Michael Köhler, SPD
Thema Digitalisierung: Wie kann die Digitalisierung endlich gelingen
und das möglichst schnell? Wir sind Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Wir sind bundesweit führend im Bereich der künstlichen Intelligenz und mit führend, wenn es um die Digitalisierung in der industriellen Produktion geht. Das gilt sicherlich für die städtischen Bereiche in unserem Land; leider nicht für den Kreis Ahrweiler. Um aber in Zukunft nicht nur „Schlaflandschaft“ zu sein, ist es dringend nötig, die Digitalisierung auch hier bei uns deutlich zu entwickeln. Neue Arbeitsplätze werden ohne Breitbandanschluss nicht anzusiedeln sein. Ein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit in Mainz wird es sein, Fördermittel für den Ausbau dieser Infrastruktur in unseren Landkreis zu lenken. Digitalisierung umfasst nicht nur die Arbeitsplätze, sie greift mehr und mehr in alle Lebensbereiche ein. Das beginnt bereits bei den Jüngsten und setzt sich in den Schulen fort. Nicht nur im Berufsleben auch in der Freizeit nimmt das Digitale immer breiteren Raum ein. Es zeigt sich deutlich, dass der Schritt in die digitale Zukunft nur gelingen wird, wenn jeder Einzelne von uns bereit ist, diesen Weg mit zu gehen. Die Politik ist nicht nur gefordert, die Mittel bereitzustellen sondern es wird von entscheidender Bedeutung sein, ob es ihr gelingt, die Menschen zu motivieren, diese neuen Möglichkeiten anzunehmen.
Thema Infrastruktur: Die Straßen (und Brücken) im Land sind in einem schlechten Zustand. Wie kann die Infrastruktur verbessert werden?
Wir alle kennen die Hauptgründe für die Verschlechterung der Verkehrsinfrastruktur vor Ort. Das ist zum einen der ständig zunehmende Individualverkehr und zum anderen die nicht in gleicher Stärke mitwachsende Finanzmasse zur Erhaltung der Verkehrswege. Um diese Schere zu schließen, möchte ich mich dafür einsetzen, dass hier einige Änderungen in Angriff genommen werden. Der Individualverkehr muss durch Verbesserung des ÖPNV in Grenzen gehalten werden. Das ist zu erreichen durch beispielsweise günstigere Fahrpreise, engere Taktung und kleinere Busse bis hin zu mehr „Ruftaxis“ auf Linien mit geringerem Fahrgastaufkommen. Der Schwerstlastverkehr muss dringend reduziert werden. Dazu bietet es sich an, Verteilzentren einzurichten, in denen aus verschiedenen Großfahrzeugen Waren mit gleichem Ziel auf kleinere Fahrzeuge umgeladen werden. Auch müssen Wege gefunden werden, den Schienenverkehr auf der Ahrtalstrecke stärker zu nutzen. Letztendlich muss auch über eventuellen Straßenneubau gesprochen werden. Hier möchte ich den Lückenschluss der A1 und die Ortsumgehung Lohrsdorf erwähnen, zwei unbedingt notwendige Projekte.
Thema Medizinische Versorgung: Wie kann die medizinische Versorgung auch zukünftig sichergestellt werden?
Zur Zeit erleben wir gerade, wie wichtig die medizinische Versorgung vor Ort ist. Diese gilt es auch in Zukunft zu erhalten. Im Programm der SPD wird dargestellt, wie das geschehen soll. Momentan haben wir mit der Schließung einiger Abteilungen des Adenauer Krankenhauses erfahren müssen, welchen Wert ein ortsnahes Krankenhaus hat, damit schnellstmöglich medizinische Hilfe, auch in Notfällen, geleistet werden kann. Von diesem Krankenhaus ist kaum mehr etwas geblieben. Das kommt davon, wenn man Krankenhäuser als gewinnorientierte Unternehmen und nicht als Gesundheitsversorger betreibt! Der zweite Pfeiler der medizinischen Versorgung ist einflächendeckendes Hausarztnetz. Das darf sich nicht allein an der Einwohnerzahl pro Arzt orientieren, sondern muss auch die Wege der Patienten zur Praxis kurz halten. Um dies auf Dauer sicher zu stellen, müssen Anreize geschaffen werden, die junge Mediziner überzeugen, sich als Landarzt niederzulassen. Dies können z.B. bedingte Stipendien sein und oder finanzielle Hilfen bei der Übernahme bestehender Praxen. Es ist und bleibt eine Pflichtaufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass überall die medizinische Versorgung gewährleistet ist.
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