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Die Franziskanerinnen von Nonnenwerth legen die Verantwortung für Insel und Gymnasium in andere Hände

Die Insel Nonnenwerth bekommt einen neuen Eigentümer

Die gemeinnützige internationale Schule ISR Neuss erwirbt die Anteile an der Nonnenwerther Schul-GmbH

Die Insel Nonnenwerth bekommt einen neuen Eigentümer

Die Insel Nonnenwerth bekommt einen neuen Eigentümer. Foto: Archiv/AB

20.01.2020 - 13:27

Remagen. Die Insel Nonnenwerth bekommt einen neuen Eigentümer und das dortige Franziskus Gymnasium einen neuen Gesellschafter: Die Suche der Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Nonnenwerth nach einer zukunftsfähigen Lösung für die zur Stadt Remagen gehörende Insel hat zu einem positiven Ergebnis geführt. Seit 1854 haben die Franziskanerinnen von Nonnenwerth das Wirken auf der Insel gestaltet und begleitet. Doch bereits seit mehreren Jahren war klar, dass der Mangel an Ordensnachwuchs und das hohe Alter der Schwestern eine Fortsetzung dieser Tradition nicht mehr lange ermöglichen würden. So wurde vor zwei Jahren die Suche nach einer Lösung für die Zukunft der Insel weiter intensiviert. „Das war ein sehr schwieriger Prozess. Denn es war ein vorrangiges Ziel, neben der Zukunft der Insel als solcher auch den Schulbetrieb des durch eine lange franziskanische Ordenstradition geprägten Gymnasiums zu sichern“, erläutert Sr. Maria Lay, Kommunitätsoberin der Franziskanerinnen: „Letzteres war aber sehr schwierig umzusetzen, weil es zwar zahlreiche Interessenten an der Insel gab, diese aber die Schule nicht weiterbetreiben wollten.“

Schließlich wurde eine Lösung gefunden, die beide Anliegen berücksichtigt: Die Gesellschaftsanteile an der Nonnenwerther Schul-GmbH werden zum 1. August 2020 von der ISR International School on the Rhine gemeinnützige GmbH übernommen. Die gemeinnützige Gesellschaft betreibt eine internationale Schule mit Standorten in Neuss am Rhein und Düsseldorf. Zu dem vereinbarten Termin werden die Schwestern auch das Eigentum an der Insel abgeben, an den geschäftsführenden Gesellschafter der ISR, Peter Soliman. Die Schwestern können aber lebenslang auf Nonnenwerth verbleiben. Ihren Sitz behalten dort ebenso die Verwaltungen des Ordens und der Angela von Cordier-Stiftung. Auch die weithin bekannte und seit mehr als 70 Jahren bestehende Paramentenstickerei wird es weiter auf der Insel geben. „Mit dem erzielten Ergebnis haben wir die Grundlagen für eine gute Zukunft sowohl für uns Schwestern wie für die Schule geschaffen“, betont Kommunitätsoberin Sr. Maria Lay, erleichtert: „Wir dürfen jetzt voll Vertrauen und guten Gewissens unsere Verantwortung für Insel und Schule in andere Hände legen.“ Den Entscheidungen der Franziskanerinnen zur Übertragung der Verantwortung für Insel und Schule bereits zugestimmt haben die kirchlichen Behörden – das Bischöfliche Generalvikariat in Trier als Aufsichtsbehörde der Angela von Cordier-Stiftung sowie die Religiosenkongregation beim Vatikan.


Verhandlungen von großem Vertrauen geprägt


Das bewährte Pädagogik- und Erziehungskonzept auf Nonnenwerth bleibt unverändert bestehen. Auch nach der Übernahme durch die ISR wird das Inselgymnnasium nicht darauf ausgerichtet sein, Gewinne zu erzielen oder abzuführen. Alle Einnahmen werden dazu verwandt, die Qualität der Bildung zu verbessern. „Die Vertragsverhandlungen waren geprägt von einem großen gegenseitigen Vertrauen“, sagt Dr. Hartmut Münzel, der als Ordensgeschäftsführer maßgeblich auf Seiten der Schwestern mit den Verhandlungen befasst war: „Von daher war es auch möglich, alle für uns wesentlichen Punkte in den Vertragstext einfließen zu lassen. Insbesondere war es uns wichtig, dass sich die rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen die Schule auch zukünftig geführt wird, nicht verändern.“

