Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

DB-Haltpunkt Ahrweiler Markt:

Aus Kostengründen keine Barrierefreiheit

Andreas Wittpohl: „Zur Not auf die Schiene gehen“

Aus Kostengründen keine Barrierefreiheit

Am Ahrweiler Markt soll sich an diesem Zugang nichts ändern. Foto: WITE

21.11.2017 - 08:55

Ahrweiler/Rech. Großer Rückschlag bei der zugesagten Sanierung des DB-Haltepunktes Ahrweiler Markt. Wie „BLICK aktuell“ erfuhr, soll dieser aus Kostengründen nun nicht barrierefrei erfolgen. Gute Kunde hingegen für Rech, denn die Bahnsteige dort sollen spätestens 2020 barrierefrei sein. Hierzu teilte die Pressestelle der Deutschen Bahn (DB) jetzt auf Rückfrage von „BLICK aktuell“ mit:

„Für Rech sind wir in der Planung, die Realisierung soll voraussichtlich 2019/2020 erfolgen. Hier wird der Bahnsteig auf 76 cm erhöht. Die Kosten belaufen sich auf ca. 500.000 Euro. Für Ahrweiler Markt haben wir uns mit der Kommune und dem Zweckverband bisher dazu verständigt, eine Erhöhung der Bahnsteige auf 76 cm zu planen, jedoch angesichts der Topographie keinen barrierefreien Ausbau. Die Realisierung soll so erfolgen, dass die Bahnsteige zum Beginn der Landesgartenschau in Bad Neuenahr-Ahrweiler im April 2022 fertig gestellt sind. Die Kosten belaufen sich auf über eine Millionen Euro“. Und die Entscheidung, den Zugang zum Bahnhaltepunkt Ahrweiler-Markt aus Kostengründen nicht in einem Zuge mit dem Bahnsteigausbau barrierefrei zu gestalten, stößt auf massive Kritik. Kein Wunder, hatte die Deutsche Bahn doch gegenüber Blick Aktuell noch vor rund zwei Jahren einen vollständigen Umbau dort bis 2019 bestätigt.

Und dies lässt Widersprüche aufkommen. Der amtierende Bundes-Verkehrsminister, Alexander Dobrindt, beklagte erst kürzlich, dass zur Verfügung stehende Mittel nicht vollständig abgerufen würden. Von daher ist es wenig verständlich, dass die Deutsche Bahn bereits begonnene Projekte - wie das Elektronische Stellwerk (ESTW) an der Ahr - gestoppt hat oder Maßnahmen wie am Ahrweiler Markt nur halbherzig angeht. Und dies, obwohl die Deutsche Bahn erst kürzlich eine Investitionsoffensive in die Infrastruktur angekündigt hatte. Zudem fordern Bahnverbände bereits seit Jahrzehnten eine bessere finanzielle Ausstattung der Deutsche Bahn, um dem schlechten Zustand der ohnehin zu wenigen Bahntrassen, von Zügen sowie Bahnhöfen und Haltepunkten wirksam begegnen zu können. Der ÖPNV soll bis 2022 „vollständig barrierefrei“ sein. UN- und EU Behindertenkonvention haben bis 2022 unter anderem einen barrierefreien Zugang zu allen Transportmitteln, so auch für Bahnsteige und Züge, festgelegt. Die EU-Kommission hat hierzu im Europäischen Amtsblatt vom 12. März 2013, Az. L 68/55, folgende Richtlinie zur Änderung von Anhang III der Richtlinie 2008/57/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Interoperabilität des Eisenbahnsystems in der Gemeinschaft zur „Zugänglichkeit“ erlassen:

„Die Teilsysteme `Infrastruktur` und `Fahrzeuge` müssen für behinderte Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich sein, damit ein gleichberechtigter Zugang durch die Vermeidung oder Beseitigung von Hindernissen und durch andere geeignete Maßnahmen gewährleistet ist. Dies umfasst die Planung, den Bau, die Erneuerung, die Umrüstung sowie die Instandhaltung und den Betrieb der maßgeblichen öffentlich zugänglichen Bestandteile der Teilsysteme“.


