Politik | 19.12.2018

Sportpolitischen Sprecher der CDU und SPD im Rat

Koblenz kann von sportlichen Großveranstaltungen nur profitieren

Fritz Naumann, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Monika Sauer, sportpolitische Sprecherin CDU-Fraktion.privat

Koblenz. Die Stadt Koblenz profitiert bereits von einem reichhaltigen Angebot an kulturellen Großveranstaltungen. Auch im Sportbereich sollen nun Großveranstaltungen wie beispielsweise Deutsche oder Europameisterschaften in verschiedenen Sportarten die Stadt Koblenz bereichern, wenn es nach den sportpolitischen Sprechern der CDU und SPD im Rat, Monika Sauer und Fritz Naumann, geht. Bisher wurden sportliche Events in Koblenz eher zurückhaltend behandelt, doch nun billigte der Rat bei der Verabschiedung des Haushaltsplanes 2019 erhebliche Finanzmittel zur Ausrichtung von Sport-Großveranstaltungen.

Herausragendes Beispiel für den Mehrwert solcher Events ist der Start der Deutschland-Tour, der 2018 in Koblenz stattgefunden hat und zahlreiche Radsportbegeisterte in die Stadt lockte. Städtische Oberzentren wie Koblenz bieten die entsprechende Infrastruktur für solche Veranstaltungen, dies zeigte auch die Ausrichtung des Radsportevents. Hinzu kommt, dass Großveranstaltungen ein touristischer Anziehungspunkt sind und sich positiv auf die lokale Wirtschaft auswirken.

„Wünschenswert ist hier eine enge Zusammenarbeit mit den Koblenzer Vereinen, auf die wir natürlich auch angewiesen sind“, so Monika Sauer. Fritz Naumann ergänzte: „Dies ist ein wichtiges Zeichen an die Sportvereine, mit dem wir dazu ermutigen wollen, aktiv Ideen für Sportveranstaltungen in größerem Rahmen zu entwickeln und in Rückkopplung mit den zuständigen Gremien der Stadt umzusetzen.“ Lebendige Vereine und ihre Veranstaltungskonzepte seien ein Motor für die Attraktivität von Koblenz, so die einhellige Meinung der sportpolitischen Fraktionsvertreter. Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion

Fritz Naumann, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Monika Sauer, sportpolitische Sprecherin CDU-Fraktion.Foto: privat

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Kommentare
01.01.201911:33 Uhr
Tom Hardt

Die von Jürgen Müller beschrieben Zustände sind umso gravierender das, dass Stadion für die Leichtathletik erst renoviert wurde. Und mit der weitsichtigen Politik wurden hier Deutsche Meisterschaften punktgenau verhindert. Denn bei sechs vorhandenen Bahnen wird es zumindest in dieser Sportart keine Titelkämpfe am Deutschen Eck mehr geben. Fußball im Stadion kann man anbieten. Nur hier sind die Möglichkeiten begrenzt. Und hier denke ich noch nicht einmal an Spiele von Bundesligisten gegen Koblenzer Teams, sondern zum Beispiel an die so beliebten U21-Länderspiele der achtziger Jahre. Heutzutage bekommen die Verantwortlichen in Frankfurt wahrscheinlich einen Lachflasch wenn sich der Fußballverband Rheinland für ein solches Spiel bewerben würde. Und wie nahe der Stadt Koblenz der Sport ist haben sie deutlich gezeigt wie es um das Rheinlandpokalfinale in dieser Saison ging. Blinder kann man eigentlich nicht auftreten um ein deutschlandweites Ereignis, in Sachen Eigenwerbung, herzuschenken.

20.12.201817:23 Uhr
juergen mueller

Dummes Gerede.
Sportveranstaltungen die Stadt bereichern? Sportliche Events zurückhaltend behandelt?
Das Abendsportfest z.B., unter Beteiligung hochrangiger Athleten aus aller Welt war eine Bereicherung (wie einiges andere ebenso) u.ist wegen jeglicher, fehlender Finanzmittel den Bach runtergegangen, trotz seines touristischen Anziehungspunktes. Es ist wie es ist, in Koblenz läuft manches anders als anderswo u. wenn man dann beabsichtigt, gestorbenes wieder lebendig zu machen, dann natürlich direkt große Geschütze auffahren. Das ist politischer Dünnschiss. Erst einmal sich Gedanken darüber machen, welche Events wo stattfinden können. Wenn ich an Leichtathletik denke, unbestritten ein Anziehungspunkt - WO bitte? Etwa in unserem Kleinstadt-Stadion, dass sich zwar niedlich u.putzig in die Landschaft einfügt, sich jedoch standardmäßig immer noch in den 70er/80er-Jahre befindet.
Hauptsache mal wieder blauen Dunst geredet.

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