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TuS Mayen: Der sportliche Leiter Thomas Reuter ersetzt Patrick Baade auf der Trainerbank

„Heute ist Freitag, morgen ist Samstag“

Wie lange die Interimslösung beim Fußball-Rheinlandligisten anhält, ist nach einer turbulenten Woche noch fraglich

16.09.2019 - 10:40

Mayen. Am vergangenen Sonntag vor einer Woche hatte der sportliche Leiter des Fußball-Rheinlandligisten TuS Mayen seinem damaligen Trainer Patrick Baade noch eine Jobgarantie ausgesprochen. „Stand jetzt, sitzt er am Freitag im Sechs-Punkte-Spiel gegen die SG Altenkirchen auf der Bank“, stellte sich Thomas Reuter hinter seinen Übungsleiter, dessen Mannschaft in fünf der bisherigen sechs Partien das Spielfeld als Verlierer verlassen hatte. Am Freitag aber war Baade nicht mehr verantwortlich für das Team, als Interimslösung nahm (erwartungsgemäß) der sportliche Leiter auf der Bank Platz. Am Donnerstagmittag hatten sich Reuter, Baade und der Vorsitzende des Fußballvereins TuS Mayen, Walter Heusel, der gerade aus dem Griechenland-Urlaub zurückgekehrt war, in Heusels Büro im Andernacher Hit-Markt getroffen. Und in einem Sechs-Augen-Gespräch beschlossen, dass es wohl die beste und vernünftigste Lösung für alle Beteiligten ist, wenn Verein und Trainer getrennte Wege gehen. „Schon nach dem Emmelshausen-Spiel habe ich durch die Blume zu verstehen gegeben, dass es in dieser Konstellation wenig Sinn macht“, blickte Baade zurück. „Ich stehe zu meiner Spielphilosophie und war nicht bereit, sie infrage zu stellen. Wenn du aber eine Idee durchziehen willst, dann müssen Punkte her. Nach sechs Spielen müssen es zwar keine 18 Zähler sein, aber acht, neun oder zehn solltest du schon auf dem Konto haben. Im Endeffekt sind wir in eine Negativspirale geraten, ich kann mich auch selbst nicht von Fehlern freisprechen.“


„Es hat einfach nicht gepasst.“


Am Montag und am Dienstag der vergangenen Woche sei er ohne Motivation zu den Trainingseinheiten gekommen, was ihm in dieser Form im Verlauf seiner Karriere noch nie passiert sei. „Der Entschluss zum Rücktritt ist immer mehr gereift, ich wollte der Mannschaft einen neuen Impuls geben.“ Ob er das Gefühl hatte, dass die Spieler bedingungslos hinter ihm gestanden haben? „Dass sie sich in Emmelshausen bis aufs Blut gewehrt haben, war bei einigen nicht zu erkennen“, wich Baade ein wenig aus. „Die Bereitschaft, den Karren gemeinsam aus dem Dreck zu ziehen, hat vielen gefehlt. Es hat einfach nicht gepasst.“ Richten muss es nun (wieder einmal) der sportliche Leiter. Wie lange die Interimslösung anhält, ist offen. Bis nach dem Pokalspiel am Mittwoch? Bis nach dem nächsten Meisterschaftsspiel in Kirchberg? Bis zur Winterpause? Bis zum Saisonende? „Heute ist Freitag, morgen ist Samstag“, so Reuter. „Mehr kann ich momentan beim besten Willen nicht sagen.“

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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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