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Sitzung in Helferskirchen mit „Medusa“, „Aladin“ und „1001 Nacht“

„Elwerskirch“ feierte orientalisch

Jörg Alef, der „Nierdroffer Jung“, führte in der ausverkauften Arena der Sonnenberghalle durch das Programm

24.02.2020 - 12:53

Helferskirchen. In diesem Jahr zog es die grüne Tonne des Elferrates in den fernen Orient in eine restlos ausverkaufte Arena der Sonnenberghalle. Stimmung, Frohsinn und Heiterkeit waren erneut Programm in Helferskirchen. Mit viel Witz und Charme führte in diesem Jahr wieder Jörg Alef, der in Helferskirchen auch als „Nierdroffer Jung“, bekannt ist, durch ein spektakuläres Programm. Die närrische Nacht wurde mit orientalischen Klängen durch den Musikverein Helferskirchen, unter der Leitung von Marco Heibel, und dem Einmarsch des Elferrates „Grüne Tonne Helferskirchen“ eröffnet. Moderator Jörg Alef gab dann den Startschuss zu einem Abend, der den Besuchern/innen noch lange in Erinnerung bleiben wird.


„Medusa“, „Aladin“ und „1001 Nacht“


„Medusa“, „Aladin“ und „1001 Nacht“ brachten den Orient nach Elwerskirch. Die Garde „Ahrer Gecken“ eröffnete unter der Leitung von Verena Schmidt und Viktoria Fachbach die tänzerischen Darbietungen, ehe sich die „nervöse“ Natascha Bayer „homoöpastische Baldiranzappe“ (homöopathische Baldrianzäpfchen) im Krankenhaus hat verschreiben lassen, Riesendinger, die so gar nicht „munden“ wollten, weil sie die irrtümlich oral einnahm. Stürmischen Applaus erhielt der tänzerische Nachwuchs aus Helferskirchen unter der Leitung von Melanie und Maja Rasbach mit den „Dancing Kids“, die ihre Premiere auf der großen Sitzung gaben, ehe nach einer kurzen Schunkelrunde die neu gegründete Tanzgruppe aus Höhn, den Tanz der Amazonen unter der Leitung von Vanessa Scholz darboten. Ute Müller brachte die Narren dann so richtig zum Lachen mit ihrem amüsanten Bericht zu einem typischen Mädelsabend. Außer nur über „Annerleut“ zu schwätze, wurde natürlich kräftig gebechert. Ute fasste den Abend wie folgt zusammen: „Eine ist de ganze Awend am heule, zwei gackern bekifft vor sich hin, Nummer vier hängt überm Klo und kotzt und Nummer fünf hält ihr dabei die Haar uff Seit“. Eine Lebensweisheit hatte Ute noch für alle Freunde des Alkohols parat: „Wenn de zuvill säufst, musste breche, wenn de 5 Lidder Kakau säufst, musste och breche.“ Großes Gelächter und eine „Rakete“ belohnte Ute’s couragierten Auftritt. Einen weiteren tänzerischen Höhepunkt setzten „Wällers wilde Weiber“ aus Ötzingen, mit ihrem Showtanz „Flügeltraum“, unter der Leitung von Sara Ritz, Carmen Spari und Ulrike Kietzmann. Vor der Pause heizten die „Green Barrels“ mit den Elferräten Andree Merten, Alexander Quirmbach, Marcus Becker, Ralf Ploeger und Frontmann Stephan Kaiser zum ersten Mal den ohnehin schon schunkelnden, und feucht-fröhlichen „Elwerskircher“, wieder mit gecoverten Oldies und kölschen Liedern mächtig ein. „Skandal im Sperrbezirk“ und „Cordula Grün“ brachten die Feiernden auf Tische und Stühle. Live gesungen mit Play-back, das kam bestens an. Nach einer kurzen Pause, und einem erneuten Einmarsch des Elferrates mit den Amazonen aus Wirges, folgte ein außerordentlich sauber vorgetragener Gardetanz der Amazonen. Wie in jedem Jahr wussten auch die „Lappeduddler“ mit einigen Elferräten das Publikum unter Leitung von Birgit Ploeger wieder zu begeistern. „Lappeduddler“ und Elferrat in vertauschten Geschlechterrollen wussten nicht nur tänzerisch zu glänzen, sie wirkten auch mit ihren Kostümen sexy und charmant. Trainiert von Julia Zeitz und Benjamin Baldus setzten die „Sundancers“ aus Ebernhahn mit ihrem Tanz „Vier Element - innig gesellt - bilden das Leben - bauen die Welt“ einen weiteren tänzerischen Höhepunkt.


Der kleinste Dom der Welt


Das Herz des Publikums eroberte dann Ralf Ploeger, alias „Schwadlappe“ und Marcus Becker alias „Dschin“. Fragte der „Schwadlappe“ seinen „Dschin“, wo denn der größte Dom der Welt stünde, mit 2.000 Stehplätzen in Kölle natürlich. Der „Dschin“ fragte seinen Gebieter, wo denn der kleinste Dom der Welt stünde: „In konDOM, 1 Stehplatz“. Mit ihrem diesjährigen Tanz „1001 Nacht“ brachte das Itzinger Männerballett „Fohr Dancers“, trainiert von Katharina Blaum, Laura Göbel und Lea Engel den Saal zum Kochen, ehe die „Green Barrels“ mit ihrem zweiten Auftritt an diesem Abend dem Publikum nochmals so richtig einheizten. Alle Akteure fanden sich zum bekannten Finale auf der Bühne ein, und jeder im Saal sang abschließend die Nationalhymne von Helferskirchen: „Hey Elwerskirch, wat bis dau schön.“ Dieses Mal war der Gesang intensiv, und ganz besonders kräftig– denn so eine tolle Sitzung erlebt man nicht alle Tage.

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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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