Land soll prüfen


Während dies für Bus- und Straßenbahnhaltestellen bis dahin umgesetzt werden muss, läuft die Deutsche Bahn diesem Ziel jedoch weit hinterher. Dies verwundert auch Wolfgang Groß, Sprecher der Ahrtalbahnfreunde. „Ich meine, aus rechtlicher Sicht müsste beim Umbau eine Barrierefreiheit hergestellt werden. Das sollte vom Land geprüft werden“, bringt der Bahnexperte die Forderung auf den Punkt. Auch die zahlreichen Eisenbahnverbände wollen ein klares Signal der Bundespolitik. In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV (BAG SPNV) formulieren diese: „Für seine Klimaschutzziele braucht Deutschland eine starke Eisenbahn, und die ist nicht ohne eine entschlossene Eisenbahnpolitik zu haben. Das steht in fast allen Parteiprogrammen und muss jetzt endlich reale Politik werden. Wir erwarten ein klares Signal, dass sich die politischen Rahmenbedingungen für die Eisenbahnen in Deutschland schnell und spürbar verbessern werden“, teilten die acht großen Verbände der Bahnbranche am Donnerstag in Berlin mit. Die Verbände verwiesen auf ihre drei Kernforderungen, die Pfeiler einer künftigen Bahnpolitik sein sollten:


Die Kernforderungen:


Die Senkung der Schienenmaut im Güter- und Personenverkehr, eine klare Agenda für den Deutschlandtakt und eine gezielte Förderung von Innovationen im gesamten Eisenbahnbereich. „Damit eine Verlagerung von mehr Verkehr auf die Schiene gelingen kann, brauchen wir faire Wettbewerbsbedingungen. Dazu gehört eine Absenkung der Schienenmaut sowohl im Güter- wie auch im Personenverkehr“, so Dr. Thomas Geyer, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (BAG-SPNV). „Hier brauchen wir von der Politik ein klares Signal. Ebenso wie zum Ausbau der Schieneninfrastruktur und zur Einführung des Deutschland-Takts.“ Dr. Geyer ist Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord). Auf Rückfrage von „BLICK aktuell“ äußerte sich Dr. Thomas Geyer wegen der kritisierten Teil-Maßnahmen zum Ausbau der Station Ahrweiler Markt. Es sei richtig, dass die dringend erforderliche Erhöhung der Bahnsteige an der Station Ahrweiler Markt zunächst ohne barrierefrei Erschließung vom öffentlichen Verkehrsnetz erfolgen soll. Dafür seien folgende Gesichtspunkte maßgebend gewesen:

„1. Die Herstellung der Barrierefreiheit wäre mit einem erheblich höheren Investitionsaufwand verbunden gewesen. Kurzfristig wäre das Projekt an der Finanzierung gescheitert.

2. Die Steigung der vorhandenen Straße aus der Altstadt kommend ist so stark, dass auch dort die Barrierefreiheit nicht gewährleistet wäre. Ein barrierefreier Umbau dieser Straße hätte den Rahmen erst recht gesprengt und wäre wahrscheinlich schon technisch nicht realisierbar.

3. Zumindest für Radfahrer (und eingeschränkt auch für Menschen mit Kinderwagen) sind die vorhandenen Zuwegungen zu den Bahnsteigen durchaus nutzbar, auch wenn sie den Richtlinien natürlich nicht entsprechen und

4. Wir haben mit Ahrweiler und Bad Neuenahr in der Nähe barrierefrei ausgebaute Stationen.

In diesem Kontext hat der Zweckverband die Entscheidung über den Umfang des Ausbaus gemeinsam mit Stadt, Land und DB Station & Service einvernehmlich mitgetragen“.

