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Qualifizierende Vorbereitung zur Alten- und Krankenpflegehilfeausbildung

18 Teilnehmer sind „Fit für die Pflege“

Zum neuen Kurs können sich Interessierte aus den Kreisen Ahrweiler, Mayen-Koblenz und aus Koblenz noch anmelden

18 Teilnehmer sind
„Fit für die Pflege“

Vor allem die Übungspuppe Lisbeth (ganz vorne) durfte beim Abschlussfoto nicht fehlen. Könnte sie es, sie würde den vielen jungen, motivierten Menschen für ihren beruflichen Weg fest die Daumen drücken. Foto: E.T. Müller

12.07.2018 - 16:26

Andernach. Bereits der sechste Jahrgang hat im Caritashaus am Dom in Andernach die einjährige Qualifizierende Vorbereitung zur Alten- und Krankenpflegehilfeausbildung des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. erfolgreich abgeschlossen, 14 in der einjährigen Maßnahme „Fit für die Pflege“ und vier als Betreuungsassistentinnen.

Caritas-Mitarbeiterin Gaby Meurer, Leiterin des Fachdienstes Integration durch Arbeit, begrüßte die Absolventinnen und Absolventen aus den Landkreisen Ahrweiler, Mayen-Koblenz und aus der Stadt Koblenz, die in den Schulungsräumen in der Agrippastraße 15 ein leckeres Büfett aufgebaut hatten. Und Gabriele Meurer zitierte aus einem Brief, den eine frühere Absolventin an eine der Ausbilderinnen geschrieben hatte: „Du hast vor vier Jahren zwei Pflegefachkräfte auf den Weg gebracht. Für mich ein Traumberuf!“ Schließlich hatte die Schreiberin erst nach mehreren Umwegen ihren Beruf gefunden. Doch, so merkte sie an, „ist es nie zu spät, im Leben neu anzufangen.“ Dieser Satz bot Gabriele Meurer eine gute Überleitung zum eigentlichen Höhepunkt des Morgens, die Überreichung der Zertifikate.

Auch die Ausbilderinnen und Ausbilder Jutta Ebert, Steffi Nöthen, Pia Welsch und Udo Klein gratulierten den Absolventinnen und Absolventen zum sehr guten Abschluss. Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens wies auf Besonderheit dieses Berufes hin, „jeden Menschen so anzunehmen, wie er ist. Das ist eine ganz große Herausforderung.“ Nur mit „Herzblut“ sei dies zu schaffen, ergänzte Gabriele Meurer. Ebenso beglückwünschten Elisabeth Puth und Bernd Doetsch vom Jobcenter Bendorf des Landkreises Mayen-Koblenz die jungen Frauen und Männer. Bernd Doetsch erzählte von Erfahrungen mit Teilnehmern, die bei der Caritas in Andernach ihren Beruf fanden: „Wenn das der richtige Weg ist, setzt das Energien frei.“

Eine Maßnahme ist abgeschlossen, doch die nächste Qualifizierung in Andernach hat bereits begonnen. Wer sich hierfür interessiert, sollte bei seinem Jobcenter nachfragen.


Fachkräftemangel entgegen- wirken


Das Projekt „Fit für die Pflege“ wurde geschaffen, um dem Fachkräftemangel langfristig entgegenzuwirken. Finanziert wird es über Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine, die beim Jobcenter oder bei der Agentur für Arbeit erhältlich sind. So können auch Arbeitslose – gemäß § 45, SGB III – an der Maßnahme teilnehmen und eine Qualifikation zur Alten- und Krankenpflegeausbildung erwerben.

Das Qualifizierungsjahr wird als Vorpraktikum für eine Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege anerkannt. An der Maßnahme des Fachdienstes Integration durch Arbeit, Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., beteiligen sich die Sozialstationen Ahrweiler, Andernach, Mayen und Polch, der Mobile Soziale Dienst Andernach, die Krankenpflegeschule St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach und weitere Krankenhäuser, die VHS-Andernach und das MYK-Netz sowie zahlreiche Altenheime und Mobile Dienste in der Region.

Ansprechpartnerin: Gabriele Meurer, Tel.: (0 26 51) 9 86 91 53, meurer-g@caritas-mayen.de, www.caritas-andernach.de.

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Kommentare
Uwe Klasen :
Zitat Jörg Zschimmer: "...aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben..." --- Noch unterirdischer kann ein Mensch kaum Argumentieren. Die Vertreter, Befürworter und Anhänger der sogenannten Energiewende und des, angeblich durch den Menschen verursachten, Klimawandels agieren fast wie Sektierer, Gegenargumente werden Bestenfalls angehört aber Abgelehnt!
Jörg Zschimmer:
Im Gegensatz zur zum Beispiel Braunkohlesubvention, werden die genannten Vereine nicht subventioniert. Das CO2 zur Photosynthese wichtig ist, ist nur bis zu bestimmten Konzentrationen richtig, danach geh der Ertrag rabide zurück - aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben...
Uwe Klasen :
Die Subventionsabgreifer und unsozialen Energieverteurer diskutieren wohl darüber wie sie die Verbraucher noch mehr schröpfen können! P.S. Kohlenstoffdioxid ist elementar Wichtig für die Photosynthese!
Uwe Klasen :
Ein Termin an einem Wochenende wäre vielleicht von Vorteil gewesen, so sind Berufstätige Radfahrer im Nachteil und gerade deren Erfahrungen und Kenntnisse könnten zusätzliche Informationen erbringen.
juergen mueller:
Das weiss man längst,dass die Stadt auf Radfahrer nicht eingestellt ist u.sich als TOP-Stadt mit der höchsten Arbeitsdichte in Rhld-Pfalz,damit verbunden eine Verkehrsdichte,Tendenz steigend,die mit der vielgepriesenen Attraktivität u.einer positiven Wahrnehmung nicht mehr viel gemein hat ... u.das Ende der Gier nach noch mehr Arbeitsplätzen ist nicht abzusehen, im Gegenteil.Dafür muss ein Stadtteil wie RÜBENACH bluten unter der Last einer unzumutbaren Verkehrsdichte mit all ihren negativen Folgen,auch gesundheitliche u.einem Entzug von Freizeit-/Erholungswert durch Flächennachfrage zur weiteren Ansiedlung von Gewerbe u.Industrie.Die neue Pfaffendorfer Brücke wird "natürlich mit einem breiten Radweg ausgestattet?" Ja,weiss man ebenfalls - mit unzureichenden 30 cm!Dieser angelaufene Paradigmenwechsel (besonders wichtig gehaltene Entwicklungen,Umbrüche) hat sich damit spätestens erledigt.Die Politik hat halt die Macht Vertrautheit zu zerstören.
Olaf Erdmann:
Der sich rsant vollziehende Wandel in unserer Gesellschaft ist weder eine Laune noch Verlust von Pietät, sondern Teil des Gesamtgesellschaftslichen Veränderungsprozesses. Friedhöfe z.B. markieren für mich die unüberbrückbare Linie zwischen "Sein und Nichtsein", zwischen "Leben und Tod", zwischen "Zeit und Ewigkeit". Alle Menschen kennen diese Grenze, die das Leben vom Tod, die die Lebenden von den Toten trennt und deutlich unterscheidet. Ein offener Dialog in unserer Gesellschaft zu diesem Thema ist daher ein hohes GUT.
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