Anzeige Wilfried Bleser Heizung Sanitär Andernach

Berufserfahrung in Spanien gesammelt

Julia Schelski absolvierte ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Valencia

17.12.2019 - 19:00

Andernach. Seit August 2018 absolviert Julia Schelski eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Mit drei weiteren Auszubildenden aus der Region trat sie im Oktober ein dreiwöchiges Auslandspraktikum an und erhielt in Valencia Einblicke in die Arbeitsweise eines anderen Unternehmens und die Kultur Spaniens.

Für sie habe schon länger festgestanden, dass sie etwas Kaufmännisches machen wolle. Daher habe sie sich bereits an der BBS-Andernach in diese Richtung orientiert und sich dann nach dem Fachabitur zu einer kaufmännischen Ausbildung entschieden, erklärt die aus Plaidt stammende Julia Schelski. Von ihrem Ausbildungsbetrieb, dem SHK-Fachbetrieb Bleser in Plaidt, wurde sie auf die Möglichkeit des Auslandspraktikums aufmerksam gemacht. Julia Schelski erzählt, auf die Idee, ein Auslandspraktikum zu absolvieren, sei sie eigentlich durch Frau Bleser gekommen. Sie habe auf das Angebot der Handwerkskammer aufmerksam gemacht und die Auszubildende ermutigt, daran teilzunehmen. Gemeinsam mit ihrem Ausbildungsbetrieb beschloss Julia, im zweiten Lehrjahr ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Spanien in ihre Ausbildung zu integrieren, um berufliche und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.


Einblicke in ein anderes Unternehmen


Reiseziel der vier Praktikanten war im Oktober dann Valencia, die drittgrößte Stadt Spaniens, die zwischen Barcelona und Andalusien an der südöstlichen Mittelmeerküste liegt. Nach der Landung wurde die Gruppe bereits am Flughafen der Hafenstadt herzlich empfangen und zu ihrem Apartment gebracht. Für die Zeit des Auslandspraktikums wohnten Julia Schelski und ihre drei Mitreisenden in einem Apartment in Valencia, in dem sie sich selbst organisieren und verpflegen mussten. „Durch die zentrale Lage hatten wir gute Bus-, Metro- und Bahnverbindungen und sehr viele Einkaufsmöglichkeiten sowie Restaurants in der näheren Umgebung. Unser Betreuer hat uns gleich nach der Ankunft alles Wichtige gezeigt“, so Julia zur Infrastruktur.

Daher war es am ersten Arbeitstag für sie dann auch kein Problem, zu Fuß und per Metro von ihrer Wohnung zum gut 30 Minuten entfernten Arbeitgeber Xabec, einer Bildungseinrichtung der Stadt Valencia, zu gelangen. Dort angekommen, erhielt sie einen Einblick in ihre Aufgaben in den kommenden drei Wochen und lernte die Mitarbeiter kennen. Sprachliche Barrieren gab es für die Praktikantin nicht. „Die drei Kollegen, die mich betreuten, konnten gut Englisch, sodass wir uns sehr gut verständigen konnten. Neben ganz alltäglichen Tätigkeiten hatte ich auch die Aufgabe, ein Wiki zu erstellen. Dies war interessant, weil ich so etwas noch nie vorher gemacht hatte.“

Da Julia gänzlich andere Arbeitszeiten als ihre Mitreisenden hatte, war sie in ihrer Freizeit meist auf sich gestellt. Da das Meer noch schön warm war, sei sie in ihrer Freizeit schwimmen gegangen, habe aber auch Valencia mit seinen vielen Kulturdenkmälern erkundet und das örtliche Aquarium, welches als das größte Europas gilt, besucht.


Positives Fazit gezogen


Ihr Fazit lautet, dass sie solch ein Praktikum nur empfehlen könne. Ihr Highlight der Reise sei der Einblick in ein anderes Unternehmen gewesen, da sich die Aufgaben dort doch komplett von ihren aktuellen Tätigkeiten unterschieden. Das habe ihr viel für ihre zukünftige berufliche Orientierung gebracht. Besonders interessant habe sie auch gefunden, dass sich die Arbeitsweise in Spanien generell von der deutschen unterscheide. So gebe es zum Beispiel – auch hitzebedingt – mehr und längere Pausen, dafür arbeite man am Abend aber auch länger. Zudem habe sie ihre Englischkenntnisse verbessern können und eine andere Kultur kennengelernt.

