Landrat dankt Helfern

Landrat dankt Helfern

Landrat Achim Hallerbach. Foto: privat

12.11.2021 - 12:57

Kreis Neuwied. 2021 war für den DRK-Kreisverband Neuwied ein besonders herausforderndes Jahr. Und auch wenn die übliche Versammlung am Jahresende coronabedingt ausfällt und so ein persönliches Dankeschön nicht möglich ist, möchte Landrat Achim Hallerbach es sich deshalb trotzdem nicht nehmen lassen, seine Hochachtung auszudrücken. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, den vielen Helfern des Roten Kreuzes meinen Respekt für ihre geleistete Arbeit zu sagen“, betont er daher in einem öffentlichen Statement mit Nachdruck. Namentlich dankt er dem scheidenden Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Neuwied, Werner Grüber, für die stets vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in allen herausfordernden Phasen.


Der DRK-Kreisverband Neuwied habe gerade in diesem alles andere als normalen Jahr 2021 unbezahlbare Arbeit geleistet, macht er deutlich und erinnert dabei in erster Linie an die immense Unterstützung in der Pandemiebekämpfung. Ob Corona-Tests in den Pflegeheimen oder der Fieberambulanz, an Ostern oder zu den Landtagswahlen und schließlich bei offenen Angeboten für alle: Die Ehrenamtlichen nahmen vor allem in den ersten Monaten des Jahres wieder Tausende von Abstrichen vor und halfen so entscheidend mit, die Verbreitung des tödlichen Virus einzudämmen. Mit Zulassung der Impfstoffe waren es dann die Mobilen Teams des Roten Kreuzes, die vor allem in den Alten- und Pflegeheimen zahlreiche besonders gefährdete Menschen immunisierten und so viele Leben retteten. „Die Zusammenarbeit hat hervorragend geklappt. Ich bin dankbar, dass wir uns gerade in der Pandemiebekämpfung auf solche Profis verlassen konnten“, unterstreicht Hallerbach.

Diese Jahrhundert-Herausforderung war (und ist) noch nicht abgeschlossen, da kam mit der Flutkatastrophe im benachbarten Ahrweiler schon die nächste Mammutaufgabe auf die Ehrenamtlichen zu. Die Neuwieder Kräfte waren vor Ort in Bad Neuenahr-Ahrweiler zwölf Tage im Dauereinsatz, hielten dann wenig später gemeinsam mit DLRG und Maltesern die medizinische Versorgung in Mayschoss aufrecht und stellen noch spontan Mittel bereit, um in Ahrweiler sechs Feldküchen zu betreiben. „Auch hier kann ich nicht genug würdigen, was die vielen Helfer für ihre Mitmenschen in unserem Nachbarkreis geleistet haben“, sagt Landrat Achim Hallerbach.

Dass erst kürzlich „nebenbei“ noch 15 neue Anwärterinnen und Anwärter ihre Sanitätsdienst-Fachausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und nun aktiv ausrücken können, lässt den Landrat positiv in die Zukunft schauen. „Das zeugt ganz einfach von dem tollen Gemeinschaftsgeist, der bei ihnen herrscht“, lobt er und ruft ihnen zu: „Ihre Hilfsorganisation ist eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft. Bitte machen sie genau so weiter!“

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Achtung: Der Aufruf gilt ab heute, 20 Uhr!

ver.di ruft zum landesweiten Busfahrerstreik auf

Rheinland-Pfalz/Mainz. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Busfahrerinnen und Busfahrer des privaten Omnibusgewerbes Rheinland-Pfalz, am heutigen Mittwoch, den 19.01.2022, ab 20:00 Uhr aus dem laufenden Betrieb zum Streik auf. Das Ende ist noch nicht absehbar, heißt es am Mittwoch von ver.di Verhandlungsführer, Marko Bärschneider. mehr...

Der Lagerraum der Zeltlagergemeinschaft Ahrbrück wurde von der Flut völlig zerstört - die Hoffnung möchte man dennoch nicht verlieren

„Wir haben einen Totalverlust“

Ahrbrück. Eigentlich wäre der LKW mit den großen Zelten, der mobilen Küche, den Sitzbänken und Tischen am 14. Juli raus aus Ahrbrück in Richtung Eifel gewesen. Doch das traditionsreiche katholische Zeltlager wurde vom Leitungsteam abgesagt – Corona. So befand sich das ganze Hab und Gut in der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli an seinem angestammten Platz, dem Keller des Pfarrhauses in Ahrbrück. Keine 50 Meter von der Ahr entfernt. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare
Reinhard Hiß:
Ich erwarte, dass der Besitzer der Insel den Schulbetrieb beendet, das Gebäude einige Jahre verfallen lassen und dann mit dem Argument des Verfalls eine Genehmigung für einen anderen Betrieb durchsetzen wird. Die Zeit spielt für ihn. So lange kein wirklich Mächtiger sie unterstützt, werden die Schwachen,...
LM:
Toller Brief!! Respekt. Ich hoffe das auch Herr Otto Neuhoff den liest. Als ich gestern Abend im Rathaus genau das angesprochen habe, hat er als Antwort nur gesagt, dass Brüche und Neuanfänge schon mal im Leben vorkommen würde. Sorry, aber welche Werte wollen sie denn vermitteln Herr Neuhoff?...
Wolfgang Hellenbrandt4:
Ein sehr emotionaler Leserbrief. Kann ich alles mitfühlen. Meine Tochter hat selbst 1999 auf der Insel Abi gemacht. Was ist nun passiert? Ein Vertrag wird zwischen zwei Parteien geschlossen. Es ist doch jedem klar, dass nur geschriebene und festgelegte Inhalte juristisch Bestand haben. Offensichtlich...
S. Schmidt:
Die CDU hat gewaltig Mitschuld an diesem Dilemma. Die sogenannte Energiewende, die horrenden Steuern und Abgaben auf Energieformen (Strom, Treib- und Heizstoffe), sowie die, jährlich, steigende CO²-Steuern, treiben die Inflation und verteuern alle Produkte und Dienstleistungen und sind Produkte der...
Jutta Lingansch :
Wenn dies in einem Neubaugebiet geschehen ist, geh ich davon aus dass der Junge dort auch wohnt und meistens befinden sich dort auch Bolzplätze. Da würde ich mein Kind nicht jedesmal zum Spielen hinbegleiten. Und wenn das Kind in Begleitung unterwegs gewesen wäre, an der Hand der Mutter oder dem...
Gabriele Friedrich:
Welche Eltern lassen denn zwei 8-jährige Kinder alleine irgendwohin gehen? Es gibt keine Situation, in denen so junge Kinder sich helfen könnten. Es gibt auch keine schwarz-weißen Pinscher, allenfalls ein Mischling. Es war sicher weit und breit keiner da, der den KIndern helfen konnte ( oder wollte...
Service