Dies wiederum ist für den des Ersten Beigeordneten der Stadt Bad Neuenahr - Ahrweiler, Detlev Koch, nicht korrekt und hinnehmbar. Gegenüber BLICK aktuell äußerte sich Koch wie folgt: „Den Ausführungen kann ich aus Sicht der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler zum derzeitigen Zeitpunkt so nicht zustimmen. Zunächst einmal ist es richtig, dass in einem gemeinsamen Erörterungsgespräch (August 2017) zwischen dem SPNV, der DB Station & Service, dem Land, dem Kreis, dem LBM und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Dialog auch zum Thema der Barrierefreiheit am Bahnhaltepunkt Ahrweiler Markt erfolgt ist. Gleichwohl ist vom Unterzeichner in diesem Gespräch auch ausgeführt worden, dass die letztendliche Entscheidung zur Herstellung der Barrierefreiheit auch unter Kostenaspekten gesehen werden muss. Der Unterzeichner führte hierzu ebenso aus, dass eine solche Entscheidung einer vorherigen Beratung und Beschlussfassung im Stadtrat bedürfe. Eine solche Beratung hat bislang in abschließender Form noch nicht stattgefunden. Eine entsprechende Befassung des Stadtrates mit dem Thema Barrierefreiheit am Bahnhaltepunkt Ahrweiler Markt ist in den nächsten Monaten vorgesehen. Vor diesem Hintergrund bitte ich ausdrücklich darum, zum Thema Barrierefreiheit derzeit keinen abschließenden/endgültigen Rückschluss aus den bisherigen Gesprächen zu ziehen - ebenso keine Entscheidung. Im gleichen vorgenannten Termin wurde auch eine sogenannte „Stufenfreiheit“ des Bahnhaltepunktes Ahrweiler Markt diskutiert. Die dazu seit kurzem in der Stadtverwaltung vorliegende sogenannte Machbarkeitsuntersuchung der DB Netze wird derzeit von hier aus geprüft.


Andreas Wittpohl ist bestürzt


Auch der Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., Andreas Wittpohl, ist mehr als bestürzt: „Ich bin entsetzt, und da spreche ich - insbesondere wegen den Aussagen der Deutsche Bahn AG hinsichtlich des nicht geplanten barrierefreien Ausbaus des Bahn-Haltepunktes Ahrweiler Markt - auch im Namen unserer 350 Mitgliedsbetriebe hier im Ahrtal! Die Barrierefreiheit am Ahrweiler Markt muss schnellstmöglich in Angriff genommen werden – und nicht nur wegen der anstehenden Landesgartenschau, sondern grundsätzlich! Tausende von zahlenden Bahnkunden pro Woche leiden unter der derzeitigen, unsäglichen Situation. Auch unsere vielen Gastgeber im hochfrequentierten Altstadtbereich von Ahrweiler haben es leid, ihre Gäste von weiter entfernten Bahn-Haltepunkten abholen zu müssen, da es keinem auch gesunden Menschen zumutbar ist, Reisekoffer oder auch nur Rollis die vielen Stufen am Ahrweiler Markt hochschleppen zu müssen – von älteren oder gesundheitlich eingeschränkten Menschen mit deren speziellen Problemen ganz zu schweigen! Im Sinne eines nachhaltigen Tourismus werben wir bei unseren Gästen seit Jahren für die An- und Abreise mit der Bahn und für unsere Gästekarten-Inhaber wird die kostenfreie ÖPNV-Nutzung bei der Bahn teuer eingekauft. Da erwarte ich, dass die Deutsche Bahn AG und ihre vielen Verbundunternehmen in die für sie hochprofitable Ahrtalbahn investieren! Zudem ist mir aus berufenem Mund von leitenden Bahn-Mitarbeitern bekannt, dass der Bedarf zu investieren an Bahnkunden-Frequenzen gemessen und entschieden wird - allerdings wird nur werktags gezählt! Bei den Bahn-Analysen fallen so Tausende von Wochenend-Gästen unter den Tisch! Wir alle vom Ahrtal-Tourismus werden uns massiv für eine schnellstmögliche Barrierefreiheit am Bahn-Haltepunkt Ahrweiler Markt einsetzen und dafür nicht auf die Straße, sondern zur Not „auf die Schiene“ gehen!“, so Andreas Wittpohl.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Corona: Drei Koblenzer Studentenwohnheime unter Quarantäne

Gesundheitsamt testet Bewohner

Koblenz. Am Dienstagabend wurde bei drei Personen, die in Koblenzer Studenten-Wohnheimen leben, ein Schnelltest auf das Coronavirus durchgeführt, der positiv ausfiel. Auch weitere Personen, die Kontakt zu den Betroffenen hatten, zeigten Symptome und wurden getestet. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor. mehr...

