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Die Freiwillige Feuerwehr und der SV Staudt veranstalteten das erste Lebendkickerturnier für Hobbymannschaften

Team „DSSH“ holte den Pokal

Die Organisatoren wurden für ihre Mühe mit vielen Zuschauern belohnt

13.08.2019 - 19:00

Staudt. Staudt will sich wohl als sportlichster Ort im Westerwald einen Namen machen. Nachdem der SV Staudt den Aufstieg in der Meisterschaft knapp verpasst hatte, folgten das Fußballturnier für Hobbymannschaften sowie die Dorfolympiade. Damit noch nicht genug, klüngelten die Freiwillige Feuerwehr Staudt und der SV Staudt ein weiteres Highlight aus: das erste Lebendkickerturnier für Hobbymannschaften.

Vorab kann den Organisatoren bescheinigt werden, dass sich alle Mühe gelohnt hat, den sehr viele Zuschauer hatten den Weg zum „Stadion“ auf dem Gelände der FFW gefunden. Zudem waren einige hochkarätige Vereine gemeldet, die den Kenner der Fußballszene mit der Zunge schnalzen ließen: Das Team von „Ranze Danze“, der Gemeinderat, die Alten Herren des SV Staudt, der MGV Staudt, die FFW Staudt mit Jugendteam und den Großen. Die Mannen von DSSH durften nicht fehlen, hinter dem geheimnisvollen Namen verbirgt sich eine logische Erklärung: „Delfine sind schwule Haie“.

Das Spielfeld hat eine Größe von sechs mal zwölf Metern, wobei jedes Team aus vier Feldspielern und einem Torwart besteht. Die Spieler dürfen sich nur an den Stangen bewegen und diese nicht loslassen, sozusagen ein „table dance“ auf sportliche Art. Die Dauer eines Spiels beträgt sieben Minuten, das Turnier war in zwei Gruppen aufgeteilt. Die ersten Drei einer jeden Gruppe qualifizierten sich für das Viertelfinale, von da an wurde im K.O.-System gespielt.

Turnierdirektor Mario Haas, der auch gleichzeitig als Oberschiedsrichter und Moderator in mehreren Funktionen agierte, hatte leichtes Spiel, da es keine Fouls in den Spielen geben konnte. Die Spieler konnten den Gegner nicht von hinten mit einer „Blutgrätsche“ fällen, weil sie die Stangen nicht loslassen durften.


„DSSH“ Gewinner des ersten Champions League-Pokals


Zur Gaudi der Zuschauer entwickelten sich spannende, aber auch lustige Spiele. Die Feinheiten, die mancher der Akteure noch drauf hatte, begeisterten die Zuschauer, Tore wurden laut bejubelt, Beifall erhielten aber auch die Verlierer. Im Spiel um den dritten Platz siegte knapp, aber verdient, der MGV Staudt mit 2:1 gegen die Alten Herren des SV Staudt. Im mit Spannung erwarteten Finale kam es zum Showdownzwischen „DSSH“ und der FFW Staudt. Das Spiel wogte hin und her, letztendlich behielten die Jungs von „DSSH“ mit 4:2 die Oberhand.

Noch auf dem Spielfeld wurde ausgiebig gejubelt, und die ersten Pils wurden getrunken. Zur anschließenden Siegerehrung rief Mario Haas die Spielführer vom MGV Staudt, der FFW Staudt und von „DSSH“ zum Spielfeld und überreichte ihnen die begehrten Pokale. Die Preise für die Sieger wurden noch zusätzlich durch Naturalien aufgewertet, denn es gab, gestaffelt nach dem Ergebnis, einen, zwei oder gar drei „Körbchen“ mit Bier.


Bierbrunnen wurde umlagert


Im Anschluss war nur noch Feiern angesagt, die Veranstalter hatten dabei an alles gedacht. Klaus Metz, dem in Staudt ein Ruf als legendärer Griller vorauseilt, bediente die hungrigen Mäuler wie gewohnt mit seinen Delikatessen. Der Bierbrunnen war ständig dicht umlagert, im Gerätehaus der FFW warteten Kaffee und ein gar vorzügliches Kuchenbüfett auf Genießer. Kinder oder auch solche, die sich dafür hielten, konnten sich vielseitig betätigen, ein richtiger Kicker lud zum Spielen ein. Auch Torwandschießen war möglich, ebenso ein Wasserwandspritzen mit einer richtigen Löschspritze, und am Nagelklotz wurde heftig der Hammer geschwungen.

Klaus Metz und Mario Haas sind zwar als Organisatoren zu erwähnen, doch ohne die vielen freiwilligen Helfer/innen wäre das Turnier nicht durchführbar gewesen. Getreu dem Motto von Raiffeisen „Was einer nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam“ wurde eine weitere Veranstaltung auf die Beine gestellt, die im nächsten Jahr nach einer Wiederholung schreit. Auf den dicht besiedelten Bänken rund um das Spielfeld waren Menschen jedes Alters anzutreffen, egal ob Jung oder Alt, alle hatten ihren Spaß. Jeder kam auf seine Kosten, ein weiterer Beweis für die funktionierende Dorfgemeinschaft in Staudt.

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Kommentare
juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
Uwe Klasen:
Dazu zwei Zitate: "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." Immanuel Kant (1724-1804) ----- "Die Freiheit besteht darin, daß man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet." Matthias Claudius (1740-1815)
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