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Sinziger Kindertagesstätte Storchennest eingeweiht

Viel Licht in hellen Räumen

15.04.2014 - 10:00

Sinzig. „Das ist ein guter Tag für Sinzig“, bestens gelaunt begrüßte Sinzigs Bürgermeister Wolfgang Kroeger bei der Einweihung der neuen Kindertagesstätte Storchennest die Gästeschar. Um Missverständnissen vorzubeugen: unter dem Namen "Storchennest" firmieren die frühere Kindertagesstätte Liliput und der nun neu eingeweihte Ergänzungsbau. Der Sinziger Rat hatte erst in seiner jüngsten Sitzung die neue Namensgebung beschlossen. Die benachbarte Kindertagesstätte Spatzennest behält ihren Namen. „Wir bleiben also in der Vogelwelt“ so Kroeger.


Viel Lob


Viel Lob gab es für den neuen Ergänzungsbau, der lichtgeflutet daherkommt. Auf einer Nutzfläche von über 400 Quadratmetern bietet der Neubau drei Gruppenräume mit Zusatzräumen, zwei Schlafräume sowie zahlreiche Nebenräume bis hin zu einem Extraraum für Kinderwagen.


Ein Storchennest für 145 Kinder


Das neue Storchennest ist übrigens einer der größten Kindergärten im Kreis Ahrweiler. Es kann 145 Kinder in sieben Gruppen aufnehmen. Davon vier Gruppen mit 100 Plätzen ab dem dritten Lebensjahr. Des Weiteren drei altersgemischte Gruppen mit insgesamt 45 Plätzen. Diese wiederum soll sich nach acht Plätzen ab dem dritten Lebensjahr und maximal sieben Plätze vor dem dritten Lebensjahr gliedern. Von der Gesamtzahl der Plätze werden 24 Plätze als Ganztagsplätze berücksichtigt. Die Gesamtleitung der neu geschaffenen Einrichtung liegt in den Händen von Barbara Rech und ihrer Stellvertreterin Desireé da Silva. In den Neubau wurden von der Stadt Sinzig inklusive aller Nebenkosten rund eine Million Euro investiert. Bund und Land waren bei der Finanzierung mit ihm Boot und der Kreis Ahrweiler beteiligt sich mit 186.000 Euro.


Selbst ist der Stromerzeuger!


Und der Neubau ist in Sachen Energie ebenfalls auf der Höhe der Zeit. Denn es gibt ein - auch als Wärmeerzeuger - gasbetriebenes Blockheizkraftwerk. Das heißt, es wird Strom erzeugt, der selbst verbraucht wird oder ins Netz eingespeist wird. Die dabei anfallende Abwärme wird zum Beheizen des Gebäudes genutzt. Viel Lob gab es für den Architekten Michael Rösner und Baubetreuer Stephan Porz. Denn das neue Gebäude wurde ohne jede Bauverzögerung errichtet und blieb zu den absolut im Kostenrahmen. „Keinerlei Probleme und eine wunderbare Zusammenarbeit“, lobten alle am Bau Beteiligten den Ablauf vom Plan bis zur Fertigstellung. „Die Erweiterung des Kindergartens war erforderlich, um den seit August 2013 geltenden Rechtsanspruch der einjährigen auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung zu erfüllen“, nannte Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Grundlagen für den Bau. Pföhler dankte der Stadt Sinzig für ihren Beitrag zum bedarfsgerechten Betreuungsangebot für Kinder aller Altersstufen beizutragen. Der Landrat mahnte jedoch auch an: „Es gilt jedoch weiter am Ball zu bleiben, um die Betreuungsangebote in der Stadt Sinzig und anderen Teilen des Kreises Ahrweiler auszubauen. Die Verwirklichung des Rechtsanspruchs der Einjährigen stellt alle Beteiligten weiterhin vor eine sehr hohe Herausforderung.“