Aus dem Polizeibericht

Unfallbeteiligter PKW gesucht

Neuwied. Am Dienstag, 07.07.2020, 07:02 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 42 in Fahrtrichtung Koblenz in Höhe der Abfahrt Distelfeld zu einem Auffahrunfall. Hierbei soll ein vermutlich dunkelfarbener PKW durch einen Fahrstreifenwechsel die anschließende Kollision eines VW Polo mit einem Mercedes Kombi verursacht haben. Der dunkelfarbene PKW setzte seine Fahrt auf der B 42 fort. Durch den Auffahrunfall entstand Schaden in Höhe von 1500 Euro, verletzt wurde niemand. mehr...

Weitere Berichte
Verkehrsunfall mit
leicht verletztem Radfahrer

Aus dem Polizeibericht

Verkehrsunfall mit leicht verletztem Radfahrer

Bendorf. Am 07.07.2020, gegen 18 Uhr, befuhr ein Radfahrer die Adolph-Kolping-Straße in Bendorf vom MC Donalds kommend in Richtung Kreisverkehr Aral Tankstelle. In Höhe der Zufahrt der JET Tankstelle... mehr...

196 Personen als genesen

Coronavirus: Keine Neuinfektion im Kreis Ahrweiler

196 Personen als genesen

Kreis Ahrweiler. Gestern gab es keine Neuinfektion mit dem Coronavirus im Kreis Ahrweiler. Damit verbleibt die Anzahl der mit dem Virus infizierten Personen bei 208. Davon gelten 196 Personen als genesen. mehr...

Das Modell wird auch für
die Verbandsgemeinde Unkel geprüft

Kommunale Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis im ÖPNV

Das Modell wird auch für die Verbandsgemeinde Unkel geprüft

Kreis Neuwied. Seit dem 1. Juni 2020 wird der Linienverkehr zwischen der Verbandsgemeinde Asbach und dem Rhein-Sieg-Kreis auf Grundlage einer Kooperationsvereinbarung mit verbessertem Angebot wieder umsteigefrei von der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft erbracht. mehr...

Politik

Unser Wachtberg fordert Entschärfung der Kreuzung Rathausstraße/Wachtbergring in Wachtberg-Berkum

Wieder ein folgenschwerer Verkehrsunfall

Wachtberg-Berkum. Erneut hat sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall an der Kreuzung L123/Wachtbergring in Berkum zugetragen, bei dem mehrere Personen verletzt wurden und hoher Sachschaden entstanden ist. mehr...

Neugründung: CDU-Kompetenzteam Young Generation

Rheinbachs CDU: Ein neuer Geist und neuer Schwung

Neugründung: CDU-Kompetenzteam Young Generation

Rheinbach. Nach endlosen Querelen in der CDU-Ratsfraktion wurden durch demokratische Wahlen klare Verhältnisse geschaffen. Zunächst ging tiefes Durchatmen durch die Partei. Die notorischen Unruhestifter... mehr...

Neuregelung für die
Burgstraße in Flerzheim

Verkehrsplanung unter Beteiligung der Anwohner

Neuregelung für die Burgstraße in Flerzheim

Rheinbach. Wenn Autospiegel im fließenden Verkehr krachend aneinanderstoßen, kann eine zu enge Fahrbahn die Ursache sein. Die Burgstraße in Flerzheim ist ein gutes Beispiel für zu enge Fahrbahnen. Sie wurde deshalb zunächst probeweise zur Einbahnstraße umgewidmet. mehr...

Sport
Vom Feld aufs Wasser

Abschlussfahrt der Fußballmädels vom SV Wachtberg 1922 e.V.

Vom Feld aufs Wasser

Gemeinde Wachtberg. 18 E- und D-Juniorinnen vom SV Wachtberg machten sich mit ihren Vätern für ein Wochenende auf an die Lahn. Die Tour war der krönende Abschluss einer tollen, wenn auch durch Corona... mehr...

