Allgemeine Berichte | 21.07.2021

Hochwasser im Rhein-Sieg-Kreis

Hochwasser: Polizei geht konsequent gegen Plünderer vor

Hochwasser: Polizei geht konsequent gegen Plünderer vor

Swisttal. Seit gestern Abend und in der Nacht (20. auf 21. Juli) waren wieder über 250 Polizisten im Einsatz, um neben der Vermisstensuche auch weiterhin das Eigentum der von der Naturkatastrophe getroffenen Menschen in den Kreisen Rhein-Sieg und Euskirchen zu schützen.

- Gegen 14 Uhr übergab ein Anwohner Bereitschaftspolizisten eine Kiste angeschwemmter Munition in Swisttal-Odendorf. Dabei handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um mehrere tausend

Schuss scharfer Munition, die die Beamten sicherstellten. Die Ermittlungen zum Besitzer laufen aktuell.

- Gegen 19 Uhr alarmierten Kräfte der Feuerwehr die Polizei wegen

verdächtiger Personen nach Rheinbach-Oberdrees. Bereitschaftspolizisten fanden bei den Männern diverses Werkzeug, Handys und einen Laptop und fertigten Anzeigen wegen des Verdachts des Diebstahls.

- In Swisttal-Odendorf stoppten Polizisten, gegen 23 Uhr, einen mit zwei Männern (25, 28) besetzten Kleintransporter. Neben Schrott und Werkzeug fanden die Beamten auch eine Schachtel Schmuck. Dabei soll es sich nach ersten Ermittlungen um Plünderungsgut handeln, welches sichergestellt wurde. Die Rumänen wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung in das Polizeigewahrsam nach Köln gebracht.

- Wenig später gegen 0:30 Uhr stellten Einsatzkräfte in der Euskirchener Innenstadt einen Einbrecher (37) auf frischer Tat, während er sich an in einem Buchladen zu schaffen machte. Zuvor soll er nach ersten Ermittlungen auch in ein benachbartes Geschäft eingebrochen sein. In seinem mitgeführten Rucksack stellten die Beamten diverses Diebesgut sicher. Die Beamten nahmen den 37-jährigen Marokkaner fest. Die Staatsanwaltschaft Bonn beabsichtigt ihn heute dem Haftrichter vorzuführen.

Die Polizei nimmt auch weiter jeden Hinweis auf mögliche Plünderungen und/oder Diebstähle ernst. Einsatzkräfte fahren Tag und Nacht im Katastrophengebiet Streife und sind für die Menschen jederzeit ansprechbar und/oder über den Notruf erreichbar. Gemeinsam mit der Feuerwehr, der Bundeswehr, dem THW und den Hilfsorganisationen sind wir weiterhin rund um die Uhr, ununterbrochen, im Einsatzgebiet und lassen die Menschen dort nicht allein. Pressemitteilung des

Polizeipräsidium Köln

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