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18. Privataktion beim Recher Luzia-Markt ist ein voller Erfolg

Ehrenamtliches Engagement erbringt Spende von 98.300 Euro

87.200 Euro gingen mittlerweile an den Förderkreis Bonn - auch Hospiz-Verein Rhein-Ahr und „Ahrweiler Tafel“ wieder bedacht

Ehrenamtliches Engagement erbringt Spende von 98.300 Euro

Bei der Übergabe (v.l.n.r.): Martina Metzinger, Hannelore von Loenen, Pia van den Brekel.Foto: Elena Metzinger

17.02.2019 - 09:00

Rech. Es ist schon eine herausragende Lebensleistung und hohe soziale Kompetenz, mit der sich die Familien van den Brekel (Rech) und Metzinger (Mayschoß) sowie zahlreiche weitere Helfer ehrenamtlich verschrieben haben: Seit mittlerweile 18 Jahren engagieren sich diese Menschen bereits ununterbrochen beim Recher Weihnachtsmarkt, dem traditionellen „Lucia-Markt“. Der Erlös aus diesem Fest im historischen Anwesen der Familie van den Brekel geht seit diesen vielen Jahren traditionell an soziale Projekte. In diesem Jahr konnten die unermüdlichen Aktivisten insgesamt einen Spendenbetrag von 6.000 Euro erzielen. Davon gingen wieder 5.000 Euro an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche an der Universitäts-Kinderklinik Bonn. Damit summiert sich der Unterstützungsbetrag allein für dieses wichtige Projekt auf mittlerweile insgesamt 82.100 Euro. Dort werden auch krebskranke Kinder und Jugendliche aus dem Ahrkreis behandelt. Zusätzlich gingen auch wieder zwei Spenden über jeweils 500 Euro an lokale Sozialprojekte: An den Hospiz-Verein Rhein-Ahr sowie) an die Ahrweiler Tafel (als Lebensmittelspende. Damit beträgt der Spendenbetrag bislang insgesamt 98.300 Euro. Der Erlös aus dieser Aktion wird von Beginn in voller Höhe als Spende weitergegeben. Dazu tragen neben den zahlreichen Aktivisten bei den Vorbereitungen sowie an den drei Luzia-Markt-Tagen auch viele Sachspenden bei.


Hospiz-Verein Rhein-Ahr


Das stationäre Hospiz im Ahrtal hat zehn wohnliche Gästezimmer in Bad Neuenahr-Ahrweiler für Schwerstkranke und sterbende Menschen. Angehörige und/oder Freunde können in Gästezimmern oder in einem separaten Appartement übernachten und somit auf Wunsch mit aufgenommen werden. Ein Wohnzimmer mit Wohnküche, ein Raum der Stille, Terrassen und ein Garten stehen den Hospizgästen und ihren Angehörigen und Freunden zur Verfügung. Ziel der Bemühungen ist die Wiederherstellung und Erhaltung bestmöglicher Lebensqualität in der verbleibenden Lebenszeit. Das stationäre Hospiz ist daher eine spezialisierte Pflegeeinrichtung mit einem umfassenden, multiprofessionellen Versorgungs- und Begleitkonzept. 95 Prozent der Kosten dort erden über die Pflegekasse finanziert, und fünf Prozent werden über Spenden erbracht. Schirmherr des Hospiz-Verein Rhein-Ahr ist Hans Steinheuer. Dieser gehört zu Deutschlands Spitzenköchen und ist Inhaber des renommierten und ausgezeichneten Restaurants „Zur Alten Post“ in Heppingen. Kontakt: Hospiz im Ahrtal, Dorotheenweg 6, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 91 87 50 oder im Internet unter info@hospizimahrtal.de.


Ahrweiler Tafel


Die Ahrweiler Tafel in Bad Neuenahr und Sinzig verteilt qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die „im Wirtschaftsprozess“ nicht mehr verwendet werden können, an Bedürftige. Unterstützt wird die Tafel zusätzlich durch regelmäßige Lebensmittelspenden. Aktuell beispielsweise wieder aus der Aktion beim Recher Luzia-Markt. Die Lebenssituation der Menschen, die zur Tafel kommen, soll damit nachhaltig verbessert werden. Pia van den Brekel und Martina Metzinger betonten - wie schon bei der Spende im Vorjahr - die wachsende Bedeutung und wichtige Rolle der Tafel. „Die Menschen erhalten dort Grundnahrungsmittel zum Leben - wie etwa Reis, Nudeln und Milch“. Während die Nutzer der Tafel dort früher wöchentlich Lebensmittel erhalten konnten, ist dies wegen der ständig steigenden Nachfrage heute nur noch alle drei Wochen möglich. Die Ahrweiler Tafel sucht weiter Menschen, die sich aktiv in die Tagesarbeit einbringen: als Fahrer/in, beim Sortieren und Verteilen der Waren oder auch im Büro. Kontakt: Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. Geschäftsstelle Ahrweiler, Bahnhofstraße 5, Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 75 98 60, E-Mail: „tafel@caritas-ahrweiler.de“.


