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Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e. V.

Caritas-Quintett träumt von Bronze, Silber und Gold

Fünf Montabaurer Werkstattbeschäftigte nehmen an den Special Olympics in Hannover teil

Caritas-Quintett träumt
von Bronze, Silber und Gold

Daumen hoch für Hannover: Yannik Saleh, Emanuel Meurer, Alexander Brast, Daniel Sobel und Franziska Goldmann vertreten vom 6. bis 10. Juni die Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn bei den Special Olympics in der niedersächsischen Landeshauptstadt und kämpfen dort in verschiedenen Disziplinen um Medaillen. Seit Herbst vergangenen Jahres bereitet Sportpädagogin Christine Kexel-Niemann (links) das Quintett intensiv auf dieses große Sportereignis vor. Foto: privat

06.06.2016 - 15:36

Montabaur. 2016 ist mal wieder ein Sportjahr der Superlative! Am 10. Juni beginnt in Frankreich die Fußball-Europameisterschaft und am 5. August fällt in Rio de Janeiro in Brasilien der Startschuss für die 31. Olympischen Sommerspiele. Für Yannik Saleh, Emanuel Meurer, Alexander Brast, Daniel Sobel und Franziska Goldmann beginnt das große Sportjahr 2016 allerdings schon etwas früher – nämlich am Montag, 6. Juni. Die fünf Beschäftigten der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn nehmen an den Special Olympics 2016 teil, die vom 6. bis 10. Juni in Hannover stattfinden. Rund 4800 Athleten werden zu den nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung in der niedersächsischen Landeshauptstadt erwartet, die dort in insgesamt 18 Sportarten und einigen wettbewerbsfreien Angeboten um Medaillen kämpfen.

Seit Herbst vergangenen Jahres bereits bereitet sich das Quintett aus Montabaur auf das große Ereignis vor, zu dem die Athleten von Sportpädagogin Christine Kexel-Niemann sowie den zwei Betreuern Anette Merz-Reichgeld und Torsten Lenz begleitet werden. In Hannover gehen die fünf in den Disziplinen Kugelstoßen/Ballwurf sowie 50-, 100- und 1500-Meter-Lauf an den Start. Für die Sommerspiele qualifiziert haben sich Yannik, Emanuel, Alexander, Daniel und Franziska im vergangenen Jahr beim Regionalentscheid in Speyer, wo sie zahlreiche Medaillen einheimsen konnten.

Die Sport-Trainingsgruppe wurde allerdings nicht ausschließlich mit Blick auf die Special Olympics ins Leben gerufen, sondern ist ein regelmäßiges Angebot der Caritas-Werkstätten für die Beschäftigten. Normalerweise wird einmal wöchentlich trainiert, „zur Vorbereitung auf Hannover haben wir das Training seit März auf zwei Einheiten pro Woche erweitert“, sagt Christine Kexel-Niemann. Aktuell zählt ihre Gruppe inklusive der fünf Special-Olympics-Teilnehmer insgesamt neun Sportbegeisterte. „Der Sport ist ein wichtiger Ausgleich für die Beschäftigten, er motiviert, macht fitter und fördert auch den Ehrgeiz“, erklärt die Sportpädagogin. Zu den Trainingsinhalten gehören neben den Vorbereitungen auf die speziellen Disziplinen, in denen bei den Special Olympics gestartet wird, unter anderem auch Gymnastik sowie Übungen, die die Koordination fördern. Im Sommer finden die Trainings meist im Montabaurer Schulstadion statt, „im Winter geht es dann in die Halle“, so Kexel-Niemann, die sich auch schon auf die Woche in Niedersachsen freut: „Natürlich sind unsere Athleten schon mächtig nervös. Das wird für sie, aber auch für uns als Betreuerteam, mit Sicherheit ein ganz besonderes Erlebnis. Neben den Wettbewerben wird es ein umfangreiches Rahmenprogramm geben, auf das alle bereits riesig gespannt sind.“

Natürlich sind die fünf Montabaurer Athleten hoch motiviert und haben die große Hoffnung, mit der einen oder anderen Medaille um den Hals in den Westerwald zurückzukehren. Allerdings musste die Trainerin schon auf die berühmte Euphoriebremse treten: „Bei den regionalen Spielen in Speyer waren alle sehr erfolgreich, daher sind sie natürlich erfolgsverwöhnt“, schmunzelt Kexel-Niemann, die ihr Quintett darauf vorbereitet hat, dass die Konkurrenz in Hannover um einiges stärker sein wird. Ein wirkliches Konkurrenzdenken gebe es jedoch gar nicht, betont die Sportpädagogin, die stets die Erfahrung gemacht hat, „dass Sportler mit geistiger Behinderung untereinander eher rücksichtsvoll, herzlich und hilfsbereit miteinander umgehen“. Somit gibt es von der „Cheftrainerin“ auch keine sportlichen Vorgaben für die Reise nach Hannover. Christine Kexel-Niemann, ihr Betreuerteam und ihre Sportler halten es lieber mit dem olympischen Gedanken: „Dabei sein ist alles!“

Pressemitteilung

Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e. V.

