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Landrat Dr. Alexander Saftig zeichnet erfolgreiche Athleten des Kreises Mayen-Koblenz aus

Sportmedaille und 2000 Euro gehen an den Radsportclub Eifelland Mayen

Der Vorsitzende Martin Reis nahm die Auszeichnung im Bürgerhaus in Kottenheim entgegen

25.11.2019 - 09:13

Kottenheim. Der Radsportclub (RSC) Eifelland Mayen ist von Landrat Dr. Alexander Saftig mit der Sportmedaille der Sportstiftung Mayen-Koblenz ausgezeichnet worden. Vor 150 geladenen Gästen im Bürgerhaus in Kottenheim nahm der Vorsitzende Martin Reis die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 2.000 Euro verbunden war, zusammen mit seinen Vorstandskollegen unter großem Beifall entgegen.


Motto „passt wie die berühmte Faust aufs Auge“


Nach der gelungenen Premiere vor zwei Jahren stand der Wettbewerb in diesem Jahr unter dem Motto „Zwischen Tradition und Innovation - Wir machen unseren Verein fit für die Zukunft“. Ein Motto, das zum Radsportclub Eifelland Mayen „passt wie die berühmte Faust aufs Auge“, wie der Landrat in seiner Laudatio erklärte. „Wir haben einen Verein gesucht, der Tradition mitbringt, das macht er ohne Frage, denn er feierte vor einigen Jahren bereits seinen 50. Geburtstag.“ Innovativ sei der Verein auch in jedem Fall, denn er stehe neuen Trendsportarten positiv und offen gegenüber und habe sich dem Thema Digitalisierung frühzeitig angenommen.

Der Verein zählt mit seinen rund 150 Mitgliedern zu den größten Radsportclubs in Rheinland-Pfalz. Er organisiert selbstständig in jedem Jahr vier Veranstaltungen und lockt dabei nicht nur Radsportbegeisterte aus dem Landkreis Mayen-Koblenz, sondern aus Rheinland-Pfalz, aus ganz Deutschland und sogar aus den benachbarten Benelux-Staaten in die Eifel. Der RSC betreibt eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit und nutzt klassische wie soziale Medien. Der professionelle Auftritt auf der vereinseigenen Homepage und bei Facebook spricht viele und vor allem junge Menschen an, die auf der Suche nach einer passenden Sportart sind. Durch den modernen Auftritt konnte das Durchschnittsalter der Mitglieder in den vergangenen Jahren immer weiter gesenkt werden. Diese Entwicklung betrifft auch die Altersstruktur in der Führungsetage: Von den neun Vorstandsmitgliedern sind sechs unter 35 Jahre alt. „Das ist eine Benchmark“, stellte Dr. Saftig fest.

„Gerade noch unter 35 Jahre“, erklärte der RSC-Vorsitzende Reis in seiner Dankesrede, „bin ich selbst.“ Im Januar 2006, also vor knapp 14 Jahren, übernahm er den Vorsitz des Vereins, der schon 1898 in Mayen gegründet worden war, im Zuge des Zweiten Weltkriegs allerdings dem Untergang geweiht war. Nach der Neugründung nannte sich der Verein in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts RSC Flamingo Mayen. „Wenige Monate vor meiner Wahl zum Vorsitzenden sind wir schon einmal mit der Sportmedaille ausgezeichnet worden“, erinnerte sich Reis und sprach dem damaligen Vorsitzenden und jetzigen Ehrenvorsitzenden Rolf Schumacher, der in Kottenheim im Saal saß, ein großes Lob aus: „Er hat mir damals eine Hypothek hinterlassen, aber die Basis für diesen Verein gelegt.“ Den Wert des Ehrenamts hatte zuvor bereits Monika Sauer, die Vorsitzende des Sportbunds Rheinland, in ihrer Ansprache verdeutlicht. „440.000 Ehrenamtler bewegen 1,4 Millionen Rheinland-Pfälzer in 3.100 Vereinen. Das Land ist gut aufgestellt“, fasste Sauer zusammen. Dennoch legte sie den Finger in die Wunde: „Viele Vereinsvertreter müssen erkennen, dass sie andere Wege beschreiten müssen. Jugendliche werden heutzutage über Projekte eingefangen.“ Der RSC Eifelland musste sich bei dieser Aussage nicht unbedingt angesprochen fühlen.


Sport-Ehrenbriefe und Ehrungen von Einzelsportlern


Im Rahmen der Sportlerehrung des Landkreises Mayen-Koblenz im Bürgerhaus in Kottenheim verlieh Landrat Dr. Alexander Saftig auch vier Sport-Ehrenbriefe. Matthias Busenkell aus Andernach, Helmut Lung aus Kottenheim und Thomas Reckmann aus Bendorf nahmen die Auszeichnung persönlich entgegen. Für den erkrankten Norbert Ochtendung aus Kruft war seine sichtlich gerührte Ehefrau Anja angereist.

Zudem wurden 24 Einzelsportler geehrt, die hier in alphabetischer Reihenfolge (mit Verein und Sportart) aufgelistet sind: 1. Tom Andrae und Emilija Bucel (DJK Bendorf, Tanzsport), 2. Jil Augel (Sen5 Karate-Verein Mayen, Kumite), 3. Jennifer Bahlert (TB Andernach, Karate), 4. Margreth Beyer (Andernacher TC, Tennis), 5. Lena Brunnhübner (TuS Roland Brey, Leichtathletik), 6. Judith Eich (TuS Roland Brey, Leichtathletik), 7. Shirley Fernan (Turnverein 1890 Güls, Karate), 8. Roger Gurski (DJK Andernach, Leichtathletik), 9. Robert Heinichen (SK Münstermaifeld, Sportkegeln), 10. Ili Hellen (Sen5 Karate-Verein Mayen, Kumite), 11. David Kubatzki (TB Andernach, Karate), 12. Emily Kunz (DJK Andernach, Taekwondo), 13. Adolf Nehren (LA TuS Mayen, Leichtathletik), 14. Paul Nobbe (LA TuS Mayen, Leichtathletik), 15. Tim Oswald (SV Bell, Leichtathletik), 16. Hanna Oswald (SV Bell, Leichtathletik), 17. Markus Rudolph (TB Andernach, Karate), 18. Marco Söhn (TV Vallendar, Turnen), 19. Sophia Spitzley (SV Bell, Leichtathletik), 20. Lucia Sturm (TSV Moselfeuer Lehmen, Leichtathletik), 21. Alexandra Weber (DJK Andernach, Taekwondo), 22. Jan Witt (TV Vallendar, Turnen), 23. Claus Wimmer (Segelclub Laacher See Mayen, Segeln), 24. André Zabbai (TB Andernach, Karate).

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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