Förderkreis Bonn


Hannelore van Loenen (Mayschoß) ist Mitarbeiterin des Förderkreises. Sie bedankte sich ebenfalls wieder für die kontinuierliche Unterstützung. Die Zuwendung soll in das neue „Familienhaus“ investiert werden, das 2020 eröffnet werden soll. Ein wichtiges Kriterium wird die direkte Klinik-Nähe sein. Dort entsteht „ELKI“ - eine Eltern-Kind-Klinik. In den Räumen des Familienhauses können Begleitpersonen von Krebs- und anderen Patienten ein „Zuhause auf Zeit“ finden. Das Projekt wird dann über 40 Zimmer, eine Gemeinschaftsküche, einen Aufenthaltsraum, Schulungs- und Trainingsräume sowie Garten, Terrasse und einen Spielplatz verfügen. Damit erhöht sich die Zahl der Unterbringungsmöglichkeiten um das Dreifache (zum Vergleich: Bislang gibt es in der Joachimstraße neun Zimmer und zwei Wohnungen). Für die neuen Räume werden noch Sponsoren für die Zimmereinrichtung gesucht, denn schließlich wird dort dann auch das Nachsorge-Projekt angesiedelt sein, welches die Behandlungs-Spätfolgen, physisch und psychisch, bei heute 30 bis 40 Jahre alten Patienten untersucht. Der Förderkreis hat in den 35 Jahren seines Bestehens viele Verbesserungen der personellen Bedingungen auf der Station erreicht. Förderkreis Bonn: Tel. (0 22 8) 91 39 44 0 oder info@foerderkreis-bonn.de


Ganze Familien im Einsatz


Beim Luzia-Markt sind nicht nur die Initiatoren dieser Aktion, die Familien Pia und Menno van den Brekel aus Rech sowie Martina und Thomas Metzinger aus Mayschoß, samt Familien in Einsatz. Sondern etliche ihrer Freunde und auch Mitarbeiter aus der Physiotherapie-Praxis in Sinzig helfen schon traditionell bei der Benefiz-Aktion. „Wir sind jetzt ein eingespieltes Team, sonst wäre diese Aktion überhaupt nicht möglich“, betonen Martina Metzinger und Pia van den Brekel immer wieder. Wichtig sind aber auch die vielen Sachspenden: aus Löhndorf beispielsweise ein Sammeltransport mit etlichen Torten und Kuchen. Willi Büschgens aus Bergheim kocht die beliebte Kartoffelsuppe immer „im Alleingang“; auch die Zutaten hierfür stellt er der guten Sache zur Verfügung. Ebenso wurde der Glühwein wieder gespendet, genauso wie das gesamte Brot. Strom, Wasser sowie alle Wareneinkäufe stellen die ehrenamtlichen Initiatoren zur Verfügung. Die Gäste fragen dann auch nach, wo der Erlös denn eingesetzt wurde. Allein aus diesem Grund gehen die Familien Metzinger und van den Brekel daher mit ihrer Aktion auch an die Öffentlichkeit. Dankesworte richten sie ebenfalls wieder an alle aktiven Helferinnen und Helfer, ebenso an die vielen Kaffee- Kuchen- und Weinspender.

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Kommentare
Wallykarl:
Warun wird hier der "Undercut" erklärt, damit die Bevölkerung ihrer mittlerweile zwanghaften Rolle als Hilfspolizist gerecht wird?
Werner Hoffmann:
Eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung alleine ist zu wenig. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Generalvollmacht. Bei einer Generalvollmacht sollten jedoch auch spezifische Bereiche berücksichtigt werden, die auch von der (früheren) Tätigkeit abhängig sind. Zu unterscheiden ist beispielsweise zwischen Rentnern, Arbeitnehmern, Beamten, Selbstständigen, Unternehmern (Kapitalgesellschaft, z.B. GmbH), Apothekern, Ärzten. Aus diesem Grund ist beispielsweise ein Notfallordner jeweils anders notwendig. Über www.notfallordner-Vorsorgeordner.de gibt es über 90 unterschiedliche Versionen.
Baltes:
Wie ich sehe ist die Linde dessen Hohe Alter nicht mehr bestandfähig.Sondern sie teutet eine Gefahr dar.Bei Sturm kann sie in den kommenden Jahren auseinanderbrechen .Ist aber auch ein Schandfleck geworden.Man sollte sie dringend entfernen.Und ein anderes Objekt darbieten.Hört sich nicht gut an für verschiedene Personen.Aber die Zeit ist eben abgelaufen.Dr hier Dr.da .Schneiden.Behandeln .Unnötige kosten.Früher oder später.Irgendwann wird sie sowieso weichen.
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