musikerinnen und Musiker in den Abend verabschiedet wurden.

JO

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Coronavirus: Infos für besorgte Bürger

juergen mueller:
O-Ton SPAHN 26.02.2020:"Es sei möglich,dass sich der Virus in Deutschland ausbreite - Deutschland sei aber bestmöglich vorbereitet".Da stellt sich einer tatsächlich hin u.verfolgt weiter seine Verharmlosungs-Strategie.Auch wenn man ihm zugute hält,damit eine Panikmache zu vermeiden,so dürfte ihm doch klar sein,dass die Zeit vorbei ist,sich hinzustellen,den Menschen ins Gesicht zu lügen.Unterschätzt hat man die Risiken des offenen innereuropäischen Reiseverkehrs,in dem man sich nur auf Reisende aus Fernost konzentriert hat.Und,Herr SPAHN - bestmöglich vorbereitet? In unseren Krankenhäusern bundesweit stehen gerade einmal 60 Betten in Isolierstationen zur Verfügung.Desweiteren,wenn weitere Quarantänestationen eingerichtet werden müssen - wie wollen das die Krankenhäuser personell stemmen,deren personelle Kapazitäten sich jetzt schon am Limit befinden.Anstatt immer nur seiner politisch inszenierten Münchhausen-Taktik treu zu bleiben,sollte man "ehrlich" sein.Gibt es sowas in der Politik?
juergen mueller:
Es ist noch nicht allzu lange her, dass Gesundheitsminister Spahn betonte, es bestünde kein Grund zur Sorge (obwohl seitens des Robert-Koch-Institutes bereits darauf hingewiesen wurde, dass nicht auszuschließen ist, dass es auch in Deutschland zu einer Verbreitung/Epidemie kommen kann).Diese Situation haben wir jetzt u.zwar innerhalb kürzester Zeit.Es bedarf keines 38jährigen Gesundheitsministers oder sonstiger politischer Klugscheißer, Menschen die doppelt so alt sind wie sie selbst zu erklären,mit was man es hier zu tun hat.Es hat lange vor deren Zeit immer wieder infektiöse Krankheiten gegeben,deren Ausmaß man anfangs klein gehalten,aber letzten Endes ausgeufert sind.Dieses politisch notorische Am-Gängelband-führen,so als hätte man es nur mit Unmündigen fern jeder Realität zu tun - mich persönlich kotzt das nur noch an.Politik gehört gewiss nicht in die Kategorie "Ohne uns geht garnichts".
Bettina Schwips:
Ich habe gut erhaltene Kinderkleidung ung Schuhe und Kinder/Jugendbücher
juergen mueller:
NEIN - die Bibel ist kein Maßstab (mehr). Wer das noch nicht begriffen hat, der hat die Veränderung unserer Gesellschaft nicht realisiert. Jehovas Zeugen leben in ihrer eigenen Welt und haben offensichtlich nicht begriffen, dass sich unsere Gesellschaft in einem Abwärtstrend befindet, geprägt durch eine ICH-Mentalität, die sich auszeichnet durch Egoismus, Effekthascherei, Aggression, Gewaltbereitschaft u.einer krankhaften Lust am photografischen Festhalten von Schaden u.Elend anderer. In einer eigenen, weltfremden Umgebung zu leben u. das auch noch auf andere ohne jeglichen Realitätssinn versuchen zu projektieren ist genauso gefährlich u.abwegig wie politisch rechtspopulistisch gerichtete Versuche unser Denken in eine Richtung zu lenken, die unsere Vergangenheit wieder aufleben läßt..
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