Mit dem Fußball fürs Leben lernen

SV Wachtberg und Alemannia Adendorf richteten viertägiges Camp aus

Mit dem Fußball fürs Leben lernen

Wachtberg. Dem rollenden Ball hinterhergejagt und dabei noch etwas mitgenommen, das auch neben dem Spielfeld weiterhilft: Unter dem Motto „Training. Lernen. Leben.“ gastierte die von Ex-Bundesligaprofi und UEFA-Cup-Sieger Ingo Anderbrügge gegründete Fußballfabrik in Wachtberg. mehr...

Fit durch den Sommer mit dem SSV Heimerzheim

Von Badminton und Boule bis Zumba

Heimerzheim. Viele werden in diesem Jahr nicht wie gewohnt in die Ferien fahren können. Der SSV Heimerzheim bietet für alle, die zu Hause bleiben und gerne Sport treiben möchten, auch in den Sommerferien ein attraktives Programm für jung und alt – von Badminton und Boule bis Zumba. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Debatte in Bundesländern um Abschaffung der Maskenpflicht - Was sagen Sie?

Nein, auf keinen Fall.
Ja, ich bin dafür.
Lieber eine Empfehlung statt Pflicht.
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] Abschließend war es für die Mayener Sozialdemokraten eine Selbstverständlichkeit, die Aberkennung der „Ehrenbürgerschaft“ von A. Hitler mit zu beschließen [ Zitat Ende ] Herzlichen Glückwunsch an die SPD und die Stadt Mayen. Nach 75 Jahren! hat man einem Mörder und Volksthyrannen die Ehrenbürgerschaft aberkannt. Und wie lange dauert es, bis die Mayener eine Kritik annehmen und einmal drüber nachdenken? Wie lange braucht es denn, eine Stadt kaputt zu machen, Kopfsteinpflaster wie in Kaisers Zeiten durch die gesamte City zu tackern, das sich jeder Gehbehinderte den Hals bricht und sich mit dem Rollator die restlichen Knochen bricht ? Warum ist Mayen immer noch so rückständig? Mayen bietet immer noch keinen Service, keinerlei Kommunikation und keine Einkaufsmöglichkeit für alte Menschen. Sollen wir raus aus der Stadt- wie im Mittelalter ? Flanieren in Mayen? Geht nicht mehr, und was wollt ihr dann mit einem Hotel? Erstmal die Ruinen abreißen und die Eigentümer in die Pflicht
K. Schmidt:
Mit anderen Worten: Die 5 AfD-Stadtratsmitglieder bilden gegenüber den anderen 43 die absolute Mehrheit. Denn so wie sie abstimmen, darf schließlich kein echter Demokrat abstimmen. ergo: Politisches Kasperletheater, allerdümmster Art. Und wiedermal Stärkung einer Partei, die doch angeblich niemand stark haben will.
Helmut Gelhardt:
Wer sich in die Hände der Rechtsreaktionäre, hier der AfD, begibt, kommt politisch in deren Händen um. Das hätte gegolten für die Papaya-Koalition unter der Führung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Neuwieder Stadtrat, Herrn Martin Hahn, der vor dem 'Abwahlverfahren Mang' bewusst in Kauf genommen hat, Bürgermeister Mang, SPD, mit Hilfe der AfD zu stürzen. Und das gilt gleichermaßen jetzt für Herrn Bürgermeister Mang, der es jedenfalls im Ergebnis hingenommen hat, dass seine Abwahl nur mit der Enthaltung der AfD verhindert wurde. Die Schändlichkeit der maß- und zügellosen Treibjagd gegen Mang durch in erster Linie sich christliche Demokraten nennende Personen im Neuwieder Stadtrat bleibt bestehen! Das sich als Bürgermeister Stützen-lassen durch die rechtsreaktionäre AfD ist für Herrn Mang als Sozialdemokrat absolut undenkbar! Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Für Herrn Martin Hahn nicht.Und für Herrn Mang nicht. Am Abwahl-Abend hat die AfD obsiegt. Das ist niemals hinnehmbar!
Achim Kämpflein:
Wow - was für ein Verbrechen! Hat die Polizei nichts bedeutsameres zu berichten, als sich mit einer solchen Pressemeldung lächerlich zu machen?
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.