Elternkurs an Heinrich-Heine-Realschule Plus gestartet

Geplante Maßnahme wird umgesetzt

Geplante Maßnahme wird umgesetzt

In der Heinrich-Heine-Realschule Plus findet der erste Elternkurs statt. Darüber freuen sich neben den Teilnehmenden auch v.re. Bürgermeister Peter Jung, Meike Pfeiffer, die pädagogische Leiterin für den Bereich Sprachen und Integration der VHS Neuwied, die städtische Integrationsbeauftragte Dilorom Jacka und der stellvertretende Schulleiter der Heinrich-Heine-Schule, Thomas Moritz. Quelle: Stadt Neuwied

06.10.2022 - 14:51

Neuwied. 15 Teilnehmende konnte der Elternkurs an der Heinrich-Heine-Realschule Plus bereits beim Start Ende September verzeichnen. Damit erfüllt der neu konzipierte Kurs die Erwartungen der Planenden voll. Im Kurs werden Mütter oder Väter schulpflichtiger Kinder, die die Heinrich-Heine-Realschule Plus besuchen, zweimal pro Woche nachmittags auf die Niveaustufe A1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) vorbereitet. Ihnen steht an der Schule zudem eine Betreuung für Kinder ab zwei Jahren zur Verfügung. Die Kosten des Kurses, darunter Kursgebühren, Lernmaterialien und Abschlussprüfung, übernimmt die Stadt Neuwied im Rahmen ihres Integrationskonzeptes.

Der Erfolg ist ein Gemeinschaftsprodukt: Entwickelt wurde der Elternkurs im Rahmen des städtischen Integrationskonzeptes. Für dessen Umsetzung tragen vier Arbeitsgruppen Sorge. Die AG II „Bildung und Sprache“ – ein Zusammenschluss aus Praktikern von diversen Schulen, Ämtern und Verbänden – beschäftigt sich seit mehreren Monaten mit möglichen Maßnahmen zur Umsetzung des Konzeptes, darunter auch mit Konzipierung und Durchsetzen des Elternkurses. „Wir alle haben seit Jahren in unserem Arbeitsumfeld einen wachsenden Bedarf an Angeboten für Eltern festgestellt und wollten etwas tun, damit auch Mütter und Väter, die aufgrund fehlender Kinderbetreuung bisher den Weg nicht zu den Sprachschulen gefunden haben, eine Möglichkeit bekommen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern“, berichtet Meike Pfeiffer, Sprecherin der AG II. Besonders das große Engagement der Heinrich-Heine-Realschule Plus bei der Kontaktaufnahme zu potenziellen Teilnehmenden sei überwältigend gewesen. „Es ist sehr wichtig, dass auch Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund im schulischen Alltag der Kinder eine unterstützende Rolle spielen“, pflichtet Bürgermeister Peter Jung bei. „Damit eine bessere Kommunikation zwischen Schule und Eltern aber gelingen kann, sind grundlegende Sprachkenntnisse bei den Eltern unbedingt nötig.“ Jung betont, dass der Kurs Teil eines umfangreichen Maßnahmenpakets ist, das sich aus dem städtischen Integrationskonzept herleitet. Zudem dankt er namentlich Jana Wall, Lehrerin an der Heinrich-Heine-Realschule Plus, für das Engagement der Bildungseinrichtung bei diesem Projekt.

Pressemitteilung der

Stadt Neuwied

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germät:
Alle Jahre wieder und fast nichts geschieht! Die meisten Fahrräder haben gar kein Licht. Hier ist Schutz für "Alle" aber auch für sich selbst eingefordert. Fahrräder instand setzen und vorführen lassen. Ansonsten passiert hier gar nichts! ...
juergen mueller:
Was sind das für Akten? Ist deren Inhalt maßgebend für Schuld oder Unschuld, für Versäumnisse u. Verfehlungen auch von Frau Dreyer? Die Opposition will weitere Köpfe rollen sehen u. packt ihren altbekannten Vorschlaghammer aus, ohne jedoch (wie hier) konkret zu werden. Ein unfaires, zugleich intrigantes...
G. Friedrich:
Alles fängt im Elternhaus an und die jungen Taugenichtse haben es wohl nicht besser gelernt. Die Quittung der modernen und digitalen Zeit und volles Versagen der Generation XYZ. Was soll noch Gutes in diesem Land wachsen ?...
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