TC Grafschaft e.V.

Mädchen am Schachbrett

Die Schachjugend des TC Grafschaft forderte die ehemalige Weltmeisterin Annmarie Mütsch

Mädchen am Schachbrett

Hochkonzentriert bei der Sache: Laura Schröder (li) und Mira Nachtsheim treffen „virtuell“ auf die Ex-Weltmeisterin Annmarie Mütsch. Foto: Thorsten Kammer

05.10.2021 - 13:54

Grafschaft. „Das war total cool“, so fassten die jüngsten Spielerinnen Mira Nachtsheim und Laura Schröder das aktuelle Highlight der Schachabteilung des TC Grafschaft zusammen. Die Übungsgruppen mit ihren Trainern traf hierbei auf die ehemalige U-16 Weltmeisterin Annmarie Mütsch, SC Viernheim/Baden. Die 19-jährige Internationale Meisterin und aktuelle Nationalspielerin verfügt trotz ihrer Jugend über reichhaltige Erfahrungen und ist gerade in den kürzeren Zeitlimits als Angriffsspielerin sehr gefürchtet. Es wurden zwei Runden online-Simultan mit kurzer Bedenkzeit gespielt. Dabei spielte Annmarie von zu Hause aus gegen die insgesamt elf Vertreter der Grafschaft. Zuerst mit Weiß, anschließend mit den schwarzen Steinen. Das Fordernde an diesem Modus war, dass Annmarie gegen alle Teilnehmer gleichzeitig antrat und sich so ihre Zeit und Kraft geschickt einteilen musste.


Dies gelang ihr in der ersten Runde auch überzeugend: zwei Niederlagen (beide auf Zeit) und einem Remis standen acht Siege gegenüber. Auffällig war, dass Annmarie alle Gegner unabhängig von der Spielstärke ernst nahm. So bezwang sie die Grafschafter überzeugend. Die Nummer 1 des TCG, Thorsten Kammer, ging in ihrem Angriffswirbel chancenlos unter und bemerkte anerkennend: „Das war eindeutig.“ In der zweiten Runde hatten die Grafschafter, diesmal mit den weißen Steinen spielend, mehr Erfolg und konnten vier Siege verbuchen. Dabei schaffte es der ein oder andere sogar, sich nicht nur durch den Zeitbonus zu behaupten.

Doch damit war das Event noch nicht beendet. Mira und Laura, die sich schon bei den Bezirksmeisterschaften ausgezeichnet hatten, durften als Bonus Annmarie zu zwei Blitzpartien herausfordern, in denen jede Spielerin nur wenige Minuten für die gesamte Partie zur Verfügung hatte. Beide spielten gut, doch gegen die Klasse der Ex-Weltmeisterin waren sie unterlegen. Ein toller Abschluss mit einer sehr sympathischen Spielerin, von der wir noch viel Spannendes hören und lesen werden. „Ich hoffe, dass einiges von der Energie und der Freude, mit der Annmarie Schach, spielt auf die Trainingsgruppe und hier insbesondere auf die Mädchen abfärbt. Das wäre sehr motivierend für die kommenden Aufgaben“, zeigte sich Trainer Thorsten Kammer begeistert und schloss weitere gemeinsame Aktivitäten sowohl online als auch am Brett nicht aus.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Na ja, eben "Gaga" sonst nix. Kann mir nicht vorstellen, das die Frau das ernst gemeint hat. Vielleicht hat sie schon Alzheimer und das bedeutet auch "Altersbosheit"- da kann sie nicht mal was für-aber man muß auch nicht mit dem Hammer dran. Da hätte man vielleicht besser einen Arzt gerufen. Angriff...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] .... auf dem frei zugänglichen, unbefestigten Parkplatzgelände eines Autohauses ....[ Zitat Ende ] Das schadet euch gar nichts ! Selber schuld- wie kann man denn? *Mitsubishi...PAH ! Mercedes wär das nicht passiert. Versicherungsprämie wird höher- das ist doch wohl klar. Ihr rafft...
Gabriele Friedrich:
Kann ja mal einer in Mayen anrufen, die raffen das da nicht, das es hier auch so einen Bus braucht- auch kleiner. Muss ja nicht so ein Riesending sein. Mobiler Impfdienst- muss hier hin. Mayen ist rückständig und ich bin da stinksauer drüber. ...
 

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