Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

Bundesprogramm „Engagierte Stadt“

Ministerpräsidentin Dreyer und Bundesministerin Giffey geben Startschuss für sechs engagierte Kommunen in Rheinland-Pfalz

17.09.2020 - 09:59

Koblenz. „Rheinland-Pfalz wird als erstes Land Regionalpartner im Bundesprogramm ‚Engagierte Stadt‘. Ich freue mich sehr, dass wir heute gemeinsam mit Bundesministerin Dr. Franziska Giffey, Dr. Lothar Dittmer von der Körber-Stiftung und den sechs beteiligten Kommunen den Startschuss für unsere Zusammenarbeit geben können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Die Städte Trier, Ingelheim, Koblenz, Neustadt an der Weinstraße, Bitburg und die Verbandsgemeinde Daun erhielten außerdem jeweils einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 10.000 Euro.

Das bundesweite Programm „Engagierte Stadt“ fördere den Aufbau von Netzwerken in unseren Städten und Gemeinden. „Das bedeutet, dass wir einerseits von den Erfahrungen, Netzwerken und dem Know How des Programms profitieren. Andererseits können wir unser Wissen und unsere Ideen in dieses wichtige und gute Programm einbringen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Auf seine Vorreiterrolle unter den Bundesländern kann Rheinland-Pfalz stolz sein. Derzeit haben wir insgesamt 73 Städte im Netzwerkprogramm ‚Engagierte Stadt‘, bis 2023 sollen 100 Städte zum Netzwerk gehören. Dafür wird das Bundesfamilienministerium bis Ende 2023 jährlich über eine halbe Million Euro zur Verfügung stellen. Das Attraktive an dem Programm ist: Nicht die Träger sagen, was geschehen soll, sondern die Engagierten selbst - zusammen mit der Kommune und der Wirtschaft vor Ort. In einem Drittel der Engagierten Städte gibt es Freiwilligenagenturen. Die organisieren beispielsweise einen Einkaufsservice für ältere Menschen, gemeinsame Aktionen gegen Rassismus oder Lesepatenschaften für Kinder. Ich hoffe, dass bald weitere Bundesländer dem Beispiel von Rheinland-Pfalz folgen und beim Netzwerkprogramm ‚Engagierte Stadt‘ mitmachen“, sagte Bundesministerin Dr. Franziska Giffey, die online nach Mainz zugeschaltet war.

Der Vorstandsvorsitzende der Körber-Stiftung, Dr. Lothar Dittmer, ergänzte: „Das Programm Engagierte Stadt ist beispielhaft für eine gelungene Zusammenarbeit von Staat und Stiftungen zur Stärkung des Engagements in Deutschland. Mit der Beteiligung von Rheinland-Pfalz bringt nun erstmals ein Bundesland seine Expertise und Netzwerke in das Programm mit ein. Davon wird nicht nur der Erfahrungsaustausch zwischen den Engagierten Städten profitieren. Die Einbeziehung der Engagierten Städte in die Engagementstrategien der Bundesländer wird auch langfristig ihre Entwicklungschancen verbessern. Das unterstützen wir sehr und hoffen, dass weitere Bundesländer diesem Beispiel folgen werden.“

Das Netzwerk Engagierter Städte soll sich zum größten bundesweiten Netzwerk von Menschen entwickeln, die bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort durch gute Rahmenbedingungen, sektorenübergreifende Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen umsetzen. Im starken Verbund und begleitet durch engagierte Partnerinnen und Partner bietet das Netzwerk allen Beteiligten ein breites Angebot an Austausch, Qualifizierung, Strategieberatung und Zusammenarbeit der Engagierten Städte miteinander. Alle beteiligten Städte und Partner und weitere Informationen gibt es unter www.engagiertestadt.de.

Mitmachen können Städte, Gemeinden und Stadtteile mit 10.000 bis 250.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Landesregierung unterstützt teilnehmende rheinland-pfälzische Kommunen mit jeweils 10.000 Euro. Die nächste Bewerbungsrunde beginnt Ende des Jahres. Dann können sich weitere Kommunen dem Netzwerk anschließen. Weitere Informationen unter www.engagiertestadt.de sowie www.wir-tun-was.rlp.de.

Pressemitteilung der

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Kommentare

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
Gabriele Friedrich:
[ ...] Der Volksbund [ Zitat ] Da streicht und verbietet die Regierung alles was mit "Volk" zu tun hat. In NRW heisst es auch nicht mehr " im Namen des Volkes, sondern "im Namen des Landes (NRW) und dann haben wir aber noch einen "Volksbund" hier und andere "Bünde" sonstwo... Meine Mutter hat Zeitlebens für die Kriegsgräber gespendet, als Kind war ich mit meiner Großmutter immer in Mayen an den Gräbern, wo ja auch oft eben nur der Stein liegt und man gar nicht weiß wo die Soldaten geblieben sind oder nur "wo" sie gefallen sind. Ehrlich gesagt, ich finde ein Denkmal reicht aus, der Kult der Kriegsgräber passt nicht mehr in diese Zeit. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Ich persönlich spende für gar nichts mehr. Mir spendet auch niemand etwas, bei den Lebenden seht "ihr" alle weg.
Antje Schulz:
Also, der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Michael Frisch hat auf der offiziellen Homepage der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von einer überfälligen Maskenpflicht geschrieben. Jetzt schreibt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Jan Bollinger hier in dieser Pressemitteilung, daß eine Maskenpflicht nicht sinnvoll ist. Bei der AfD Rheinland-Pfalz weiß anscheinend die linke Hand nicht, was die rechte Hand schreibt.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
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