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Pfaffendorfer CDU-Vorsitzender kritisiert: Neue Rheinbrücke muss sicherer für Fahrradfahrer und Fußgänger werden

Bisherige Planungen für Pfaffendorfer Brücke unzureichend

28.05.2018 - 14:40

Pfaffendorf. Nicht nur als Vorsitzender der CDU Koblenz-Pfaffendorf/Asterstein, sondern vor allem als Pfaffendorfer Bürger will Gordon Gniewosz die Interessen und Kritik der Pfaffendorfer Bürgerinnen und Bürger, in die Diskussion um die neue Rheinbrücke einbringen. Diese Kritik ergibt sich aus der Sache und fragt nicht nach Parteizugehörigkeiten. Die Pfaffendorferinnen und Pfaffendorfer nutzen die Pfaffendorfer Rheinbrücke nicht nur mit dem Auto – zusammen mit den Anwohnern der Nachbarstadtteile und zunehmend der Nachbargemeinden und –städte wie Urbar, Vallendar und Lahnstein sind sie diejenigen, die sie am häufigsten zu Fuß und mit dem Fahrrad benutzen. Dadurch beobachten sie tagtäglich den bestehenden Bedarf, erleben gefährliche Situationen und beobachten Entwicklungen. Anliegen der so Betroffenen ist es, Rad- und Fußgängerverkehr sicherer und angenehmer zu machen als auf der bestehenden Brücke und auch als in dem Entwurf für die neue Brücke. Bei diesem Entwurf für die neue Brücke gibt es zwar eindeutige Verbesserungen, insbesondere bei der Gestaltung der Rampen, die verbesserte Einmündungssituation im Stadtteil Pfaffendorf im Bereich Emser Straße/Seifenbachstraße. Für die Sicherheit wesentliche Verbesserungen wurden aber versäumt.


Rad-und Fußgängerverkehr baulich getrennt


Unverzichtbare Forderung ist, dass auf der neuen Brücke Rad-und Fußgängerverkehr baulich getrennt werden, um Kollisionen beider Verkehre zu vermeiden. Schon jetzt sind die Verkehrszahlen so, dass ein gemeinsamer Rad- und Fußweg gerade noch zulässig sind. Mit dem ohnehin bestehenden Trend zum Fahrrad und erst recht im Hinblick auf angestrebte Push- und Pull-Effekte vom motorisierten Individualverkehr zum Fahrrad, wie sie im Rahmen der Erstellung des Verkehrsentwicklungsplans erörtert werden, sind aber über die Pfaffendorfer Brücke deutlich höhere Zahlen überquerender Fahrräder zu erwarten. Spätestens mit einer BUGA 2031 oder 2029 werden entlang des Mittelrheins noch deutlich mehr Fahrradtouristen kommen, die in der BUGA-Stadt Koblenz den Rhein queren. Kürzlich erst beobachtete Gniewosz eine Riesengruppe Radwanderer - ein Pulk von Mitte der Brücke bis zu deren Beginn am Weindorf - die ihm diese Entwicklung bewusst gemacht hat, wie sie nach seiner Einschätzung den Planern der Brücke offensichtlich noch nicht bewusst ist. Aus der tagtäglichen Brückenbenutzung und dem Erleben, was da alles so passiert, ergibt sich auch die Forderung der baulichen Trennung der Fahrbahnen: Kraftfahrer, die auf der Brücke wenden, Fahrradfahrer, die vom Radweg auf der einen, auf den der anderen Brückenseite wechseln und Fußgänger, die die Farbahnen queren. Jeder verhinderte Unfall oder auch nur Beinahe-Unfall ist den Mehrpreis de Fahrbahntrennung wert. Auf die vorgeschriebenen 50 km/h kann hier nicht abgestellt werden, da diese den tatsächlichen Geschwindigkeiten nicht entsprechen. Ziel ist Sicherheit für die reale Brücke und den realen Verkehr und nicht nur Sicherheit nach Vorschrift.


Bürger erwarten Änderungen in ihrem Sinne


Da bei der nur kurze Zeit zurückliegenden Präsentation der Brückenpläne von einer frühen Planungsphase mit der Möglichkeit von Veränderungen und Verbesserungen die Rede war, gehen die Menschen in Pfaffendorf davon aus, und erwarten, dass Änderungen in ihrem Sinne und vor allem Änderungen für einen sichereren und leichteren Fußgänger- und Radverkehr noch möglich sind und Eingang in die endgültige Planung finden, auch wenn diese hierfür noch einmal überarbeitet werden muss. Eine Planung kann erst dann endgültig sein, wenn die Interessen der Bürgerinnen und Bürger hinreichend berücksichtigt werden. Und eine Planung für ein Verkehrsbauwerk kann in Zeiten der Verkehrswende erst dann endgültig sein, wenn die Interessen von Fahrradfahrern und Fußgängern hinreichend eingearbeitet wurden.Pressemitteilung der

CDU

Koblenz-Pfaffendorf/Asterstein

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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