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WählerGruppe Remagen e.V.

Fackeln und Mistgabeln in Unkelbach?

Fackeln und
Mistgabeln in Unkelbach?

Der Unkelbacher und WGR Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Michel fordert mehr echte Bürgerbeteiligung für alle aktuellen Themen. Foto: privat

16.06.2020 - 11:35

Remagen-Unkelbach. „Ich möchte keine Fackeln und Mistgabeln in Unkelbach sehen!“, so wies Bürgermeister Ingendahl den Unkelbacher Ortsvorsteher Egmond Eich in der Stadtratssitzung am 8. Juni zurecht.

Was war geschehen? Nicht nur in Unkelbach wächst der Unmut über die oft jahrelang andauernde Untätigkeit der Stadtverwaltung bei Themen, die den Bürgern Sorge bereiten. Manche betreffen auch mehrere Stadtteile oder die ganze Stadt Remagen. Aktuell geht es in Unkelbach und auch in Oedingen unter anderen um den Schutz vor den Folgen von Starkregenereignissen. Hier wurde nach den schlimmen Schäden insbesondere im Jahr 2016 immer noch nicht angemessen reagiert, obwohl sich auch Bürger ehrenamtlich einsetzen, um bei der Suche nach den besten Lösungen zu unterstützen – auch die WGR ist hier schon seit Jahren aktiv.

Ähnlich mittelalterlich wie die Wortwahl des Bürgermeisters, ist auch die Art und Weise, wie man in Remagen Bürgerinnen und Bürger an wichtigen Entscheidungen beteiligt. Es wird geplant und beschlossen, und nur wenn sich bei den Bürgern Widerstand regt, dann bietet die Verwaltung zumindest an, Informationsveranstaltungen durchzuführen. So auch geschehen in der letzten Stadtratssitzung, als der Bürgermeister aufgrund der kritischen Nachfrage aus Unkelbach nun zusagte, eine Informationsveranstaltung in Unkelbach zu planen. Eine Informationsveranstaltung ist aber nur das wonach es schon klingt: eine öffentliche Veranstaltung, in der die Bürger darüber informiert werden, was demnächst sowieso passieren wird. Das ist von echter Bürgerbeteiligung weit entfernt.

Die Meinung der Bürger zu dem Vorhaben spielt dann schon keine Rolle mehr, die Entscheidungen sind vorher gefallen. Bei vielen Remagenern haben die in den letzten Jahren durchgeführten und oft sehr gut besuchten Informationsveranstaltungen zu so viel Frust geführt, dass sie nun dort gar nicht mehr erscheinen wollen. Das ist sicher auch keine Lösung, aber durchaus verständlich. Hans-Jürgen Michel, selbst Unkelbacher und Vorstandsmitglied der WGR, führt dazu aus: „Der Bürgermeister scheint ein seltsames Bild von uns Unkelbachern zu haben! Anstatt uns als wilde Horde mit Fackeln und Mistgabeln darzustellen und unseren Ortsvorsteher öffentlich zu ermahnen, sollte er besser endlich damit beginnen, die eigentlichen Probleme lösen!“

Pressemitteilung

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Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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