CDU-Vorstand „Eifler Land“ fordert regionales Energiekonzept

Energiewende und Klimaschutz geht uns alle an

04.08.2020 - 14:27

Forst-Molzig. Auf dem Bauernhof der Familie Sesterhenn in Forst-Molzig traf sich auf Einladung der Gastgeberin Annemie Sesterhenn der Vorstand des CDU-Ortsverbandes „Eifeler Land“, um richtungsweisende Themen der Region und verbandsinterne Angelegenheiten zu beraten.

Schnell wurde klar, dass den Vorstandsmitgliedern einige Themen besonders auf dem Herzen liegen. Die Frage einer gemeinsamen Politik zur Nutzung und Speicherung von regenerativen Energien erhält nicht die notwendige Aufmerksamkeit in der Kreis- und Verbandsgemeindepolitik.

Derzeit stünden in der Region sehr viele Windenergieanlagen vor der Entscheidung auf Re-Powering; die Bundesregierung überlässt den Bundesländern die Abstandsregulierung und die Anpassung des Flächennutzungsplans sei auch schon seit einem Jahr längst überfällig.

Einhergehend mit dem für die Region Kaisersesch einmaligen SmartQuart und dem Ziel der klimaneutralen Energieversorgung sei eine gesamtheitliche Betrachtung der Energiewende unerlässlich. „Wenn nicht jetzt, wann dann?!“ lautet unisono die Meinung der CDU-Ehrenamtler. Man ist sich sehr schnell einig, dass ein Antrag an den CDU-Gemeindeverband und den Kreisverband gestellt wird. Ebenfalls im Aufbruch sind die Bestrebungen zur Nutzung und Speicherung von Freiflächenfotovoltaik-Energie. Auch hier ist Handlungsbedarf im Landkreis und in der Verbandsgemeinde, um sinnvolle Potenziale zu nutzen. Im weiteren Gespräch wurde Unmut über die Zustände der Klärschlammverwertung auf den landwirtschaftlichen Flächen kundgetan. Dazu konnte Johannes Hammes, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Kaisersesch über den aktuellen Stand informieren. Die Regelung der Frauenquote innerhalb der CDU fand in der angeregten Diskussion nur bedingte Zustimmung. Man werde abwarten müssen, ob sich überhaupt genug Frauen zur Wahl stellen. Dies war ein schöner Übergang für den 1. Vorsitzenden Erwin Michels, der über die noch in diesem Jahr anstehenden Vorstandswahlen informierte. Als Termin wurde sehr schnell der 25. November vereinbart. Treffpunkt ist dann um 19:30 Uhr im Gasthaus „Zum Brunnen“ in Illerich.

Der Vorsitzende gab bekannt, dass sich der CDU-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Christian Baldauf, für Donnerstag, 30. Juli zu einem Besuch in der Region angemeldet hat. Anmeldungen sollten bitte über die CDU-Kreisgeschäftsstelle erfolgen.

Zur Formulierung der Anträge hat man sich am 12. August um 19 Uhr zum 3. „Quartalstreffen des Vorstandes“ ab 19 Uhr im Cafe „Zur Tanke“ in Kail verabredet.

Der CDU-Verband „Eifeler Land“ wird sich auch bei der Landtagswahl 2021 aktiv einbringen.

Pressemitteilung

CDU Eifeler Land

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Minski in der Schauburg

Mittwochskino zeigt auch während der Corona-Krise Filme

Neuwied. Jeden Mittwoch um 20 Uhr laufen im Schauburg-Kino Neuwied ausgewählte Filme im Mittwochskino. Dabei achtet das Minski auf Hygienemaßnahmen, Abstandsregelungen und Maskenpflicht. Trotz Abstand sind bislang immer noch Plätze frei und es können Karten an der Abendkasse erworben werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Tickets auch im Voraus unter www.kinoneuwied.de online reservieren. mehr...

Corona-Update: Zwei neue positive Fälle und eine genesene Personen in MYK

19 aktive Corona-Fälle in Stadt und Landkreis

Kreis MYK. Es gibt zwei neue positiv auf das Coronavirus getestete Personen im Landkreis Mayen-Koblenz – je eine Person in der Stadt Mayen und in der Verbandsgemeinde (VG) Rhein-Mosel. Genesen ist derweil eine Person in der VG Vallendar. Die Zahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit aktuell bei 19: mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Corona und Karneval - Soll die "Fünfte Jahreszeit" abgesagt/verboten werden?

Ja, zur Sicherheit lieber absagen.
Nein, Karneval kann man auch anders feiern.
Mir egal, ich feiere keinen Karneval.
1613 abgegebene Stimmen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 
Kommentare
juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlenKommentiert
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.