Organisiert wurde der Aufenthalt von der Mobilitätsberatung der Handwerkskammer Koblenz und dem Berufsbildungszentrum in Valencia. Gefördert wurde das Praktikum durch einen Zuschuss aus dem EU-Mobilitätsprogramm Erasmus+ der Europäischen Kommission. Über das Förderprogramm haben Auszubildende die Möglichkeit, ein Betriebspraktikum im europäischen Ausland zu absolvieren. Pressemitteilung Bleser

Heizung Sanitär

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Stellenmarkt
Weitere Berichte

Fotogalerie: Möhnen-Empfang in der Kreisverwaltung Ahrweiler 2023

Ahrweiler. Was war denn da im Kreishaus los? Alljährlich lädt die Kreisverwaltung Ahrweiler zum Möhnen-Treffen ein. Mit dabei waren die jecksten Frauen des Kreises, eine super gelaunte Piraten-Landrätin Cornelia Weigand und mit Friedhelm Münch ein Kreisbeigeordneter und Moderator in Hochform. Einen Rückblick findet Ihr in unserer Fotogalerie. mehr...

CDU-Kreistagsfraktion des Westerwaldkreises

Schulentwicklungsplan für Ganztagsangebot fortschreiben

Westerwaldkreis. Der Kreisausschuss des Westerwaldkreises hat einen Auftrag zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans vergeben. Schwerpunkt wird dabei die künftige Gestaltung des Ganztagsangebots in den Westerwälder Grundschulen sein. Die CDU-Kreisvorsitzende und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Jenny Groß MdL, begrüßte die frühzeitigen Überlegungen, die der Kreis gemeinsam mit den Verbandsgemeinden angehen will. mehr...

Erfolgreiche 27. Prunksitzung des Karnevalsclub Kadenbach

„Nase voll? Trotzdem doll!“

Kadenbach. Pünktlich um 19:11 Uhr begann die 27. Große Prunksitzung des Karnevalsclub Kadenbach (KCK) mit dem Einzug der Uniformierten in die Limeshalle in Arzbach. Den Gästen wurde im Laufe des Abends wieder viel geboten. Zuerst durfte der Nachwuchs des KCK von der Kindergarde über die Juniorengarde bis zur Garde sein Können zeigen. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare
juergen mueller:
Vergnügen hin oder her. Es kostet Geld. Sowohl im Fussball als auch im Karneval. Wir leben in anderen Zeiten, was auch den Karnevalisten bewusst sein sollte. Auch der Einsatz von Polizei, Ordnungsamt, Rotes Kreuz, Malteser etc. bei einem Karnevalsumzug kostet Geld und zwar Steuergeld. Karneval ist Brauchtum...
juergen mueller:
Wir werden sehen, was dieser Beitritt wirklich bringen wird. Ich persönlich verspreche mir nicht viel davon. Schon garnicht teile ich die Euphorie einer Politik, die mit verantwortlich ist für das, was sie in den vergangenen Jahrzehnten verbockt hat, sie immer noch nicht begriffen hat, dass eines nicht...

Bus-Chaos im Kreis MYK: Wer ist verantwortlich?

Daniel Belzer:
Hier unterhalten sich die Landräte, welch eine Verschwendung von Zeit. Im Kreis Ahrweiler entwickelt sich Transdev seit Jahren gar nicht. Ich bin persönlich seit 10 Jahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, und das Deutschlandweit. Und ein solch schlecht geführtes Unternehmen habe ich selten...
K. Schmitt:
Ständig dieser Ärger und diese Diskussionen mit den Bussen. Zum Glück wohne ich auf dem Dorf, da hat man damit nicht viel Probleme. Es fahren ja eh nur vier Stück am Tag....
germät:
Ja, Herr Landrat Dr. Alexander Saftig, da soll das neue Ticket für volle Busse sorgen!?. Ich glaube es nicht, wenn Stadtfahrten bis zu 30 Minuten dauern. Im Übrigen ist es schon besorgniserregend, wie manche Fahrerinnen/Fahrer ihr Gefährt durch die Gegend steuern!...
Service