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juergen muellern:
Ja,Herr Kowallek,bilde ich mir auch ein - nicht konservativ,aber analytisch.Und wir haben noch etwas gemeinsam:KEIN Facebook.Mit seicht demagogisch kann ich auch leben.Ich habe (im Gegensatz zu anderen) schon soviel aus meinen Fehlern gelernt,dass ich überlege,noch mehr zu machen.Meine Omma hat immer gesagt:"Wenn es ein Löwenzahn durch den Asphalt schafft,dann wirst Du sicher auch immer einen Weg finden.Und damit hatte sie recht.Meine politischen Ansichten (ich habe wenigstens welche) bzw.meine Ansichten überhaupt,stehen oft im krassen Gegensatz zu denen anderer.Ich bin grundsätzlich gegen alles,was Menschen u.Tiere ausnutzt,missbraucht,tötet oder unsere Erde zerstört (wozu sogen.Klimaleugner gehören).Es ist erfreulich festzustellen,wenn jemand selbstständig denkt u.so einer Verblödung durch die Massenmedien u.Forschungen entgeht,deren zweifelhafte wissenschaftlichen Erkenntnisse von Klimaleugnern weiter projeziert werden,anstatt selbst mit offenen Augen u.Ohren durch die Welt zu gehen
Siegfried Kowallek:
Facebook nutze ich überhaupt nicht. Ich bin konservativ-analytisch ausgerichtet. Deswegen liebe ich Stringenz in der Argumentation und kritisiere auch Personen, die fast meiner Meinung sind, aber nicht schlüssig ihre Position darstellen. Hingegen respektiere ich es, dass jemand eine gegensätzliche Meinung zum Ausdruck bringt, wenn er das indes ordentlich untermauert und somit nicht seicht-demagogisch unterwegs ist. Siegfried Kowallek, Neuwied
juergen mueller:
Das ist Ihre Sicht der Dinge u.sie sollen Ihnen auch belassen bleiben.Und Ihre geschichtliche Aufklärung,sollte man sie benötigen,ebenfalls.Jedem sein Ding.Ich weiß nicht,ob Sie das Buch von Frau SCHREIBER gelesen haben (ich schon),oder Ihre teils mit erhobenem Zeigefinger getätigten Äusserungen lediglich den Medien (schlimmstenfalls FACEBOOK) entnommen haben (was a`typisch für unsere heutige Gesellschaft ist).STEINKE ist NICHT der Einzige,der das wahre Gesicht der AfD aufzeigt u.von der AfD-Spitze halbherzig gerügt wird.Die AfD hat ihre demokratiefeindlichen Strategien in allen Facetten ausgespielt u.wendet sich nun in brauner Tradition der Nazizeit zu u.bedient sich hierzu ihrer Fußsoldaten,die mit populistischen Äusserungen Zweifel säen (im Netz,aber auch in der Realität),um damit Menschen auf ihre Seite zu ziehen.Aufgeschlossenen Zeitgeistern bringt die AfD inhaltlich ausser Hetze NICHTS.Offenkundiges Ziel der AfD ist es,die nationalistische Zeit zu relativieren.Und sonst nichts.
Rüdiger Brennig:
Es war ein sehr schöner Tag im Antoniushof bei gutem Wein und Essen.
Karsten :
Mir kommt es so vor als hätten die lieben Menschen, die eine Wohnung gekauft haben direkt den ganzen Heddesdorfer Berg mitgekauft. Was soll dieser Blödsinn? Warum beschweren sich so viele? Es wird seit Jahren da oben gebaut und nie beschwert sich jemand. Jetzt auf einmal ist ja alles soooo schlimm. Seid froh dass Kaufkraft nach Neuwied kommt!! Es sollen vernünftige Wohnungen gebaut werden die kaufkräftige Menschen nach Neuwied bringen. Das ist das was Neuwied brauch. Unfassbar diese ständige Nörgelei. Es war schon immer so geplant dass weitere Mehrfamilienhäuser dort entstehen. Wer alleine wohnen will muss aufs Land ziehen.
Dennis Mohr:
Die vorgelegten Pläne sind ein Schlag in das Gesicht der Anwohner vor allem der Erich-Kästner-Str., die mit ihren Investitionen dieses Baugebiet überhaupt erst möglich gemacht haben. Alle Stadträte, die sich für diese Änderung aussprechen, sollten sich öffentlich dazu bekennen! Versprochen wurde ein Nahversorgungsgebiet im Stile des Ringmarktes im Raiffeisenring. Jetzt wird mit 4-geschossigen Bauten das Areal weiter verschandelt und den Anwohnern die teuer bezahlte Aussicht verbaut. Und die Vertreter der Stadt lachen über die Einwände!
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