Die Kontinuität des schulischen Konzepts und eine behutsame Weiterentwicklung, aber auch die Verbesserung von Angeboten sind auch dem neuen Gesellschafter wichtig. Bereits vor dem Erwerb von Insel und Anteilen an der Schul-GmbH durch die ISR am 1. August wird Peter Soliman, geschäftsführender Gesellschafter der ISR, auch in die Geschäftsführung des Schulträgers des Franziskus Gymnasiums eintreten. An der ISR werden in Neuss und Düsseldorf mehr als 1.000 Jungen und Mädchen aus 47 Nationen in englischer Sprache unterrichtet und erfolgreich auf das International Baccalaureate (IB) als Abschluss vorbereitet. Die ISR gehört deutschlandweit zu den drei besten internationalen Schulen, innerhalb von NRW liegt der Notenschnitt an der Spitze. „Im Vergleich zur Tradition des Gymnasiums Nonnenwerth verblasst das allerdings“, sagt Peter Soliman: „Wir haben großen Respekt vor der mehr als 150 Jahre langen, erfolgreichen Geschichte als Bildungseinrichtung. Diese Tradition wollen wir auch in neuer Trägerschaft mit dem klassischen deutschen Abitur als Abschluss auf der Insel fortführen. Ich freue mich auf den gemeinsamen Weg mit den Schülern, ihren Familien und den Ordensschwestern.“ Besonders beeindruckt ist Soliman von der ganz besonderen Lernatmosphäre und der Schulgemeinschaft, die durch die außergewöhnliche Lage so wohl nur auf der Insel möglich sei.


Verbesserte Ausstattung und mehr Kooperationen mit Universitäten


Soliman hat bereits Pläne, wie die Attraktivität des Franziskus Gymnasiums weiter verbessert werden kann. So seien schon ab 2020 Investitionen in das Unterrichtsangebot auf Nonnenwerth geplant. Denkbar sei beispielsweise eine verbesserte Ausstattung bei IT und Technik. Auch im Bereich „Kooperationen mit Universitäten“ sind Maßnahmen geplant. „Hier, wie bei allen künftigen Veränderungen, geht es darum, durch die Weiterentwicklung die Schule noch attraktiver zu machen“, so Soliman. Er ist davon überzeugt, dass auch die ISR von der Kooperation profitieren wird: „Wir als Anfang des Jahrtausends gegründete Schule schauen demütig auf die lange Geschichte der Schule auf Nonnenwerth. Davon können wir viel lernen.“ Bereits angedacht sind in diesem Zusammenhang ein Mitarbeiteraustausch sowie ein gemeinsames Anwerben von Lehrkräften.

Pressemitteilung der ISR International School on the Rhine gGmbH

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S. Schmidt:
Ohne eine minimale Disziplin der Staatsbürger gerät diese Spaß- und Null-Risiko-Gesellschaft nun an den Rand des Scheiterns. Über die Jahre hat sich diese höchst fragwürdige Einstellung gegenüber Recht und Ordnung, Disziplin und Sorgfalt ausgebildet, ja sogar Menschen dies danach lebten und verlangten wurden in die „rechte“ Ecke phantasiert. Nun ist „Not am Mann“ und wir können in Teilen unserer Gesellschaft nicht auf ebendiese Tugenden zurückgreifen, die aktuell zum Schutz der Risikogruppen gebraucht werden.
juergen mueller:
Ja - Frau Dreyer, wissen WIR. Und da müssen WIR durch - auch ohne die andauernden Ermahnungen der Politik, auch wenn diese aufgrund der Uneinsichtigkeit eines Teiles der Bevölkerung man als notwendig erachtet. Sieht man sich die Medien an, dann geht alles an u.für sich normal weiter. Da ist ein Xavier Naidoo tagtäglich präsent in den Medien - dessen rechtspopulistische Gesinnung jedem bekannt sein müsste,der sich seine Texte einmal näher verinnerlicht,der jahrelang hofiert wird,dem seine Alben aus den Händen gerissen werden,ohne sich Gedanken darüber zu machen,was hinter seinen Texten wirklich steckt,einer,der mit der Blödheit u.auf Kosten seiner Fan`s zum Millionär geworden ist, einer, der mit seinen vermeintlich geistreichen Texten nur eines im Sinne hat, von seiner eigentlichen Gesinnung abzulenken, die er zu gegebener Zeit offen zur Schau tragen kann.
Jean Seligmann:
Ja, die gute alte SPD, auch sie hat sich verändert. So biedert sich Frau Esken bei den Linken an indem sie jetzt, wo viele Menschen vieles verlieren und gigantische Vermögenswerte vernichtet werden, eine Vermögensabgabe zur "Abmilderung der Coronafolgen" fordert. Gehts noch?

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juergen mueller:
Man sollte sich auch einmal in Krisenzeiten darüber im Klaren sein, dass man nicht auf die Kommunalpolitik angewiesen ist zu wissen, was falsch oder richtig ist, sondern einzig u.alleine der gesunde Menschenverstand zählt,den nicht jeder besitzt,was die Ausnahme sein dürfte.Politiker sind auch nur Menschen,die zwar meinen,etwas besser zu wissen u.für unser Wohl zu entscheiden,aber eben nur Menschen,die letzten Endes genauso Fehler in ihrem (ich-bezogenen) Denken machen,wie wir ebenso. Sich alleine auf das Denken anderer zu verlassen,vor allem politisches,damit macht man es sich zu einfach,beraubt sich seiner eigenen Selbstständigkeit u.liefert sich den Fehlern anderer aus.
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