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Jahreshauptversammlung der „Freunde der Burgfestspiele e.V.“

Vorstandswahl bestätigt weitere Unterstützung des Mayener Theaterzaubers

Aktive Begleitung in einen „spannenden neuen Abschnitt der Burgfestspiel-Geschichte“

28.04.2017 - 08:41

Mayen. Als ein „Zusammenschluss von Theaterfreunden, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Burgfestspiele Mayen (BFS MY) zu fördern und andere Menschen dafür zu begeistern“ bekennt sich ganz bescheiden der seit über 30 Jahren bestehende Verein „Freunde der Burgfestspiele e.V.“ zu seinen vielfältigen Aktivitäten. Die gut besuchte Jahreshauptversammlung gab den BFS-Freunden die Gelegenheit, neben der Neuwahl des Vorstands, sich auf die bevorstehende BFS-Session „einzustimmen“. Hierzu konnte die Vereinsvorsitzende Angelika Hunold mit einem herzlichen Willkommensgruß den neuen BFS-Intendanten Daniel Ris begrüßen, der die Gelegenheit wahrnahm, sein Konzept für die Zukunft des Mayener Freiluft-Theaters darzulegen.


Rückblick und Dank an die unermüdlichen Helfer


Ihren Rückblick auf Aktivitäten des Vereins im vergangenen Festspieljahr nahm die Vorsitzende zum Anlass, allen Beteiligten zu danken. Namentliche Erwähnung fanden die unermüdlichen Aktiven an den Verkaufsständen während der Spielzeit und im Stand der Burgfestspiele am Weihnachtsmarkt, BFS-Einführungsabend, Premieren und Kleine-Bühne-Vorstellungen. Auch die Stichworte „Tag der Kultur“ sowie „725-Jahre Stadtrechte“ bildeten weitere Betätigungsfelder.


Programmvielfalt und neue Ideen begleiten die Festspiele


Ein Blick auf den Spielplan des aktuellen Festspielsommers bestätigt ein vielfältiges Programm und gibt zahlreiche Gelegenheiten der „Mitwirkung“, zum Teil auch in neuen Aktionsfeldern, munterte Angelika Hunold ihre Vereinsmitglieder zum „Mitmachen“ auf.

So findet der „Einführungsabend“ (10. Mai um 19 Uhr) diesmal im Rathaussaal der Stadt Mayen statt „mit Festspielakteuren und manchem Schmankerl“, wirbt Intendant Daniel Ris vielsagend für den Info-Abend zum Festspielprogramm.

Ein „Spektakel“ am Obermarkt-Oktagon (Samstag, 20. Mai) und ein dreistündiges „Räuberfest“ (11 bis 14 Uhr) am Premierentag von „Ronja Räubertochter“ (28. Mai) mit Theaterspiel, Edelsteinschleifen, Tolli-Park-Unterstützung im Burggarten und Aktiven aus dem Räuberstück versprechen ein tolles Rahmenprogramm zu den Festspielen. „Es freut mich, dass die neuen Sachen so gut ankommen“, gibt Intendant Daniel Ris seine Vorfreude, auch zu dem außergewöhnlich guten Vorverkauf gerne werbend weiter. Dabei benennt er die erfreuliche Zwischenbilanz, dass bereits 22.000 Eintrittskarten nachgefragt wurden „selbst zu Veranstaltungen, deren Inhalt und Akteure nicht genau bekannt sind. Aber Theater ist halt auch das beste Mittel gegen Einsamkeit und mit Emotionen bestückt, die man auch im Fußball kennt“, so das Resümee des bekennenden Freiluft-Theater-Fans. Er freue sich auf mehrere Jahre Mayen, auch wenn es „wichtig ist, zu wissen, wo Fettnäpfchen und Tretminen liegen“, lässt er sich auch diesbezüglich nicht entmutigen.

Und dass hierbei die Freunde der Burgfestspiele eine gute Unterstützung sind, weiß er auch zu schätzen. Als „spannenden neuen Abschnitt in der Geschichte der Burgfestspiele“ hatten die BFS-Freunde bereits die neue Spielzeit in ihrer Einladung zur Mitgliederversammlung bezeichnet mit der Bestätigung: „Wir sind mit dabei!“


Rühriger Vorstand wird durch Neuwahl bestätigt


Die einstimmige Wiederwahl des Vorstands (bei zwei Neumitgliedern) bestätigt seine Anerkennung durch die Vereinsmitglieder.

Er setzt sich nunmehr wie folgt zusammen Vorsitzende: Angelika Hunold, stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer Heiner Gerharz, Schatzmeister Hans Peter Wilhelmy sowie die Beisitzerinnen Iris Walter, Erika Kaplan, Ruth Lanz und Dorothee May.

Den beiden auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Simona Dartsch und Dieter Kaplan dankte die Vorsitzende Angelika Hunold ganz herzlich für das gezeigte Engagement und Zusammenwirken im Vorstand. Der aufmunternde Zuruf „Auf ein Neues“ bekommt nach der Neuwahl und den „neuen Zeiten“ bei den Burgfestspielen eine positive Doppeldeutung denen sich die Freunde der Burgfestspiele offensichtlich auch weiterhin ideenreich und mit viel Elan stellen wollen, so der erfreuliche Eindruck auf der Mitgliederversammlung.

PRESS

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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