Mit Pampers, Schnuller und Kuscheltuch


Den Segen Gottes erhielt der Neubau von Pastor Achim Thieser, Pfarrerin Kerstin Laubmann und dem Iman der moslemischem Gemeinde Cemalettin Akinci. „Die ersten Kinder sind schon da. Mit viel Gepäck, mit Pampers, Schnuller um Kuscheltuch. In so einem tollen Gebäude werden sie sich schnell wohlfühlen und wir möchten sie mit Herz und Verstand so vorbereiten, dass sie für die Herausforderung der Welt das Nest verlassen können", sagte Einrichtungsleiterin Barbara Rech. Sinzigs Bürgermeister Wolfgang Kroeger hatte in seiner Rede noch auf einen ganz anderen positiven Effekt hingewiesen. „Der Platz ist ideal. In der Nachbarschaft des Schulzentrums gibt es für die Kinder vertraute soziale Strukturen und Wege hin bis zum Ende der Schulzeit; eine behütete Situation also“.

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Kommentare
juergen mueller:
Einblicke?Man ist begeistert von einer Technik,von der man keine Ahnung hat,weiß nicht,was SCR/AdBlue überhaupt bedeutet,dürfte sich auch nicht über Vor- u.Nachteile schlau gemacht haben u.bewertet dies noch damit,dass man auf einem guten Weg für die Umwelt sei.Es interessiert nicht,dass der entscheidende Parameter im SCR-Prozess die richtig dosierte Menge AdBlue (Trägermittel) u.die daraus gebildete NH3(Ammoniak)Konzentration ist.Wird mehr AdBlue bereitgestellt,kommt es zum sogen.NH3-Schlupf,es kommt zu einer Ammoniakgeruchsbelästigung.NH3 ist "giftig" u.führt bei höherer Konzentration zu Verätzungen von Auge,Atemwege u.Haut.Interessant auch,was das Rundumpaket einer Nachrüstung für 41 Busse umfasst u.kostet,bevor man sich über eine Abgasentgiftung freuen kann (oder auch nicht).Wahrheit kann teuer werden.Sich in der Frage UMWELT so zu verhalten zeugt von Interessenlosigkeit u.ist mehr als oberflächlich - unter dieser Voraussetzung ist der Bus noch das Beste auf dem Foto.
Uwe Klasen :
"Einsparmöglichkeiten für Seniorenhaushalte" ---- Die politisch Verantwortlichen und ihre unsoziale Entscheidungen die eher Klientel und Lobbyismus gesteuert wirken, diese Leute sollten die horrenden Steuern und Abgaben senken, dann hätten alle mehr Netto vom Brutto!
Uwe Klasen :
Nun ja, für diejenigen, die in dieser Gesellschaft gut Verdienen, lohnt sich der sogenannte Öko-Landbau (wie Herr Mueller richtigerweise bereits klarstellte)! Sie können sich die teuren Lebensmittel leisten. Leider wird es aber aber durch den sogenannten Ökolandbau für die in Zukunft zu erwartenden 10 Milliarden Menschen nicht genügend Lebensmittel geben. Die in Deutschland verpönte Grüne Gentechnik hilft dort schon heute weiter und nur diese kann für Milliarden von Menschen genügend Lebensmittel bereit stellen, nicht diese Öko Lifestyle-Produkte für einige wenige!
juergen mueller:
Das mit dem "auf was stolz zu sein" bedeutet noch lange nicht,dass hier alles positiv zu sehen ist,vor allem (Alarm),wenn die Politik der Meinung ist,etwas für gut zu befinden.Der ÖKO-Anbau hat eben nicht nur Gutes zu verzeichnen.Die ökologische Landwirtschaft verzichtet angeblich "weitgehend" auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln u.Mineraldünger (so sollte es sein - besser wäre noch,ganz darauf zu verzichten).Ökologisch wirtschaftende Betriebe importieren ihre Nährstoffe von "konventionellen" Betrieben,wie konventionelle Betriebe auch.In der ökologischen Landwirtschaft sind "Kupfer u.Schwefel" zugelassen.KUPFER weist aber eine höhere Ökotoxizität als viele Fungizide der konventionellen Landwirtschaft auf,besitzt die Wassergefährdungsklasse 2,ist "sehr giftig",hat in Gewässern (Grundwasser) längerfristig schädliche Wirkungen wie auch gesundheitliche beim Menschen (z.B.Leberschäden).Auch darauf kann Frau Höfken stolz sein,weil sie es nicht für erwähnenswert hält.
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