Musikalische Raffinesse bei Gitarrenkultur e.V.

Sommerkurs mit Maria Linnemann in Rüscheid

Sommerkurs
mit Maria Linnemann in Rüscheid

Die Teilnehmer des musikalischen Ausflugs von Gitarrenkultur e.V. nach Rüscheid.Foto: Privat

13.07.2017 - 15:56

Vallendar/Rüscheid. Der Förderverein Gitarrenkultur e. V. lud für den 2. bis 9. Juli zu einem Sommerkurs in den Räumen der Musikschule Dierdorf e. V. mit der Musikerin und Komponistin Maria Linnemann ein. Dazu kamen acht Gitarristen und ein Geiger zum gemeinsamen Musizieren zusammen.


Der Kurs sollte die Möglichkeit bieten, im Gruppenunterricht das gemeinsame Spielen zu lernen, zu festigen und zu perfektionieren, im Einzelunterricht individuell Stücke zu besprechen und zu spielen sowie allerlei technische Tipps, unter anderem zu Haltung, Griffen, Harmoniken und Anschlägen zu bekommen. Den Kursabschluss bildete der Auftritt der Kursteilnehmer zum Gottesdienst in der Lukaskirche in Vallendar mit einem einstudierten Programm.

Bis auf zwei Kursteilnehmer waren alle in den Räumen der Musikschule Dierdorf untergebracht und es wurden dort auch alle vorzüglich und mehr als ausreichend versorgt. Damit sich die Inhalte der Unterrichtsstunden setzen konnten und die schöne Gegend kennen gelernt wird, wurden an drei Tagen Ausflüge unternommen.

So waren alle beim Gitarrenbauer Antonius Müller in Aarbergen mit einem anschließenden Stadtrundgang in Limburg dabei, wie auch beim Besuch des Schmetterlingsgartens und der Sayner Hütte in Sayn und bei der Besichtigung des Landschaftsmuseums Westerwald in Hachenburg und einem Stadtrundgang.

Für den Auftritt in der Lukaskirche wurden mit acht Gitarren, einer Geige und einem Kontrabass drei Stücke der „Roscommon Suite“ von Turlough O’Carolan (IV. „Sir Festus Burke“, V. „Bridget Cruise“, VI. „The O‘ Rourke’s Feast“) und die von Maria Linnemann komponierten „Griechischen Tänze“ („Dance“, „Romanze“, „Celebration“) im Gruppenunterricht einstudiert. Darüber hinaus stand Zeit zur Verfügung, diese Stücke im Einzelunterricht oder in kleineren Gruppen im Spiel zu festigen. Es wurden neben diesen Stücken noch weitere Kompositionen von Maria Linnemann zusammen gespielt, wie zum Beispiel „Bolero“, „Bobby Shaftoe“ und „A Highland Lad“.

Am letzten Tag spielten nach dem leckeren Mittagessen unter dem Motto „Kursteilnehmer spielen für Kursteilnehmer“ einige Teilnehmer Lieblingsstücke einzeln oder im Duo vor, bevor sich alle mit einem tränenden Auge voneinander verabschiedeten. Es war ein schöner, harmonischer, aber auch sehr intensiver Kurs mit langen schönen Abenden. Das Dabeisein der Geige als Soloinstrument war für viele eine neue Erfahrung im Zusammenspiel, das bisher meist nur mit Gitarren und Bass erfolgte.

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Rainer Rütsch:
Die Stadt Bad Neuenahr könnte sich noch wesentlich mehr für die Umwelt einsetzen, wenn die Innenstadt mit Kurgartenstrasse endlich ohne Autos wäre. Alle außerhalb ins kommende neue Parkhaus…...
K. Schmidt:
"Es treten ab übermorgen, also Donnerstag, 13. Mai, 0 Uhr, die Corona-Schutzmaßnahmen der sogenannten „Bundesnotbremse“ außer Kraft .... Stattdessen gelten die Regelungen der dann gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz, die uns derzeit noch nicht vorliegen. Die Kreisverwaltung...
Gabriele Friedrich:
Eine rostige Machete: Fazit: wie der Herr, so’s Gescherr. Da hat einer den Knall nicht gehört. ...
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